Dienstag, 31. Mai 2016

Rezension | Taxi Gourmet von Layne Mosler




Verlag: Droemer
Seiten: 415
ISBN: 978-3-426-30109-8
Preis: Taschenbuch 14,99 Euro | Ebook 12,99 Euro


Blog der Autorin:
http://taxigourmet.com










Kurzbeschreibung:

Auf der Suche nach dem Geschmack des Lebens und der Liebe

Layne Mosler ist Anfang 30 und auf der Suche: nach Abenteuer und gutem Essen. In Buenos Aires bittet sie aus einer Laune heraus einen Taxifahrer, sie zu seinem Lieblingsrestaurant zu fahren. So kommt sie nicht nur zum besten Steak, das sie je gegessen hat, sondern zudem auf eine Idee, die ihr Leben verändert. Von nun an lässt sie sich regelmäßig von Taxifahrern zu deren kulinarischen Geheimtipps entführen. Ihre Reise führt sie weiter nach New York, wo sie sich selbst ans Steuer eines Yellow Cabs setzt, und schließlich nach Berlin. Dort begegnet ihr nicht nur via Taxifahrt die beste Currywurst, sondern auch die große Liebe.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover sehr, da es gut zur Geschichte passt. Die verschiedenen Städte und das kleine Taxi das unten fährt finde ich sehr süß gezeichnet.

Das Buch:
Es war für mich etwas schwer in das Buch reinzukommen, da am Anfang wirklich nur über das Tango tanzen geschrieben wird. Aber als es dann richtig losgeht mit dem Projekt Taxi Gourmet hat mich das Buch total gefesselt. Ich finde die Idee an sich total klasse und auch die Umsetzung wie die Autorin das gemacht hat wirklich toll.
Ich konnte das Buch zum Schluss garnicht mehr aus der Hand legen, war begeistert von den vielen Abenteuern die sie erlebt und hungrig von dem leckeren Essen von dem sie erzählt.
Man erfährt viel über die besten Restaurant in Buenos Aires, New York und Berlin. Ich hoffe sehr das sie vielleicht auch irgendwann noch ein Buch schreibt, vielleicht wenn sie im Urlaub ist, denn auch wenn ich diese Restaurants wahrscheinlich nie besuchen können werde ist es doch eine kleine Art Urlaub für den Leser, von so etwas tollem zu lesen.

Die Autorin:
Seit sie denken kann, ist gutes Essen Layne Moslers große Leidenschaft. Zehn Jahre lang träumte sie von einem eigenen Restaurant in San Francisco, aber dann erkannte sie, dass Kochen unter Zeitdruck nicht ihr Ding ist. So verlegte sie sich stattdessen aufs Schreiben und erfand den Kultblog „Taxi Gourmet“. Layne Mosler lebt in Berlin.

Meiin Fazit:
Ein tolles Buch für alle die gutes Essen und Abenteuer mögen.

von mir gibts 5 von 5 Chibis



Montag, 30. Mai 2016

Rezension | Xenophobia von Markus K. Korb




Verlag: Blitz Verlag
Seiten: 224
ASIN: B01DNT3MZO
Preis: Ebook 4,99 Euro














Kurzbeschreibung:
„Die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten."
Howard Philips Lovecraft

Erzählungen über das Fremde und das Fremd-Sein
Erzählungen über Ausgestoßene und Außenseiter
Erzählungen über die Urängste der Menschheit

Mit zahlreichen Illustrationen internationaler Künstler

Meine Meinung:

Ich habe schon ewig kein Buch mehr im Genre Horror gelesen, deshalb war dieses Ebook mit seinen 14 Kurzgeschichten wohl genau das richtige.
Man bekommt hier sehr viel geboten, die Geschichten sind alle sehr individuell geschrieben und natürlich gibt es welche die einem nicht so gefallen und welche die total super sind, das ist normal. Hier haben aber die guten Geschichten bei weitem überwogen, weswegen mir das Buch sehr gut gefallen hat. 
Ob es um Flüche geht, oder Dinge die im dunkeln verborgen sind, hier wird man bei jeder Geschichte überrascht. Schauer die einen über den Rücken laufen sind hier vorprogrammiert. Gekrönt wird das ganze mit gruseligen Illustrationen zu jeder Geschichte.

