Sonntag, 21. Januar 2018

Rezension | Federleicht - die kreative Schreibwerkstatt von Barbara Pachl-Eberhart

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Titel: Federleicht - die kreative Schreibwerkstatt
Autor: Barbara Pachl-Eberhart
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Sachbuch
Seiten: 384
Preis: 19,99 Euro
ISBN: 978-3778792797
Erscheinungsdatum: 18. September 2017
Verlag: Integral










Schreiben kann ganz einfach sein – und das Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben: Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht.

Ich habe schon als Kind gerne Aufsätze in der Schule geschrieben und allgemein bin ich vom "erleben" des Schreibens immer sehr angetan. Ich habe aber immer das Gefühl meine Texte sind nicht gut genug und ich werfe sehr schnell alles hin oder schmeiße das bereits geschriebene einfache weg. Das wollte ich mit Hilfe dieses Buches ändern und hatte die Hoffnung, das mir hier einige gute Tipps gegeben werden.

Die Autorin hat es tatsächlich geschafft das ich bisher einiges zustande gebracht habe, was mir wirklich gefällt. Ich bin motivierter und habe tolle Ideen.
Sehr gut fand ich im Buch den Grundsatz das man nicht im Kopf haben sollte "ich will jetzt ein Buch schreiben" sondern eher etwas wie "ich habe nun Lust auf schreiben, mal sehen was dabei herauskommt".

Im Buch finden wir einige tolle Übungen, die ich alle mitgemacht habe und die die Gedanken oftmals anregen. Man geht mit der Autorin zusammen alles Schritt für Schritt durch und nimmt sich somit auch mal Zeit für sich selbst, ich muss sagen mir hat das ganze sehr gut getan um auch vom Alltagsstress weg zu kommen und einfach einmal Zeit für mich zu haben. 

Für mich als jemanden, der immer davon geträumt hat Texte zu verfassen ist dieses Buch so etwas wie der Heilige Gral. Ich habe schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen und muss sagen, bisher war keines so genau und so schön Aufgebaut wie dieses.

Barbara Pachl-Eberhart, studierte Querflöte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Als Clowndoctor brachte sie neun Jahre lang kranke Kinder zum Lachen. Durch eine dramatische Wende in ihrem Leben kam sie schließlich zum Schreiben: 2008 verunglückten ihr Mann und ihre zwei Kinder bei einem Autounfall. Ihre beiden Bestseller „Vier minus drei“ und „Warum gerade du?“ zeugen von der Kraft, die das Schreiben selbst inmitten einer existenziellen Lebenskrise erwecken kann. Diese Kraft gibt die Autorin heute, nach einer Ausbildung in Poesie- und Bibliotherapie, an andere weiter.

Für alle die mit dem Schreiben beginnen wollten ist dieses Buch eines der besten. Ich kann es wärmstens weiterempfehlen, mir persönlich hat es sehr geholfen.

5 von 5 Chibis







Freitag, 19. Januar 2018

Rezension | Verrottet von Bryan Smith

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Titel: Verrottet
Autor: Bryan Smith
Reihe: nein
Buchart: Taschenbuch
Genre: Horror
Seiten: 384
Preis: 13,95 Euro
ISBN: 978-3-86552-548-2
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2017
Verlag: Festa










Noah lebt in einer abgelegenen Berghütte an der Ostküste Amerikas. Seit Jahren hat er keinen anderen Menschen mehr gesehen, denn eine Zombie-Seuche hat fast alle dahingerafft. Die Einsamkeit ist so unerträglich, dass sich Noah in stummer Verzweiflung langsam um den Verstand säuft. 
Doch als überraschend seine Schwester Aubrey mit ihrem Freund auftaucht, erwacht Hoffnung in Noah: Er hätte nie gedacht, dass sie noch lebt. 
So entschließt er sich, nach Westen zu ziehen, um Lisa zu finden. Auf dem College war sie seine große Liebe. Ihr Foto trägt er immer noch bei sich. Wahrscheinlich ist sie längst tot, aber jetzt hat er endlich ein Ziel …


Ich liebe Zombie-Bücher einfach und da darf eines aus dem Horror-Verlag schlechthin natürlich nicht fehlen. 

