Freitag, 30. März 2018

Rezension | The Ivy Years - Bevor wir fallen von Sarina Bowen

Werbung durch Verlinkung





Titel: The Ivy Years - Bevor wir fallen
Autor: Sarina Bowen
Reihe: Teil 1 von 2 (Band 2 erscheint am 29. Juni 2018)
Buchart: Taschenbuch
Genre: New Adult
Seiten: 352
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 978-3-7363-0786-5
Erscheinungsdatum: 29. März 2018
Verlag: Lyx








Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Im Wohnheim trifft sie auf Adam Hartley – aus dem Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Denn auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht – für sie beide gibt es keine Chance ...
 Bereits das Cover des Buches ist für mich sehr ansprechend. Ich mag das dunkle Cover, zusammen mit den Blumen, die das ganze doch wieder etwas unschuldiger wirken lassen.

Die Protagonistin Corey sitzt im Rollstuhl. Ihre Eltern sind seitdem nur noch um sie herum und bemuttern sie vorne und hinten. Dabei will Corey einfach nur normal weiterleben. Aus diesem Grund entschließt sie sich aufs Collage zu gehen und das nicht gerade nah an ihrem zu Hause. Sie will beweisen, das sie auch mit Rollstuhl selbstständig ist und beweist dies dann auch im Roman.
Corey kam sehr aufgeschlossen rüber, ich mochte ihre Art sehr gerne und sie hat eine Art von Humor, die man einfach mögen muss. Es gab jedoch auch Zeiten, in denen sie sich etwas zurück gezogen hat und traurig wirkte. Meiner Meinung nach war das ein völlig normales verhalten, da sie ab und zu nicht wusste, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen soll. Für mich machte das die Protagonistin aber nur umso authentischer. 

Adam ist ebenfalls auf der Schule, die Corey besucht. Durch einen zweifachen Bruch im Bein, den er sich bei einer wirklich dummen Aktion geholt hat, ist er aktuell noch auf Krücken angewiesen und lebt Corey gegenüber im Nachbarszimmer.
Er ist ein toller typ und viele Mädchen schmachten ihn an, jedoch hat er einen Fehler und dieser ist seine Freundin. Diese ist ein verwöhntes Püppchen, das so gar nicht zu Adam passte. Hier gibt es aber eine Hintergrundgeschichte, die man im laufe des Buches erfährt.

Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen, ich hatte das Gefühl, das ich das Buch in einem Rutsch hätte durchlesen können, wenn ich gewollt hätte. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und die Story war spannend und interessant. Vor allem die Charaktere haben mir gut gefallen,  hier hat die Autorin ein gutes Händchen für Personen, die dem Leser im Gedächtnis bleiben.
Schön fand ich es auch, da das Buch abwechselnd aus Coreys und Adams Sicht geschrieben wurde und man so sehen konnte, was die beiden gerade fühlen und was ihnen durch den Kopf geht.

Sarina Bowen ist Bestsellerautorin, Gewinnerin des RITA Awards für zeitgenössische Liebesromane und hat bereits ein Dutzend romantischer Romane geschrieben. Sie lebt in Vermont, zusammen mit ihrer Familie, zehn Hühnern und viel zu viel Ski- und Eishockeyausrüstung.

Cover 5/5
Charaktere 5/5
Schreibstil 5/5
Spannung 3/5
Ende 5/5

Dieses Buch ist bisher eines meiner Highlights in diesem Jahr und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band dieser Reihe, in dem es um einen Freund von Adam geht.