Der Autor:
Markus K. Korb wurde 1971 in Werneck bei Schweinfurt (Unterfranken/Bayern) geboren. Er veröffentlichte seine Erzählungen zunächst in zahlreichen Literaturmagazinen und Anthologien. Im Jahr 2002 betätigte er sich als Herausgeber der Anthologie „Jenseits des Hauses Usher“ (BLITZ-Verlag), wo er Storybeiträge zusammentrug, geschrieben von deutschen Autoren als Hommage an Edgar Allan Poe.
Von 2003 – 2006 betätigte er sich als Redakteur der Buchreihe „Edgar Allan Poes Phantastische Bibliothek“ (BLITZ-Verlag), wo er u.a. für die Textauswahl zuständig war.
Sein erstes eigenständiges Buch erschien im Jahr 2003. Es war die Konzeptanthologie GRAUSAME STAEDTE (BLITZ-Verlag). In zwei Zyklen vereinen sich Kurzgeschichten zu einem Gewebe aus unheimlichen Städtebildern (Venedig und Berlin), welche durch die Jahrhunderte bis in archaische Zeiten hinabreichen.
Im Mai 2005 erschien im Eldur-Verlag die Kurzgeschichten-Sammlung mit dem Titel „NACHTS...“. Die darin enthaltene Erzählung „Joanna“ erhielt den Ersten Preis des Marburg Awards 2004.
Dem folgte im April 2006 das Buch „INSEL DES TODES“ im Verlag Eloy Edictions. Es enthält elf Gespenstergeschichten, darunter zwei längere Novellen.
Im Mai 2007 erschien mit „WASSERSCHEU“ im Atlantis-Verlag eine Sammlung, in welcher ausschließlich Sommer-Horror-Storys präsentiert werden. Dieser folgte im Oktober 2007 der Episodenroman „Das Arkham-Sanatorium“ in Zusammenarbeit mit Tobias Bachmann.
Anfang 2008 folgte die Veröffentlichung der Konzeptanthologie: „Grausame Staedte 2“ im BLITZ-Verlag.
Für die Erzählung „Der Schlafgänger“ (aus: „GRAUSAME STAEDTE“) erhielt Markus K. Korb den DEUTSCHEN PHANTASTIK PREIS 2004 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“.

Mein Fazit:
Mir haben die Horrorgeschichten gut gefallen, ich wurde gegruselt und geschockt, genau das was ein guter Horrorschinken tun sollte. Ich empfehle das Buch Abends zu lesen, wenn es schon dunkel ist, das verstärkt das Gefühl noch...

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Donnerstag, 26. Mai 2016

Rezension | Bunte Gugl-Welt-Set von Chalwa Heigl




Verlag: Südwest
ISBN: 978-3-517-09463-2
Preis: 14,99 Euro










Kurzbeschreibung:
Wer beim Backen außer besten Zutaten lustiges Dekor, fröhliche Farben und viel Fantasie benutzt, der darf sich auf laut-juchzende Glückseligkeit einstellen. Dieses Backset von der Gugl-Erfinderin Chalwa Heigl sorgt für das ganz große Glück, denn es ist speziell für kindliche Gemüter zusammengestellt: mit Gespenster- und Monster-Gugl, Prinzessinnen-Gugl oder Schoko-Popcorn-Gugl-Spießen.
Zwei Dutzend Rezepte mit ausführlichen Anleitungen zum Backen und Verzieren.
Und eine Gießform, mit der Sie lustige Dekors aus Schokolade oder Marzipan zaubern können.