Noah lebt bereits seit 5 Jahren auf einer Berghütte und bleibt somit von den meisten Zombies verschont, nachdem sein Vater zusammen mit seiner kranken Schwester zu einem Krankenhaus aufgebrochen ist und wie wieder zurück kam, ist es jedoch sehr einsam für ihn. Er verbringt seine Zeit mit Träumereien, Kiffen und Lesen. 
Als Protagonist fand ich ihn teilweiße etwas schwierig, da ich seine Handlungen öfter nicht verstanden habe, doch in das Buch allgemein hat er hervorragend gepasst. In eine kaputte Welt einen kaputten Menschen zu setzen ist einfach eine super Idee und das ganze hat sich toll ergänzt. 

Noahs Schwester Aubrey habe ich mir komplett anders vorgestellt und war sehr über die Art und ihr Verhalten erstaunt. Man merkt jedoch während der Geschichte, das sie eigentlich ein guter Mensch ist, der einfach weiß, wie er mit anderen Menschen umgehen muss um das beste für sich selbst rauszuschlagen. Was in so einer Welt wahrscheinlich kein schlechter Charakterzug ist.

Der Schreibstil des Autors war sehr authentisch und man konnte sie Atmosphäre des Buches richtig spüren. Es war sowohl spannend als auch abwechslungsreich. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und auch die Welt in der sie sich befanden konnte ich mir gut vorstellen. Teilweise waren die Szenen im Buch sehr brutal geschildert, was ich jedoch beim Festa-Verlag auch erwarte, daher fand ich es überhaupt nicht schlimm, auch mal etwas schlimmeres lesen zu müssen wie z.b. die genaue Beschreibung von Zombies. 

Einige Dinge im Buch so wie auch das Ende sind eher offen und für die Fantasie des Lesers da, sodass man sich selbst ein Urteil darüber bilden kann, was genau geschehen ist. Mir hat das gut gefallen und meiner Meinung nach kommt sowas heutzutage leider viel zu wenig in Büchern vor.

Bryan Smith lebt in Murfreesboro, Tennesee/USA. Er schreibt mit einer explosiven Kraft. In Rekordzeit hat er sich an die Seite von Richard Laymon, Edward Lee und Jack Ketchum gekämpft, in die Riege der Kultautoren brutaler Thriller.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 5/5
Cover 4/5

Ein grandioses Zombie-Buch das ich allen weiterempfehlen kann, die auf klassischen Horror stehen und gerne auch ihre eigene Fantasie anregen möchten.

5 von 5 Chibis





Montag, 15. Januar 2018

Rezension | All for you 1 - Sehnsucht von Meredith Wild

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Titel: All for you - Sehnsucht
Autor: Meredith Wild
Reihe: Teil 1 von 3
Buchart: Ebook
Genre: Liebesroman
Seiten: 384
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3-7363-0629-5
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2017
Verlag: Lyx










Als Maya Jacobs und Cameron Bridge sich nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder begegnen, ist es, als ob die Welt um sie herum zum Stillstand kommt. Damals waren sie ein Paar gewesen, verliebt und so glücklich. Aber als Cameron um Mayas Hand anhielt, musste sie die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen - und Nein sagen. Als sie sich jetzt erneut gegenüberstehen, sind die Gefühle von damals augenblicklich wieder da. Und auch die Leidenschaft. Doch kann es für ihre Liebe eine zweite Chance geben, wenn ihre gemeinsame Vergangenheit so voller Schmerz ist?

Dieses Buch ist mir bereits kurz nach erscheinen im Buchladen aufgefallen und ich wollte es unbedingt haben. Nicht nur weil es vom Cover her echt wunderschön aussieht, sondern auch weil ich mal wieder eine locker-leichte Liebesgeschichte lesen wollte, die mich nicht zu sehr anstrengt.

Die Protagonistin Maya hat eine Vergangenheit, die sie vor allen geheim hält. Sogar vor ihrer großen Liebe Cameron. Doch ob das wirklich das wahre ist, wird sich noch rausstellen. 
Ich mochte Maya sehr gerne und habe mich ziemlich früh mit ihr verbunden gefühlt, obwohl wir sehr ungleiche Menschen sind. 
Sie ist sehr selbstbewusst und weiß genau was sie will, außerdem Studiert sie und das wohl auch nicht mit schlechten Noten. Sie ist in meinen Augen sehr intelligent und könnte sehr viel aus sich machen, aber ich fand es auch schade, das sie sich von ihrer Vergangenheit so sehr einholen lässt. 