5 von 5 Chibis









Dienstag, 27. März 2018

Kurzrezension | Eine Zierde in ihrem Hause von Asta Scheib

Werbung durch Verlinkung





Titel: Eine Zierde in ihrem Hause
Autor: Asta Scheib
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Biografie
Seiten: 496
Preis: 10,99 Euro
ISBN: 978-3499227448
Erscheinungsdatum: 02. Mai 2000
Verlag: Rowohlt










Ottilie von Faber ist sechzehn Jahre alt, als sie 1893 zur Alleinerbin der Bleistiftfabrik A.W. Faber wird. Sie ist sehr jung, sehr schön, sehr reich. Unter den Bewerbern um ihre Hand ist Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, ebenso liebenswürdig wie ehrgeizig. Das attraktive Paar steht bald im Mittelpunkt glanzvoller Gesellschaften, die von der Lebensgier und der Weltuntergangsstimmung des Fin de siècle geprägt sind. Asta Scheibs Romanbiographie erzählt die Geschichte einer berühmten Dynastie und einer ungewöhnlichen Frau, die gegen alle gesellschaftlichen Zwänge schließlich die Freiheit gewinnt, ihr eigenes Leben zu leben.

Dieses Buch lag wirklich schon sehr lange auf meinem SuB. Zum einen lag es daran, das ich es schier vergessen hatte zum anderen spricht mich das Cover überhaupt nicht an. Dennoch interessiere ich mich sehr für die Faber-Dynastie, denn ich bin in der nähe aufgewachsen und kenne natürlich das wunderschöne Schloss und wollte mehr erfahren, über Ottilie und ihre Welt.

Ottilie ist ein schwieriger Charakter gewesen, ich konnte sie nie richtig einschätzen und ich weiß auch noch immer nicht ob ich sie wirklich mag oder nicht. Was ich toll an ihr fand, war ihr starker Charakter und das sie sich durchsetzen konnte. Ihre Gefühle waren immer sehr stark ausgeprägt, was mir manchmal sogar etwas zu viel war. Aber die Art wie sie lebte war für mich manchmal nicht nachvollziehbar. 
Jetzt, nachdem ich das Buch schon 2 Wochen ausgelesen habe, tendiere ich dazu, das ich sie zwar mag, aber sie wirkt trotzdem fremd auf mich.

Der Schreibstil war in Romanform und hat somit das Buch viel anschaulicher gemacht. Es war abwechselnd über Ottilie und Anna - der Haushaltshilfe - geschrieben. Ich mochte Anna direkt von Anfang an, weshalb ich mich immer über ihre Kapitel gefreut habe.
Das Buch ist schön aufgebaut und man hat das Gefühl nun die ganze Geschichte um Ottilie zu kennen.

Im Anhang finden sich noch einige Briefe und Bilder, die sehr interessant waren.

Asta Scheib, geboren am 27. Juli 1939 in Bergneustadt, ist Journalistin und Schriftstellerin und lebt in München. Sie arbeitete als Redakteurin bei verschiedenen Frauenzeitschriften und schrieb Drehbücher für das Fernsehen. Ihre literarische Tätigkeit begann sie mit Kurzgeschichten. 1974 verfilmte Rainer Werner Fassbinder ihre Erzählung «Angst vor der Angst». Großen Erfolg hatte Asta Scheib außerdem mit ihrem Roman «Kinder des Ungehorsams», in dem sie die Geschichte der Katharina von Bora, der Ehefrau Martin Luthers, darstellte. 2003 erhielt sie vom Freistaat Bayern die Pro-Meritis-Auszeichnung für besondere Verdienste in Wissenschaft und Kunst.

Wenn man sich für die Faber-Dynastie interessiert kann ich das Buch nur empfehlen. Ich fand es gut.