Meine Meinung:
Ich backe unheimlich gerne. Da ich bereits das Basis-Set der Mini-Gugls besitze musste dieses Set natürlich auch noch bei mir einziehen.
In diesem Set befindet sich ein Rezeptebuch für viele leckere Gugls die super für Kinder geeignet sind und eine Gießform für Schokoladendekor.
Die Rezepte gefallen mir sehr gut, ja sogar besser als die vom Basis Set. Besonders die Regenbogen-Gugls die ich sogar schon selbst gebacken habe sind der Hit.
Bei der Gießform muss man sehr geduldig sein, es dauert etwas bis man den dreh raus hat und die gekühlte Schokolade herausbrechen kann. Das ist nichts für Grobmotoriker und muss vorsichtig passieren, da man schnell mal die Schokoladenfiguren zerbricht.
Aber mit ein bisschen Übung bekommt man das auch hin und man kann die kleinen Kuchen schön verzieren.

Mein Fazit: 
Eine tolle Idee, nicht nur für Kinder. Ich backe sehr gerne mit dem Rezeptbuch und kann es weiterempfehlen.

von mir gibts 4 von 5 Chibis




Mittwoch, 25. Mai 2016

Rezension | Der Baby-Guide fürs erste Jahr von Annette Bopp




Verlag: Kösel
Seiten: 415
ISBN: 978-3-466-34533-5
Preis: Hardcover 22,95 Euro














Kurzbeschreibung:
Das Baby ist auf der Welt und die jungen Eltern stehen vor einem ungewohnten Alltag mit tausend Fragen. Das fundierte Standardwerk zu allen Themen rund um das erste Jahr mit dem Baby gibt immer die passenden Antworten. Verschiedene Beiträge von erstklassigen Experten aus Medizin, Psychologie, Kinderpflege, Pädagogik und Entwicklungslehre garantieren die beeindruckende, in der Praxis gewachsene Kompetenz dieses Handbuches. Zum schnellen Nachschlagen oder vertiefendem Hineinlesen:
• Stillen, Pflegen, Wickeln
• Ernähren, Erziehen, Fördern
• Entwicklung, Gesundheit, Babymassage
• Baby-Blues, Partnerschaft, Sexualität
• Mutter/Vatersein, Kind und Karriere
und vieles andere mehr!

Meine Meinung:

Da ich ja selbst eine junge Mutter bin (seit 3 Wochen) war ich auf der Suche nach interessanten Büchern die mir mit meinem kleinen Krümel weiterhelfen können. So bin ich auf dieses Buch gestoßen.
Ich muss sagen: Ich bin wirklich begeistert.
In diesem Buch wird so vieles Erklärt und auch an Beispielen aufgeführt was ich mich im alltäglichen Leben mit meinem Baby frage. 
Schön gegliedert und mit tollen Bildern bespickt kommt man in dem Buch gut voran und findet schnell Antworten auf seine Fragen. Außerdem bekommt man zu jedem Thema das im Buch ist tolle Weblinks, auf denen man sich noch weiter informieren kann - sollte man dies wollen.
Was ich sehr gut fand ist das das Buch sehr realistisch beschreibt wie der Alltag mit Baby ist und den frischgebackenen Eltern erklärt was man alles mit Baby tun kann, von was man die Finger lassen sollte und was hilfreich in der Erziehung des Babys ist.

Die Autorin:
Annette Bopp (Herausgeberin, Beiträge)
Annette Bopp, geboren 1952, ist Diplom-Biologin, Medizin-Journalistin und erfolgreiche Sachbuchautorin zu Gesundheits- und Familienthemen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der »Goldenen Feder« der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Hamburg.

Birgit Krohmer (Herausgeberin, Beiträge)
Birgit Krohmer, geb. 1962, zählt zu den profiliertesten Referentinnen in der Fortbildung von Erziehern, Eltern, Hebammen und Physiotherapeuten im In- und Ausland. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Freiburg.