Cameron ist ein attraktiver und selbstbewusster Mann. Er liebt Maya über alles und das merkt man in jedem Satz den er mit oder über sie spricht. Als sie seinen Heiratsantrag ablehnte ist für ihn eine Welt zusammen gebrochen, was ich total verstehen konnte. Auch mit ihm konnte ich sehr gut mitfühlen und habe sehr gehofft das das Buch am Ende doch noch gut ausgeht.

Der Schreibstil war wie erwartet sehr leicht zu lesen und nichts was meinen Kopf nach der Arbeit allzu sehr angestrengt hat. Natürlich sind die Emotionen trotzdem übergesprungen, doch das finde ich überhaupt nicht schlimm. Meiner Meinung nach zeugt das eher von guter Schreibqualität. 
Der Plot mit seinen Höhen und Tiefen hat mir gut gefallen und ich freue mich deshalb auch schon sehr auf die Folgebände. (Band 2 kommt jetzt übrigens im Januar raus)

Meredith Wild ist die New-York-Times- und USA-Today-Bestseller-Autorin der HARD-Reihe. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern in New Hampshire. Sie bezeichnet sich selbst als Techniknarr, Whiskey-Kennerin und eine hoffnungslose Romantikerin. Wenn sie nicht in der Fantasiewelt ihrer Charaktere lebt, trifft man sie meistens auf Facebook an.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 3/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Mir hat das Buch gut gefallen und war die ideale Lektüre für den Abend.

4 von 5 Chibis








Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension | Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett

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Titel: Das Fundament der Ewigkeit
Autor: Ken Follett
Reihe: Teil 3 von 3
Buchart: Hardcover
Genre: Historischer Roman
Seiten: 1168
Preis: 36,00 Euro
ISBN: 978-3-7857-2600-6
Erscheinungsdatum: 12. September 2017
Verlag: Bastei Lübbe










1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle. 
Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen ...

Kurz Vorweg: Wer die ersten Beiden Romane der Reihe nicht gelesen hat, kann dieses Buch trotzdem lesen, denn man braucht eigentlich kein Hintergrundwissen zu den ersten beiden Büchern um dieses Buch ruhigen Gewissens lesen zu können. Zumal es sich hier sowieso um andere Protagonisten handelt.

Spontan würde ich sagen: Dieses Buch ist ein echter Ken Follet. Ich mag seinen Schreibstil unglaublich gerne und habe bei ihm immer das Gefühl sehr nah am geschehen zu sein. Da er selbst sehr genau recherchiert um auch möchglichst genau angaben zur damaligen Zeit machen zu können tut sein übriges und man merkt dies auch. 

Die Protagonisten im Buch waren sehr unterschiedlich, wir haben mehrere Handlungsstränge die allesamt interessant waren. Am besten fand ich hier den jungen Ned, der unglaublich verliebt in Margery ist (was ich übrigens lustig fand denn Ned und Marge haben mich immer an die Simpsons erinnert). 
Aber ach Prinzessin bzw. Königin Elizabeth fand ich grandios gestaltet. Der Einblick in den Adel von früher fand ich wirklich interessant und auch die Machenschaften, die sich im Hintergrund abspielen haben mich erstaunt. 

Hier merkt man aber leider auch wieder das typische für den Autor. Denn bei ihm gibt es entweder grundauf gute oder grundauf böse Menschen. Es gibt niemanden der in einer grauzone ist und das fehlt mir manchmal schon etwas. Man weiß bei den Personen direkt ob sie gut oder böse sind - Punkt. 
Das es bei dieser Seitenanzahl im Buch ab und zu längen gibt, muss ich glaube ich nicht groß ansprechen, ich denke das lässt sich nicht vermeiden. Dennoch waren es weit weniger als ich erwartet hatte. 

Ich muss sagen, mir hat das Buch gut gefallen, aber ob es diesen hohen Preis dann wirklich wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“. 
Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren – die zutiefst religiösen Folletts erlaubten ihren Kindern zudem weder Fernsehen noch Kinobesuche und verboten ihnen sogar, Radio zu hören. Dem jungen Ken blieben zur Unterhaltung nur die unzähligen Geschichten, die ihm seine Mutter erzählte – und die Abenteuer, die er sich in seiner eigenen Vorstellungswelt schuf. Schon früh lernte er lesen; er war ganz versessen auf Bücher, und nirgendwo ging er so gern hin wie in die öffentliche Bibliothek.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 3/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe mich sehr gefreut wieder etwas aus dem "Follett-Universum" lesen zu können.