4 von 5 Chibis





Samstag, 24. März 2018

Rezension | Quendel von Caroline Ronnefeldt

Werbung durch Verlinkung





Titel: Quendel
Autor: Caroline Ronnefeldt
Reihe: Teil 1 von ?
Buchart: Hardcover
Genre: Fantasy
Seiten: 448
Preis: 19,95 Euro
ISBN: 978-3-7641-7077-6
Erscheinungsdatum: 16. Februar 2018
Verlag: Überreuther










Die Quendel sind ein gutmütiges Volk, das sich abends am Kaminfeuer schauerliche Geschichten erzählt und für gewöhnlich nie etwas Ungeplantes tut. Doch als der selbst ernannte Kartograf Bullrich Schattenbart eines Nachts nicht nach Hause kommt, brechen seine besorgten Nachbarn auf, um ihn zu suchen – angetrieben von einem schrecklichen Verdacht: Kann es sein, dass sich der verwegene Eigenbrötler in die Nähe des Waldes Finster gewagt hat? Noch ahnt keiner, was diese Nacht so anders macht als alle anderen. Ein seltsam leuchtender Nebel öffnet die Grenzen zu einer fremden, bedrohlichen Welt. Wer die Zeichen zu lesen versteht, weiß, dass lang vergessene, uralte und grausame Kräfte zu neuem Leben erwachen …

Dieses Buch sticht schon allein wegen seiner Aufmachung hervor. Ich finde sowohl das Cover, als auch das Buch an sich wundervoll und hochwertig gestaltet. Im Innenteil findet man eine sehr schöne Karte, die das komplette Gebiet zeigt, das man im Buch zu lesen bekommt.

Die Protagonisten im Buch sind vielseitig und doch haben sie alle etwas gemeinsam. Sie sind Quendel. 
Ich würde sagen ein Quendel ist etwas ähnliches wie ein Hobbit. Diese Wesen wohnen in einer sehr schönen Ecke der Welt und sind sehr friedfertig. Lustig waren ihre Ausdrücke, die für so ein kleines Volk wirklich passend war. So schimpfen sie zum Beispiel mit "Stock und Schwamm", was mir des öfteren ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Der Schreibstil war sehr gemütlich gehalten, ich hatte das Gefühl als würde die Geschichte von einer älteren Dame erzählt, die gemütlich im Sessel sitzt und eine dampfende Tasse Tee neben sich stehen hat. Ich fand diese Erzählweise für dieses Buch unglaublich passend, und auch das hat mich an den kleinen Hobbit erinnert. 
Ab und zu wird das Buch ein klein wenig langatmig, was mich jedoch nicht sehr gestört hat. Wir kommen des öfteren von der Hauptgeschichte ab und es erfinden sich kleine Nebengeschichten, die so hätten auch weggelassen werden können. Meiner Meinung nach machen sie das Buch aber umso lockerer. 

Ich hoffe sehr das es zu diesem Buch einen zweiten Band geben wird, da ich aber leider nichts auf der Verlagsseite gefunden habe, kann ich das nicht bestätigen.

Caroline Ronnefeldt studierte Kunstgeschichte in München und Illustration in Hamburg. Heute lebt und arbeitet sie als Illustratorin in der Hansestadt. 
Die Inspiration für ihre Bücher findet sie auf dem Land, in dem verwunschenen Garten ihrer Familie. Immer an ihrer Seite: ihr Siamkater Willow, mit dem sie sich den Platz am Schreibtisch teilt.

Cover 5/5
Protagonisten 5/5
Geschichte 5/5
Spannung 3/5
Ende 4/5

Eine überaus lesenswerte Geschichte, die mir gut gefallen hat. Ich bin nun ein echter Fan, dieser Wesen.

5 von 5 Chibis










Sonntag, 18. März 2018

Rezension | Herzturbulenzen von Josie Kju

Werbung durch Verlinkung





Titel: Herzturbulenzen
Autor: Josie Kju
Reihe: Teil 2 von 2
Buchart: Ebook
Genre: Liebesroman
Seiten: 400
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3744840675
Erscheinungsdatum: 07. August 2017
Verlag: Books on Demand










Du weißt nicht, wie viel Zeit dir noch bleibt.
Total verliebt genießen Mona und Leevi ihr gemeinsames Leben. Doch als Leevis Band schlagartig in ernsthafte Schwierigkeiten gerät, wird es turbulent. Gleich mehrere Millionen sind verschwunden. Wem können sie jetzt noch vertrauen? Heimlich stellt Mona Nachforschungen an. Und während sie schon wieder einer neuen Idee nachjagt, geschieht ein furchtbarer Unfall. Mona schwebt in Lebensgefahr! Wird sie wieder aufwachen? Leevis Welt gerät aus den Fugen, sein Herz droht zu zerbrechen. Ein Kampf um Leben, Liebe und Glück beginnt.