Hannah Lothrop (Beiträge)
Hannah Lothrop (1945-2000), Psychologin, Psychosynthese-Therapeutin und Stillberaterin nach La Leche Liga, war die Pionierin der ganzheitlichen Geburtsvorbereitung für Paare und der Stillgruppenbewegung in Deutschland. Mit ihrer beeindruckenden Kompetenz und ihrer besonderen Ausstrahlung hat sie Tausenden von Müttern und Kindern den besten Start ins Leben bereitet und den Weg für ein liebevolles Miteinander gezeigt.

Mein Fazit:
Ein Buch das ich jedem frischgebackenen Elternteil empfehlen kann, mir wurden sehr viele Fragen beantwortet und ich habe mit dem Buch immer ein tolles Nachschlagewerk zu Hause, wenn ich nochmal etwas genauer ansehen möchte.

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Freitag, 20. Mai 2016

Rezension | Forbidden Touch von Kerstin Ruhkieck




Verlag: Impress
Seiten: 406
ISBN: 978-3-646-60116-9
Preis: Ebook 3,99 Euro

Teil 1 der Reihe












Kurzbeschreibung:

**Schön, schöner, unberührbar…**

Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein…

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag besonders die Farben des Covers, aber auch die beiden Hände die sich nicht berühren passen super zum Cover, da es in der Geschichte genau darum geht.

Die Protagonisten:
Novalee Levi ist 18 und da sie noch nicht geheiratet hat kommt sie ins Dorf der Unverheirateten. Sie ist ein gewissenhaftes Mädchen, das sich immer an die Regeln der Regierung gehalten hat. Sie ist sympathisch und man schließe sie schnell in sein Herz. Im Dorf der Unverheirateten lernt sie neue Freunde kennen und auch eine Welt hinter den Regeln der Regierung.
Crish Hevans ist 17 Jahre alt und wird gerade in eine der Ligen eingestuft. Er ist anders als die anderen und weicht vom System ab, da er braune Haare und blaue Augen hat. Das geht aber nach der Regierung überhaupt nicht, jemand der braune Haare hat muss auch braune Augen haben ect. 
Deswegen hat er auch große Angst davor, aus Liga 2 verbannt zu werden und in Liga 3 zu kommen. 
Der Leser nimmt Crish als wenig selbstbewusst und eher depressiv wahr. Er zweifelt ständig an sich und es tut einen richtig leid für den jungen Mann. Dabei ist er doch eigentlich was besonderes...

weitere Charaktere:
Manel: Ihn lernt Novalee im Dorf der Unverheirateten kennen und trifft sich öfter mit ihm
Leilani: Sie ist die Nachbarin von Novalee und wird eine gute Freundin
Graey: Der direkte Nachbar von Novalee und ein sehr heißer Typ mit einem dunklen Geheimnis
Asher: Er wird der beste Freund von Crish
Xander: Er macht Crish das Leben zur Hölle, da er denkt er ist ein Freak

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil unglaublich gut gefallen, die Kapitel waren aufgeteilt in Novalee und Crish sodass man immer im Wechsel etwas von dem anderen mitbekommen hat. Der Schreibstil war sehr flüssig und man konnte so richtig gut in der Geschichte versinken. 

Die Autorin:
Kerstin Ruhkieck, Jahrgang 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit »Deutsche Sprache und Literatur« in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Mein Fazit:
Für Fans von Dystopien ein absolutes muss. Ich finde die Geschichte wahnsinnig gut geschrieben und man hat etwas neues, was man so noch nicht gelesen hat. 
Für mich eins der Highlights bisher in diesem Jahr.

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Rezension | Leben ohne Hunger von Julie Hopfgartner




Verlag: Knaur
Seiten: 274
ISBN: 978-3-426-21585-2
Preis: Taschenbuch 12,99 Euro | Ebook 6,99 Euro