4 von 5 Chibis


Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar des Verlages, herzlichen Dank hierfür!




Rezension | Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston

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Titel: Die Stadt des Affengottes
Autor: Douglas Preston
Reihe: nein
Buchart: Hardcover
Genre: Sachbuch
Seiten: 368
Preis: 20,00 Euro
ISBN: 978-3-421-04757
Erscheinungsdatum: 04. September 2017
Verlag: DVA










Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Gerüchte über eine Provinz im Regenwald von Honduras, deren Städte reich und prachtvoll seien, ganz besonders die Weiße Stadt, auch Stadt des Affengottes genannt. Immer wieder machten sich Abenteurer und Archäologen auf die Suche nach den Zeugnissen dieser Zivilisation, die offenbar nicht zu den Mayas gehörte. Manchmal stießen sie tatsächlich auf Ruinen, aber eine wirkliche Erforschung war in dem von giftigen Schlangen und tödlichen Krankheitserregern verseuchten und vom Dschungel überwucherten Gelände unmöglich. Erst die moderne Lasertechnik, mit deren Hilfe das Gelände aus der Luft gescannt wird, ermöglichte genauere Hinweise, wo sich größere Ansiedlungen befinden. Um sie vor Ort zu untersuchen muss man sich allerdings auch heute noch auf den beschwerlichen Weg durch den Dschungel machen. Der Schriftsteller und Journalist Douglas Preston schloss sich kürzlich einer archäologischen Expedition an. Sie fand tatsächlich die eindrucksvollen Ruinen einer untergegangenen Stadt, aber sie zahlte am Ende auch einen hohen Preis.

Zivilisationen, die wir noch gar nicht wirklich erforscht haben und so gar nicht richtig entdeckt finde ich sehr faszinierend. Weshalb ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut habe.

Schon allein die Aufmachung des Covers ist toll gestaltet, der Urwald den man hier sieht dient übrigens auch immer als Bild für Kapitelanfänge, was mir sehr gut gefallen hat. Man bekommt einen Einblick wie düster es dort eigentlich ist und wie magisch gleichzeitig alles aussieht, als wäre man gar nicht mehr auf diesem Planeten.

Das Sachbuch selbst liest sich wie ein Roman. Der Autor erzählt wie es dazu kam, das er mit dem Team in den Urwald von Honduras reisen durfte und welche Schwierigkeiten es bereits vorab schon gab. Sein Erzählstil war gut verständlich und einfach gehalten, jedoch hatte ich oft das Gefühl er war etwas zu ausschweifend und es wurden Dinge erzählt, die für mich uninteressant waren, da sie garnicht wirklich zur aktuellen Geschichte gehörten.

Es gibt 2 Bildteile im Buch, die ich sehr ansprechend fand. Ich hätte mir am liebsten noch viel mehr Bilder des ganzen gewünscht, wie z.b. die Höhle der leuchtenden Schädel, oder andere Zentrale Orte, die im Buch beschrieben werden. Trotzdem ist es eine gute Auswahl an Bildern und man kann sich selbst mehr Einblick in das ganze verschaffen.

Die Zeit im Dschungel wird toll beschrieben, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Details gewünscht.  Die Geschichten, die der Autor hier aber erzählt sind meist furchtbar spannend und auch angsteinflößend. Ich selbst konnte mir gar nicht vorstellen, das es überhaupt noch flecken auf der Erde gibt, an denen seit vielen hundert Jahren kein Mensch mehr war. Es war schön, das ganze zusammen mit ihm zu besichtigen.

Was ich auch gut fand war, das der Autor über seine Zeit nach dem Dschungel erzählt. Hier ist nämlich noch etwas passiert, was so allgemein sehr wichtig ist und was uns irgendwann vielleicht auch alle angeht. 
Was ich mir noch gewünscht hätte wäre ein Link oder eine Erklärung was aus dem Film geworden ist, der während des Buches gedreht wurde. Ich muss mich da selbst noch einmal schlau machen, ob dieser je herauskam oder nicht.