Ich habe bereits letztes Jahr den ersten Band der Reihe gelesen und wollte nun unbedingt wissen wie das ganze weiter geht. Ich habe mich deshalb sehr auf dieses Buch gefreut.

Das Cover ähnelt dem ersten sehr, ich freue mich das es auch hier wieder so schön aussieht und vor allem Lust auf den kauf des Buches macht. Die kleinen Buchstaben in den Herzen stehen für Mona und Leevi, was ich sehr süß finde.

Die Protagonisten sind uns bereits aus Teil 1 bekannt. Die selbstbewusste Mona und der Musiker Leevi. Da beide schon ein fortgeschrittenes Alter haben und nicht mehr jugendlich sind, haben sie sich in diesem Band nicht groß verändert. Was auch meiner Meinung nach garnicht sein muss. Ich mag die beiden so wie sie sind und ich kann Mona wirklich total verstehen, warum sie sich in Leevi verliebt hat. 

Der Schreibstil war wieder sehr schön zu lesen und in diesem Buch hat es an Spannung nicht gefehlt. Es gibt wieder einige Hindernisse, die Mona und Leevi nur noch mehr zusammenschweißen und auch einige tolle Dinge die in diesem Band passieren. Mich hat es immer gefreut, da die Familien sehr mit eingebunden waren und auch die Bandkollegen nicht zu kurz kamen. 
Was mir ebenfalls besonders gefallen hat war die kurze Rückblende, was ist Teil 1 passiert ist, direkt am Anfang. So kommt man direkt wieder gut in die Geschichte rein.

Die Romantikautorin Josie Kju schreibt nicht nur Liebesromane, sie ist auch selbst über alle Maßen romantisch und verträumt. Dazu ist sie ein klitzekleines bisschen verrückt, eine reichliche Brise verpeilt, eine Portion flippig und treibt so ziemlich alle Lebewesen um sich herum mit ihrem Chaos in den Wahnsinn. 
Schreiben bringt Ordnung in ihren Kopf und ihr Leben. Sie schreibt überall, selbst in der Badewanne. In der ganzen Wohnung sind kleine Zettel mit genialen Ideen, Satzteilen und Szenen verteilt, die sie auf keinen Fall vergessen darf! Ideen, die sie im Stehen und Gehen überfallen und sofort festgehalten werden müssen. 
Josie Kju will unerkannt bleiben und nicht sagen, wer sie eigentlich ist. Vielleicht, weil sie im wahren Leben ganz anders ist - oder - vielleicht auch genau so wie Du sie eben kennengelernt hast. Wer weiß?

Cover 5/5
Charaktere 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Ende 4/5

Wieder eine tolle Geschichte der Autorin, die mich überzeugt hat.

4 von 5 Chibis







Freitag, 16. März 2018

Rezension | Ewig und du von Emily Bähr

Werbung durch Verlinkung





Titel: Ewig und du
Autor: Emily Bähr
Reihe: nein
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch
Seiten: 347
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-646-60390-3
Erscheinungsdatum: 04. Januar 2018
Verlag: Im.press











Nach einem Unfall und sechsmonatigem Koma ist die 18-jährige Lefke an den Rollstuhl gefesselt. Ihre Zeit als Schulprinzessin ist damit vorbei und auch ihre Karriere als Model muss sie an den Nagel hängen. Für Lefke ist das ein Weltuntergang. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu werden, und fasst den folgenschweren Entschluss, ihrem Leben ein Ende zu bereiten. Doch dann taucht ausgerechnet ihr unfassbar attraktiver Nachbar Louis auf. Er stellt lauter ungemütliche Fragen und hat irrsinnige Ausflugspläne. Jeden Tag aufs Neue. Bis die Welt langsam nicht mehr ganz so schwarz aussieht…