Kurzbeschreibung:
»Ich habe Angst von meinen Bedürfnissen zerstört zu werden, völlig außer Kontrolle zu geraten, wenn ich mir keine Grenzen setzen würde«, schreibt die junge Studentin Julie in ihrem Tagebuch. Gerade in eine Klinik zur Therapie eingeliefert, wird ihr bewusst, dass etwas passieren muss, damit die Anorexie nicht länger ihr Leben beherrscht – und sie dazu zwingt, Freunden und Familie gegenüber zu lügen. Wer aber ist sie wirklich? Wer kann sie, wer darf sie sein? Wann ist das eigentlich alles außer Kontrolle geraten, das mit dem Essen? Wenn sie das nur besser kontrollieren könnte …
Ein grundehrliches, authentisches Tagebuch, das den Therapieverlauf einer Anorexie-Patientin nachzeichnet und durch die Kommentare von Professor Schulte-Markwort nicht nur der Patientin, sondern auch anderen Betroffenen und ihrem Umfeld helfen kann, diese Krankheit zu verstehen. Der renommierte Kinder- und Jugendpsychiater beschäftigt sich seit Jahren mit dem Krankheitsbild der Anorexie und behandelt täglich junge Patientinnen wie Julie.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ein sehr verstörendes, aber auch echtes Cover das zu der Geschichte passt. Man sieht einen ausgemergelten Körper in einer eher düsteren Umgebung. Genau das spiegelt die Geschichte wieder.

Die Protagonistin:
Julie ist Magersüchtig und führt ein Tagebuch in einer Klinik für Essgestörte. Sie schreibt ihre ganze Verzweiflung, aber auch die Erfolgserlebnisse auf die sie dort hat. Während des Lesens wird einem erstmal klar wie so jemand denkt, der in einer Essstörung steckt und ich konnte das ganze gut nachvollziehen. Umso mehr freut man sich dann wenn sie etwas erfreuliches schreibt.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war als Tagebuch erfasst. Man hatte immer Wöchentliche Abschnitte zu denen ein Psychiater zu Anfangs noch sehr viele Bemerkungen geschrieben hat. Dies wird aber zu Ende hin immer weniger, bis dann gar nichts mehr kommt und man nur noch das Tagebuch hat. Das fand ich wesentlich angenehmer zu lesen, da ich fand die Anmerkungen von Dr. Schulte-Markwort waren störend im Lesefluss. Mir hätte es besser gefallen wenn diese immer erst am Ende eines Kapitels stehen würden.

Der Autor:
Julie Hopfgartner veröffentlicht ihr Tagebuch unter Pseudonym. Die junge Studentin hat ihre Aufzeichnungen zunächst ihrem behandelnden Arzt Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort anvertraut und dann beschlossen, sie in dieser Form als eBook zugänglich zu machen.

Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort, geboren 1956 in Osnabrück, beschäftigt sich seit Jahren mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf Kinder. Er ist ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und am Altonaer Kinderkrankenhaus. Im Pattloch-Verlag erschienen seine Bücher „Burnout-Kids. Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert“ und „SuperKids. Warum der Erziehungsehrgeiz unsere Familien unglücklich macht“.

Mein Fazit: 
Ein sehr interessantes Buch wenn man mal hinter die Kulissen einer Essstörung schauen möchte. Das Buch redet nichts schön sondern schildert knallhart wie es mit einer Essstörung ist.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Sonntag, 15. Mai 2016

Rezension | Der kleinste Kuss der Welt von Mathias Malzieu




Verlag: carl´s books
Seiten: 144
ISBN: 978-3-570-58547-4
Preis: Klappenbroschur 12,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Ich hatte den kleinsten Kuss der Welt im Théâtre du Renard verloren. Er war mir mitten in der Nacht beim Tanzen von den Lippen geglitten, als mein Blick auf ein blaues Petticoatkleid mit großen weißen Tupfen fiel. Anmut, Sinnlichkeit und Verlockung. Ein Hauch von Geheimnis. Immer, wenn ich mich ihr nähern wollte, entwischte sie mir. Nach einem getänzelten Slalom stand ich endlich der Frau gegenüber, die mich magnetisierte. Ich brachte kein Wort heraus. Aus Angst, die Flut könnte sie abermals davonspülen, küsste ich sie. Der Anflug eines Kurzschlusses. Wir berührten einander kaum. Der kleinste Kuss der Welt. Ein grelles Licht, und dann nichts. Sie war fort. Als wäre ihr Mund ein magischer Schalter – wenn man ihn umlegt, löst sie sich in Luft auf. Ich hörte sie davongehen, hörte ihre Schritte verklingen. Sie war also gar nicht verschwunden, sie war bloß unsichtbar geworden! Wir hatten einander den kleinsten Kuss der Welt gegeben, und sie hatte sich verflüchtigt, abrupt wie ein Stromausfall. Ich musste sie unbedingt wiederfinden.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich liebe dieses Cover. Der Art wie es gezeichnet ist, ist einfach perfekt. Ich kann mich garnicht daran satt sehen, weswegen das Buch auch bei mir nicht im Regal steht sondern vor den anderen Büchern.