Der internationale Bestseller-Autor Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Geologie, Anthropologie und Astronomie und später Englische Literatur. Er arbeitete eine Weile beim American Museum of Natural History in New York und an der Princeton University, bevor er sich dem Schreiben widmete. Neben zahlreichen Thrillern hat er auch Sachbücher zur amerikanischen Geschichte verfasst. Er veröffentlicht zudem regelmäßig Artikel in Magazinen wie Harper’s, The Atlantic und National Geographic.

Das Buch war eine fantastische Reise ins ungewisse und mir hat es großen Spaß gemacht etwas dazu zu lernen und eine alte-neue Welt zu entdecken

4 von 5 Chibis





Donnerstag, 11. Januar 2018

Rezension | Calypso 1 - Zwischen den Welten von Fabiola Nonn

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Titel: Calypso - Zwischen den Welten
Autor: Fabiola Nonn
Reihe: Teil 1 von 4
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Seiten: 300
Preis: 2,99 Euro
ISBN: 978-3-401-84019-2
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Verlag: digi tales










Nachdem das Ökosystem auf weiten Teilen der Erdoberfläche kollabierte, suchten die Menschen unter Wasser Zuflucht. Noemi lebt mit ihrer Familie in einer der größten submarinen Städte: Calypso – benannt nach der Meeresgöttin und Herrscherin über das sagenumwobene Volk der Ondine. Seit sie denken kann, fühlt Noemi sich von der geheimnisvollen Tiefsee angezogen und versucht die Mythen des Meeres zu ergründen. Als sich dabei jedoch immer wieder tragische Unfälle ereignen, die schließlich sogar die Existenz der Stadt bedrohen, zieht Noemi die einzig mögliche Konsequenz und ergreift die Flucht. Auf sich allein gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie nicht nur ihrer wahren Herkunft, sondern auch ihrer großen Liebe näherbringt.

Ich mag das Cover des Buches wirklich gerne, das blau zieht mich irgendwie magisch an und die angedeutete Unterwasserwelt finde ich toll gestaltet. Auch die Schriftart passt meiner Meinung nach perfekt dazu.

Nachdem ich die fünfteilige Meeresweltensaga fertig gelesen habe, haben mir die Meereswesen total gefehlt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich dieses Buch für mich entdeckte.

Die Protagonistin Noemi wird einen auf den ersten Seiten bereits sympathisch und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Sie fühlt sich anders, da ständig seltsame Dinge in ihrer nähe passieren. Vor allem wenn Wasser mit im spiel ist, was das ganze zu einem Problem macht, da sie in einer riesigen Kuppel unter Wasser lebt. Die Art, wie sie Probleme angeht und sich immer selbst treu bleibt mochte ich besonders. Sie ist außerdem ein sehr mutiger Charakter und ist immer für eine Überraschung gut.

Der Schreibstil war sehr flüssig und man konnte die Spannung fast greifen. Ich mochte die Wendungen im Buch sehr gerne, auch wenn sie manchmal sehr flott gingen. Ab und an hatte ich ein wenig Probleme damit, mir die im Buch beschriebenen Orte vorzustellen, was ich etwas schade fand. Trotzdem konnte ich mir einen guten Einblick in diese Welt geben lassen und bin einfach hin und weg. Nicht nur die Stadt Calypso hat sich interessant angehört, sondern auch die anderen Orte, die im Buch vorkommen hatten auf ihre Weise etwas faszinierendes.

Es wurden zwar nicht alle Fragen beantwortet, aber ich glaube, man könnte dieses Buch auch sehr gut als Einzelgeschichte lesen. Ich persönlich möchte die Reihe natürlich sehr gerne weiterverfolgen.

Fabiola Nonn, geboren 1989, studierte an der Freien Kunstschule Stuttgart und an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen. Neben ihrem Beruf als Kunsttherapeutin schreibt sie Kinder- und Jugendbücher. Die Autorin lebt und arbeitet in Stuttgart.

Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5
Spannung: 5/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Ein super Auftakt für diese Reihe. Ich freue mich bereits mehr davon zu lesen.