Das Cover des Buches wirkt sehr fröhlich, obwohl es in der Geschichte eher um etwas trauriges geht. Mir persönlich ist es für diese Geschichte viel zu bunt. Dennoch kann man die Szene, die man darauf sieht gut mit dem Buch verbinden.

Die Protagonistin Lefke ist eine schwierige Person. Nicht nur das sie sich ständig aufregt, das in England ihr Name falsch ausgesprochen wird (den ich auch im deutschen echt schrecklich finde), sie ist auch noch allgemein eine sehr genervte Person. Genervt vom Leben, von ihren Mitmenschen und vor allen genervt von Louis.
Auch ihr Verhalten war teilweiße wirklich asozial und ich war geschockt wie sie mit anderen Mitmenschen umging. So etwas kann ich nicht nachvollziehen. Daher mochte ich sie als Protagonistin überhaupt nicht.

Der Schreibstil des Buches war schön zu lesen. Gefallen haben mir die witzigen Sprüche zwischendrin, die das ganze immer wieder aufgelockert haben und mich auch zum lachen brachten. Bei der Protagonistin hätte ich mir viel mehr Mitgefühl oder einfach ein normales, menschliches Verhalten gewünscht
Manche Handlungen der Personen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, was für mich das Buch etwas schwierig gemacht hat. Ich hatte oft das Gefühl das selbst die Autorin keine Lust mehr auf ihre Charaktere hatte und sie machen hat lassen, was diese wollten.
An sich hat mir die Idee gefallen, aber die Umsetzung kam bei mir leider nicht gut an.

1994 in einem kleinen Dorf der Südpfalz geboren fand Emily Bähr schon früh ihre Liebe zu Büchern und Geschichten aller Art. Der Wunsch, einmal nach England zu ziehen ließ viele ihrer Geschichten eben dort spielen, so nun auch ihre erste Veröffentlichung »Ewig und Du«. Mit diesem Werk verließ sie zum erstem Mal den gewohnten Bereich der Dystopien und wagte sich an eine romantische Komödie - mit Enten.


Cover 3/5
Charaktere 1/5
Schreibstil 3/5
Spannung 2/5
Ende 4/5

Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Sehr schade, aber man kann nicht jedes Buch gut finden.

2 von 5 Chibis







Donnerstag, 15. März 2018

Rezension | My Mindful Flow: 365 Ideen für ein achtsames Jahr von Jocelyn de Kwant

Werbung durch Verlinkung





Titel: My Mindful Flow: 365 Ideen für ein achtsames Jahr
Autor: Jocelyn de Kwant
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Sachbuch
Seiten: 240
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-517-09676-6
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2018
Verlag: südwest










Raus aus dem Autopiloten und rein ins Leben! Mit Augen öffnenden Anregungen, inspirierenden Aufgaben und fantasievollen Übungen, um das Hier und Jetzt zu erkunden, ermutigt dieses Buch zu mehr Achtsamkeit und Auszeiten im Alltag. 365 liebevoll illustrierte Ideen zelebrieren das Glück der kleinen Momente: Einfach hinhören, hinschauen, durchatmen, sich mit allen Sinnen öffnen, kreativ werden und den Kopf freimachen, um jeden Tag bewusst zu leben.

Ich liebe den Trend der Achtsamkeit wirklich sehr, umso mehr freut es mich, wenn immer mehr Bücher dafür rauskommen und gerade solche wie dieses hier, an dem man Aktiv mitarbeitet, finde ich besonders schön. 