Der Protagonist:
Der Erfinder um den es in dem Buch geht ist ein sehr romantischer Typ, er hat den kleinsten Kuss der Welt erlebt und ist nun auf der Suche nach seiner angebeteten. Aber er weiß sich zu helfen, er stellt einen Detektiv ein der sie finden soll. 

Der Schreibstil:
Poesie pur. Wer hier eine normale Geschichte erwartet wird enttäuscht, wer jedoch auf ein großes Liebesgedicht hofft ist mit dem Buch genau richtig. Es ist wundervoll geschrieben, sehr blumig und verliebt.

Der Autor:
Mathias Malzieu, geboren 1974 in Montpellier, ist Frontmann der französischen Kultband "Dionysos" und hat bereits mehrere Bestseller geschrieben. Er ist ein Meister im Erfinden von einzigartigen romantischen Traumwelten. Die Mechanik des Herzens wurde zum internationalen Überraschungsbestseller. Zuletzt erschien von ihm bei carl's books Metamorphose am Rande des Himmels.

Mein Fazit:
Das Buch ist keine Geschichte die man mal eben schnell durchliest, sondern in kleinen Happen genießen kann. Mir hat das Buch gut gefallen, ich hatte mir jedoch etwas mehr erhofft.

von mir gibts 3 von 5 Chibis


Samstag, 14. Mai 2016

Rezension | Der Kalligraph des Bischofs von Titus Müller




Verlag: Heyne
Seiten: 464
ISBN: 978-3-453-47137-5
Preis: Taschenbuch 9,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Turin im 9. Jahrhundert: Während die Stadt von den Sarazenen bedroht wird, wird der Westgote Claudius dorthin als neuer Bischof entsandt. Er nimmt Germunt an seinen Hof, einen Gelehrten, der in der Stadt Zuflucht vor seinen Bluträchern gesucht hat. Germunt bekommt die Erlaubnis, in den sieben freien Künsten zu unterrichten, und gerät bald in den Bann des Schreibens wie der Liebe, dringt tiefer in die Geheimnisse der Kalligraphie ein und muss eines Tages seine Kunst anwenden, um Leben zu retten.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr schön gestaltet, man sieht einen Schreiber auf dem Bild und schöne Ornamente die auf Pergament verewigt sind. Auch der Schriftzug des Titels finde ich wunderschön.

Der Protagonist:
Germunt ist ein krimineller, doch er hat auch ein gutes Herz und weiß das das was er tut eigentlich falsch ist. Während der Geschichte ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Anfangs konnte ich noch nicht viel mit ihm anfangen, doch wenn man seine Leidensgeschichte erstmal kennt kann man ein wenig nachvollziehen wie er sich fühlen muss. Umso mehr freut es einen dann, das er das Schreiben lernen darf.

Der Schreibstil:
Sehr flüssig und schnell kommt man durch diese Geschichte. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen, von denen jeder individuell ist. Außerdem gibt es sehr viele spannende Passagen in dem Buch, die es einem nicht ermöglichen das Buch wegzulegen. 

Der Autor:
Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift „Federwelt“. Seine historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem „C. S. Lewis-Preis“ und dem „Sir Walter Scott-Preis“ ausgezeichnet.