5 von 5 Chibis






Sonntag, 7. Januar 2018

Rezension | Memory Game - Erinnern ist tödlich von Felicia Yap

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Titel: Memory Game - Erinnern ist tödlich
Autor: Felicia Yap
Reihe: Teil 1 von 3
Buchart: Broschiertes Taschenbuch
Genre: Thriller
Seiten: 448
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3-7645-3182-9
Erscheinungsdatum: 25. September 2017
Verlag: Penhaligon










In Claires Welt gibt es zwei Arten von Menschen: solche, die wie sie sind und sich nur an die Ereignisse des vorangegangenen Tages erinnern können, und solche wie ihren Ehemann Mark, deren Gedächtnis zwei Tage zurückreicht. Claire hat nur eine Verbindung zu ihrer Vergangenheit: ihr Tagebuch. Was sie nicht rechtzeitig aufschreibt, geht für immer verloren. Eines Morgens steht die Polizei vor Claires Tür. Die Leiche einer Frau wurde im Fluss gefunden. Nach Aussage der Beamten war sie Marks Geliebte und er wird des Mordes verdächtigt. Sagt die Polizei die Wahrheit? Kann Claire ihrem Ehemann vertrauen? Und vor allem: Kann sie sich selbst vertrauen?

Das Cover des Buches finde ich von den Farben her, leider gar nicht ansprechend. Ich mag gelb nicht besonders und zusammen mit grau wirkt es irgendwie traurig. Allerdings mag ich die Beschaffenheit der Buchstaben, diese sind nämlich ähnlich wie Salzkristalle und fühlen sich beim Lesen gut an. Auch das die Buchstaben etwas zu verschwinden scheinen, passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

Die Protagonistin Claire ist ein Mono, das bedeutet, sie kann sich nur an den letzten Tag erinnern. Ich persönlich finde das schon wirklich krass, aber als dann noch etwas schlimmes passiert und sie gar nicht mehr weiß ob sie sich selbst trauen kann, war ich wirklich erstaunt wie wichtig eigentlich unser Erinnerungsvermögen ist.
Claire ist eine depressive Frau, die sich oft kleiner macht als sie ist. Sie fühlt sich im Schatten ihres Mannes, der ein Duo ist (er kann sich an die letzten 2 Tage erinnern) und denkt sie ist es eigentlich garnicht wert, so einen Mann zu haben. Auch das er öfter über Monos schimpft macht das ganze nicht gerade leichter. 
Dennoch erfahren wir das Claire ein gutes Leben führt. Sie muss nicht arbeiten gehen, unternimmt viel und hat Freunde. Warum sie depressiv ist und Medikamente nimmt erfahren wir während der Geschichte, die manchmal wirklich heftig ist.

Allgemein war das Buch erstaunlich einfach zu lesen. Es spielt in der heutigen Welt, nur das die Menschen sich eben nur an den letzten bzw. die letzten 2 Tage erinnern können. Es gibt so genannte iDiaries, in denen alle Leute ein Tagebuch führen um nichts zu vergessen. Ich fand die Idee cool, das das ganze ein Apple-Gerät ist (ich bin selbst großer Apple Fan) und das ganze natürlich vereinfacht.
Ab und zu konnte man Zeitungsartikel oder ähnliches Lesen, das diese Welt den Leser näher bringt und man somit die zusammenhänge besser versteht. Auch gut gemacht fand ich das sich die Schriftart änderte, wenn jemand einen Text aus seinem Tagebuch gelesen hat. Hier konnte man also alles gut auseinander halten und der Story sehr leicht folgen.

Für mich war das Buch eine interessante Vorstellung der Welt, auch wenn sie des öfteren Angsteinflößend wirkte. Meiner Meinung nach hatte das Buch aber alles, was ein guter Thriller braucht. Das das ganze auch noch ein Debütroman ist finde ich erstaunlich. Ich hoffe wir hören bzw. lesen noch viel von dieser talentierten Autorin. 

Felicia Yap wuchs in Kuala Lumpur auf, studierte Biochemie in London und erwarb ihren Doktor der Geschichte an der University of Cambridge. Sie arbeitete bereits als Biologin, Historikerin, Dozentin, Kritikerin und Journalistin, unter anderem für The Economist und Business Times. Sie lebt in London, wo sie vor kurzem ein Programm zu Kreativem Schreiben an der Faber Academy abschloss. Memory Game – Erinnern ist tödlich ist ihr Debüt.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 3/5

Ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und mich vollends mitreißen konnte.