Zu aller erst möchte ich die tollen Illustrationen von Sanny van Loon loben, es gibt keine Seite, die nicht irgendwie Bunt ist und mit schönen kleinen Zeichnungen verziert ist. Diese machen das Buch zu etwas ganz besonderem und man hat noch mehr spaß beim arbeiten mit diesem Buch. 

Das Buch ist in verschiedene Themen aufgeteilt: 

Natur
Alltag
Spiel
Körper
Kritzeleien
Verbundenheit
Sinne
Schreiben
Kreativität
Erforschen
Essen
Nichtstun

Alle Abschnitte sieht man farblich am Buchschnitt getrennt und kann man somit gut auseinander halten. 
Ich persönlich nehme mir pro Tag 1 Aufgabe von einem zufälligen Thema vor, was bisher sehr gut geklappt hat, da man das Buch auf keinen Fall nach der Reihe abarbeiten sollte. 

Ich merke richtig wie gut mir dieses Buch mit seinen Aufgaben tut und wie viel spaß mir das ganze macht. Vor allem die Aufgaben, bei denen man etwas in sich gehen muss und auch über sich selbst nachdenkt gefallen mir.

Mittlerweile habe ich dieses Buch fest in meinen Alltag integriert und freue mich schon, wenn ich es irgendwann voll habe und mich an die vielen tollen Sachen erinnern kann. Vielleicht hole ich mir ja dann wieder so ein Buch? Das wäre es auf jeden Fall wert.

Jocelyn de Kwant ist Journalistin und Redakteurin und hat sich auf die Themen Achtsamkeit und „Simple Living“ spezialisiert. Sie schreibt für zahlreiche Magazine, inklusive Flow, der international preisgekrönten Zeitschrift, die Kreativität und Achtsamkeit zelebriert. Jocelyn lebt mit ihrer Familie samt VW-Bus und eigenem Gemüsegarten in Amsterdam.

Ein Buch das ich nicht mehr hergeben würde. Mir macht es große Freude und ich kann es vor allem als Geschenk sehr empfehlen.

5 von 5 Chibis





Rezension | Der Seelenspiegel von Jana Engels

Werbung durch Verlinkung





Titel: Der Seelenspiegel
Autor: Jana Engels
Reihe: nein
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch
Seiten: 208
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-96215-137-9
Erscheinungsdatum: 01. März 2018
Verlag: Edel Elements










Was tun, wenn die Welt völlig aus den Fugen gerät?
Das Leben der Zwillinge Malte und Niklas ändert sich von einem Tag auf den anderen schlagartig: In dem beschaulichen Touristenort Kyllbenden sollen sie im Haus ihrer Tante den Tod der Mutter verarbeiten. Doch nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ereignen sich seltsame Dinge im örtlichen Museum: Die kleine Annie wird bewusstlos aufgefunden – direkt vor dem großen Spiegel im hintersten Ausstellungsraum. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.
Zusammen mit Annies Schwester Sarah gehen Malte und Niklas den Ereignissen auf den Grund und müssen feststellen, dass nicht alles in Kyllbenden so ist, wie es scheint. Die Geister der Vergangenheit scheinen die Menschen im Ort heimzusuchen … und schon bald befinden sich nicht nur die Zwillinge in akuter Gefahr.

Das Cover des Buches hat mich sehr an ein anderes Buch erinnert, das ich vor längerer Zeit einmal gelesen hatte und das mir sehr gefallen hat. Als ich dann den Klappentext gelesen habe und festgestellt habe, das es um eine Geistergeschichte geht, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. 

Die Protagonisten Malte und Niklas sind eineiige Zwillinge. Ihre Mutter ist kurz zuvor an Krebs verstorben und deswegen verbringen die beiden ihre Herbstferien bei ihrer Tante in einem Kaff. 
Eigentlich verspricht das schlichte Leben ohne Internet und Handys ein paar sehr langweilige Ferienwochen, doch dann passiert etwas womit niemand gerechnet hätte.