Mein Fazit:
Ein schöner historischer Roman, den ich weiterempfehlen kann. Man wird nicht erschlagen von Historischen Fakten, sondern liest eine Geschichte, die einen berührt.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Sonntag, 8. Mai 2016

Rezension | Willkommen in Night Vale von Joseph Fink und Jeffrey Cranor




Verlag: Klett Cotta
Seiten: 378
ISBN: 978-3-608-96137-9
Preis: Gebunden 19,95 Euro  | Ebook 15,99 Euro


Lesereise
mit den beiden Autoren Joseph Fink und Jeffrey Cranor
Moderation: Denis Scheck / Deutsche Lesung: Andreas Fröhlich

Dienstag, 24. Mai / 20 Uhr: Stadtbibliothek Stuttgart
Mittwoch, 25. Mai / 21 Uhr: King Georg Köln
Donnerstag, 26. Mai / 20 Uhr: Passionskirche Marheinekeplatz Berlin



Kurzbeschreibung:
Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte »King City« geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat ...

Meine Meinung:

Das Cover: 
Ich liebe die Farben und das Cover im allgemeinen. Es ist so passend für dieses Buch, man sieht dieses kleine, surrealistische Städtchen und weiß man ist da angekommen wo man hinwill - nach Night Vale.

Die Protagonistin:
Jackie ist sehr aufgeweckt und seit ewigen Zeiten 19 Jahre alt. Sie betreibt das Pfandleihaus und sonst passiert eigentlich nicht viel in ihrem Leben. Sie hat eine kleine Wohnung und keinen Freund. 
Als irgendwann ein mysteriöser Mann einen Zettel in der Pfandleihe abgibt verändert sich jedoch alles. Denn dieser Zettel will einfach nicht von Jackies Hand gehen. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Mann mit dem Hirschlederkoffer, der ihr den Zettel verpfändet hat und es wird wirklich eine seltsame Reise.
Diane: Sie ist eine alleinerziehende Mutter von einem Sohn, der seinen Körper beliebig ändern kann. Mal sieht er Menschlich aus, mal hat er keine Augen oder 15 Finger. Diane kam für mich als eine starke Frau rüber, die sich durchs Leben kämpft und manchmal doch sehr einsam ist.

Der Schreibstil:
So etwas unglaubliches habe ich glaube ich noch nie gelesen. 
Das Buch widerspricht sich ständig selbst, manchmal sogar noch im gleichen Satz oder im Folgesatz.
Ihr kennt doch sicher alle das Gedicht "Finster wars, der Mond schien helle" - genau so ist das komplette Buch. Wenn ich den Schreibstil beschreiben müsste würde ich sagen es ist einfach eine Lange Reise bei der man nie weiß ob man angekommen ist oder nicht. 
Ich finde es wirklich genial!

Die Autoren:
Joseph Fink und Jeffrey Cranor, die Autoren des Kult-Podcasts „Welcome to Night Vale“ und der gleichnamigen Live-Tour, arbeiten schon seit Jahren erfolgreich zusammen. Fink, der Erfinder der Story, gründete bereits in jungen Jahren einen Kleinverlag. Cranor, der Theatermann, legte ihm die Idee zu einem Stück über eine Zeitreise vor – sie erarbeiteten es gemeinsam und führten die Zwei-Mann-Show 2011 (im New Yorker East Village) auf. Night Vale, Finks neues Projekt, reifte in beider Zusammenarbeit heran, und die erste von inzwischen über 40 Folgen „Welcome to Night Vale“ entstand.
Jeffrey Cranor lebt im Staat New York.
Joseph Fink stammt ursprünglich aus Kalifornien, lebt heute jedoch woanders.

Mein Fazit:
Ein Buch das man gelesen haben muss. Es ist so surrealistisch und Anfangs vielleicht auch total Banane, aber je weiter man liest, desto interessanter und verzwickter wird die Geschichte, desto mehr lernt man die Personen des Buches lieben und fiebert richtig mit. 
Für mich ein Highlight.

von mir gibts 5 von 5 Chibis