5 von 5 Chibis






Rezension | Königlich verliebt 1 von Dana Müller-Braun

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Titel: Königlich verliebt 1
Autor: Dana Müller-Braun
Reihe: Teil 1 von 3
Buchart: Ebook
Genre: Jugendbuch
Seiten: 392
Preis: 3,99 Euro
ISBN: 978-3-646-60345-3
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2017
Verlag: Impress










Jahrelang wurde Insidia darauf trainiert, einen ganz speziellen Auftrag zu erfüllen: den Prinzen bei der alljährlichen Partnerschaftswahl für sich zu gewinnen und schließlich zu heiraten. Doch aufgewachsen hinter dicken Mauern, gelehrt keine Emotionen zuzulassen, fällt es ihr nicht leicht, sich dem Stadttrubel mit den vielen Menschen und der Mode mit den pompösen Kleidern anzupassen. Erst langsam lernt sie sich in dem alltäglichen Leben zurechtzufinden, das sich in den letzten Jahren ungesehen vor ihr abgespielt hat. Dazu gehört, dass sie in der Gegenwart des hübschen Nachbarsjungen Kyle merkwürdige Gefühle in sich wahrzunehmen beginnt. Aber nachgeben darf sie ihnen auf gar keinen Fall. Denn schließlich hat ihr Auftrag oberste Priorität…

Mir ist vor allem erst einmal das wunderschöne Cover aufgefallen. Ich mag die Farben und das ganze Zusammenspiel total, auch die Blätter, die um den Kopf der jungen Frau gebunden sind und den Schleier halten finde ich total schön gemacht.

Die Protagonistin Insidia hatte eigentlich bisher noch gar kein Leben. Sie wuchs abgeschottet von der Außenwelt auf nur um einen Zweck zu dienen. Irgendwann den Prinzen von Insidia (so heißt das Land ebenfalls) zu betören und ihn zu Heiraten. Das ganze hat sie nie wirklich hinterfragt, bis sie wirklich zur Außenwelt nach Rom kommt und merkt, das alles eigentlich ganz anders ist, als sie es kennt. 
Ihre Art war anfangs wirklich ungewöhnlich, was man auch durch die Vorgeschichte meiner Meinung nach nachvollziehen konnte. Ich mochte sie aber direkt am Anfang schon, da ich eine Verbindung gespürt habe, auf die ich mich einlassen konnte.
Auch während der Geschichte war ich so verbunden mit der Protagonistin, das ich ihre Gefühle selbst gespürt habe und mich selbst wie im Zwiespalt gefühlt habe. 

An sich bin ich ja kein großer Fan von Dreiecksgeschichten, aber dieses Buch hat meine Meinung zu so etwas komplett geändert. Denn diese Geschichte war einfach großartig geschrieben. Ich habe es selten erlebt, das mich eine Geschichte so stark mitreißen kann.

Der Prinz des Reiches war mir auch direkt sympathisch und ich konnte ihn mir sehr gut vorstellen. Er benahm sich angemessen für einen jungen Prinzen, doch manchmal hat er vielleicht etwas zu viel durchgehen lassen.
Kyle hatte hingegen einen eigenen Kopf. Man merkte ihn bereits zu beginn der Geschichte an, das er sehr selbstbewusst ist und die Menschen gerne manipuliert. Dennoch mochte ich ihn in der Geschichte mit am liebsten.

Das Ende der Geschichte hat mich von den Socken gehauen. Ich habe mir zwar bereits bei ca. 30 % der Geschichte gedacht, das so etwas passieren könnte, aber als es wirklich geschah war es ein kleiner Schock für mich. Hier muss ich auch noch dazu sagen, das ganze Endet mit einem Cliffhanger, aber keine sorge, Band 2 gibt es bereits.

Dana Müller-Braun wurde Silvester '89 in Bad Soden im Taunus geboren. Geschichten erfunden hat sie schon immer – Mit 14 Jahren fing sie schließlich an ihre Phantasie in Worte zu fassen. Als das Schreiben immer mehr zur Leidenschaft wurde, begann sie Germanistik, Geschichte und Philosophie zu studieren. Wenn sie mal nicht schreibt, baut sie Möbel aus alten Bohlen, spielt Gitarre oder verbringt Zeit mit Freunden und ihrem Hund.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Begeisterung pur für dieses tolle Buch. Eine Geschichte die vorhersehbar scheint, aber dann doch ganz anders kommt.

5 von 5 Chibis