Donnerstag, 15. März 2018

Rezension | Der Seelenspiegel von Jana Engels

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Titel: Der Seelenspiegel
Autor: Jana Engels
Reihe: nein
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch
Seiten: 208
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-96215-137-9
Erscheinungsdatum: 01. März 2018
Verlag: Edel Elements










Was tun, wenn die Welt völlig aus den Fugen gerät?
Das Leben der Zwillinge Malte und Niklas ändert sich von einem Tag auf den anderen schlagartig: In dem beschaulichen Touristenort Kyllbenden sollen sie im Haus ihrer Tante den Tod der Mutter verarbeiten. Doch nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ereignen sich seltsame Dinge im örtlichen Museum: Die kleine Annie wird bewusstlos aufgefunden – direkt vor dem großen Spiegel im hintersten Ausstellungsraum. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Zusammen mit Annies Schwester Sarah gehen Malte und Niklas den Ereignissen auf den Grund und müssen feststellen, dass nicht alles in Kyllbenden so ist, wie es scheint. Die Geister der Vergangenheit scheinen die Menschen im Ort heimzusuchen … und schon bald befinden sich nicht nur die Zwillinge in akuter Gefahr.

Das Cover des Buches hat mich sehr an ein anderes Buch erinnert, das ich vor längerer Zeit einmal gelesen hatte und das mir sehr gefallen hat. Als ich dann den Klappentext gelesen habe und festgestellt habe, das es um eine Geistergeschichte geht, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. 

Die Protagonisten Malte und Niklas sind eineiige Zwillinge. Ihre Mutter ist kurz zuvor an Krebs verstorben und deswegen verbringen die beiden ihre Herbstferien bei ihrer Tante in einem Kaff. 
Eigentlich verspricht das schlichte Leben ohne Internet und Handys ein paar sehr langweilige Ferienwochen, doch dann passiert etwas womit niemand gerechnet hätte.

Ich mochte die beiden Zwillinge sehr gerne, vor allem Malte, der etwas ruhiger und gelassener als sein Bruder ist, konnte mich überzeugen. Ihre Handlungen konnte ich gut verstehen und auch habe ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen können. 

Hier kam durch den grandiosen Schreibstil auch sehr gut die richtige Stimmung rüber. Es war sowohl traurig, als auch spannend und gruselig. Die perfekte Mischung für so ein Buch. 
Durch den Erzählstil, der über den Figuren steht konnte man bei jeder Figur in den Kopf gucken und auch ab und zu die Gedanken lesen, die ihnen durch den Kopf gingen. Ich habe in letzter Zeit sehr viele Bücher gelesen, die aus der Sicht eines oder maximal zwei Protagonisten stammen, daher war dieses Buch eine gute Abwechslung für mich.

Etwas schade fand ich es, das es keine Kapitel gab. Das komplette Buch war ein zusammenhängender Text, der mir persönlich manchmal etwas zu viel wurde.
Mir hätte es viel besser gefallen, wenn Kapitel da gewesen wären, bei denen man das Buch auch mal auf Seite legen kann und über das geschehene Nachdenken könnte. 
Dennoch lies sich das Buch sehr flüssig lesen.

Geboren 1978 in Berlin, Schulzeit und Ausbildung im Land Brandenburg, anschließender Studienaufenthalt in Duisburg.
Hauptberuflich für einen der führenden IT – Lösungsanbieter im Großraum Köln tätig.
Im Nebenberuf künstlerisch-kreativer Kopf.
Neben der Veröffentlichung literarischer Texte auch Leitung von Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche. In der Freizeit widmet sie sich der Musik und Malerei.
Jana Engels ist Gründungsmitglied des Kulturfördervereins „Leuchtfeder e.V.“ und war bis Anfang 2017 aktiv in dessen Vorstand tätig.
Gemeinsam mit ihrem Mann und den vier Kindern lebt sie in Kall.

Cover 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Schreibstil 5/5
Ende 5/5

Ein Buch in dem viel mehr steckt, als man erwartet. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung!

5 von 5 Chibis






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