Ich mochte die beiden Zwillinge sehr gerne, vor allem Malte, der etwas ruhiger und gelassener als sein Bruder ist, konnte mich überzeugen. Ihre Handlungen konnte ich gut verstehen und auch habe ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen können. 

Hier kam durch den grandiosen Schreibstil auch sehr gut die richtige Stimmung rüber. Es war sowohl traurig, als auch spannend und gruselig. Die perfekte Mischung für so ein Buch. 
Durch den Erzählstil, der über den Figuren steht konnte man bei jeder Figur in den Kopf gucken und auch ab und zu die Gedanken lesen, die ihnen durch den Kopf gingen. Ich habe in letzter Zeit sehr viele Bücher gelesen, die aus der Sicht eines oder maximal zwei Protagonisten stammen, daher war dieses Buch eine gute Abwechslung für mich.

Etwas schade fand ich es, das es keine Kapitel gab. Das komplette Buch war ein zusammenhängender Text, der mir persönlich manchmal etwas zu viel wurde.
Mir hätte es viel besser gefallen, wenn Kapitel da gewesen wären, bei denen man das Buch auch mal auf Seite legen kann und über das geschehene Nachdenken könnte. 
Dennoch lies sich das Buch sehr flüssig lesen.

Geboren 1978 in Berlin, Schulzeit und Ausbildung im Land Brandenburg, anschließender Studienaufenthalt in Duisburg.
Hauptberuflich für einen der führenden IT – Lösungsanbieter im Großraum Köln tätig.
Im Nebenberuf künstlerisch-kreativer Kopf.
Neben der Veröffentlichung literarischer Texte auch Leitung von Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche. In der Freizeit widmet sie sich der Musik und Malerei.
Jana Engels ist Gründungsmitglied des Kulturfördervereins „Leuchtfeder e.V.“ und war bis Anfang 2017 aktiv in dessen Vorstand tätig.
Gemeinsam mit ihrem Mann und den vier Kindern lebt sie in Kall.

Cover 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Schreibstil 5/5
Ende 5/5

Ein Buch in dem viel mehr steckt, als man erwartet. Von mir eine eindeutige Leseempfehlung!

5 von 5 Chibis






Mittwoch, 14. März 2018

Rezension | Gummizoo macht Kinder froh, krank und dick dann sowieso von Hans-Ulrich Grimm

Werbung durch Verlinkung





Titel: Gummizoo macht Kinder froh, krank und dick dann sowieso
Autor: Hans-Ulrich Grimm
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Sachbuch
Seiten: 368
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-426-27642-6
Erscheinungsdatum: 01. September 2017
Verlag: Droemer









Industriell hergestellte Nahrungsmittel führen millionenfach zu Krankheiten, zu Krebs, Diabetes, Alzheimer, auch zu frühzeitigem Tod. Das lebenslange Essverhalten erlernen Menschen im Kindesalter von ihren Eltern, die Forschung nennt das early programming. Deutschlands Nahrungsindustriekritiker Nr. 1, Hans-Ulrich Grimm, deckt in diesem kritischen Verbraucherbuch auf, wie die Konzerne bereits die Kleinsten krank machen. 
Wohl kaum jemals im Leben ist die Ernährung so wichtig wie ganz am Anfang. In den ersten Jahren, ja schon im Mutterleib. Die frühe Programmierung: Da geht es nicht nur um die Vorlieben des Kindes für Frisches oder für Fast Food. Da geht es auch darum, ob das Kind später dick wird, krank - oder beides. Die Konsequenzen sind erheblich, Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Diabetes, auch Millionen Todesfälle sind die Folge.
Denn nie zuvor kamen Kinder so früh mit industriell hergestellter Nahrung in Kontakt, nie zuvor wurden ihre Eltern so nachhaltig mit falschen Ernährungsempfehlungen in die Irre geführt. Nie zuvcor gab es so viele problematische Produkte, etwa die beliebten Babygläschen. So sauber, so rein – und genau deswegen sind sie eine Gefahr fürs Immunsysten, führen zu Allergien, machen anfälliger für Krankheiten, gefährden die Intelligenz.
Und mit jedem Lebensjahr wachsen die Möglichkeiten der Lebensmittelkonzerne, ihre jungen Kunden an sich zu binden. Die teure Kindermilch, das modische Quetschobst aus dem Plastikbeutel, die Vitamine überall – für Eltern absolut vertrauenswürdig. Und von Risiken und Nebenwirkungen sagt die Werbung nichts.
Während sich ratlose Eltern zunächst noch die Frage stellen, wie viel Zucker im Babybrei ist und ob Kindermilch eine Alternative zur Muttermilch darstellt, müssen sie wenig später über Cola, Fischstäbchen und Fruchtzwerge entscheiden. Hans-Ulrich Grimm hat akribisch recherchiert, auch eigene Analysen in Auftrag gegeben. Er erklärt, was unsere Kinder krank macht und wie wir sie schützen können.

Da ich so ziemlich jedes Buch des Autors gelesen habe, musste ich sein neuestes Werk natürlich auch  lesen und war wieder einmal sehr überrascht.

Das Cover sagt schon sehr viel über den Inhalt aus. Es geht um die richtige Kindsernährung und was davon gut und was schlecht ist. 

Der Schreibstil war typisch für den Autor, er nimmt kein Blatt vor den Mund und geht auch mal mit netten Ausdrücken auf die verschiedenen Konzerne los. Es war wieder sehr interessant geschrieben, auch wenn bei manchen Dingen eine Überspitzung der Tatsachen eventuell nicht nötig gewesen wäre.
Ich persönlich habe für mich rausgefunden das ich bei meinem Sohn wohl bisher alles Falsch gemacht habe, was mich eher ernüchtert hat. 
Im Großen und Ganzen wissen wir als Eltern natürlich was gut ist und was nicht, alles was wir selbst machen ist immer das beste und das mache ich auch gerne. Doch ich gehe auch arbeiten und manchmal muss es schnell gehen, daher greife ich manchmal auch gerne mal auf ein Menü von Hipp zu. 
Mittlerweile ist mein Sohn auch soweit, das er bei uns am Abend mitisst und ich persönlich koche am liebsten mit frischen Zutaten. 

Im Allgemeinen war ich sehr erstaunt, wie schlimm angeblich die Nahrungsangebote in Kitas und Kindergärten sind, da diese oftmals von einem Großkonzern kommen. Hier bin ich froh das unsere Kita einen regionalen Anbieter hat, der alles in Bioqualität anbietet und jeden Tag ein frisches Essen für meinen kleinen Mann macht. 

Auch die Quetschies, die mein Sohn über alles liebt, sind nicht so gut wie man eigentlich denkt. Aber auch sowas bekommt er eben nicht jeden Tag. In so ziemlich allem sind entweder zu viele schädliche Stoffe und/oder zu wenig gute. Sei es nun ein Fruchtzwerg, ein Kinderkeks oder auch ein Fertigmenü für die kleinen.

Alles in allem fand ich das Buch jedoch sehr informativ und sehe alles trotzdem nicht so streng.
Ich denke hier gilt die einfache Regel: Die Dosis macht das Gift. 

Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: 
Genuss und Gesundheit gehören zusammen.
Grimms Bücher sind Bestseller. Allein „Die Suppe lügt“ ist in einer Gesamtauflage von über 250.000 Exemplaren erschienen und gilt mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik.

Ein interessantes Werk, das ich immer wieder gerne zu Rate ziehe. Ich kann es Eltern empfehlen, die sehr genau auf die Ernährung ihres Kindes achten möchten.

4 von 5 Chibis


Dieses Buch ist ein kostenloses Rezensionsexemplar des Verlages. Herzlichen Dank!