Montag, 20. November 2017

Rezension | Die Perfekten von Caroline Brinkmann

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Titel: Die Perfekten
Autor: Caroline Brinkmann
Reihe: Teil 1 von ?
Buchart: Hardcover
Genre: Dystopie
Seiten: 608
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-8466-0049-8
Erscheinungsdatum: 25. August 2017
Verlag: One Verlag



Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!
Schon als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau gesehen hatte, wusste ich das ich es einfach haben muss. Ich liebe Dystopien und da darf so ein schönes Buch in meiner Sammlung nicht fehlen.

Das Cover finde ich sehr passend für eine Dystopie gestaltet, auch wenn die Farbe des Titels doch eher ungewöhnlich ist. Mich haben vor allem die grünen Augen der Frau auf dem Cover angesprochen.

Rain war am Anfang eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist mutig und hat einiges auf dem Kasten. Jedoch muss ich sagen das ich während der Geschichte immer mehr das Gefühl hatte, sie verändert sich und entgleitet mir. Ich habe sie irgendwann nur noch Oberflächlich betrachtet, da von ihr keine richtigen Gefühle mehr rüber kamen, das fand ich etwas schade, war jedoch zu verschmerzen. Denn sie muss wirklich viel mitmachen in dieser Geschichte.

Ihr Gegenpol ist Lark, ein Junge, der im gleichen Zirkel wie Rain aufwächst und eine 1 ist, also jemand der gute Gene hat (dazu gleich), er hat eine Schwester die nur eine 3 ist und er versucht alles um sie vor dem System zu beschützen. Man merkt ihm seine Liebe zu ihr richtig an und ich habe sehr mitgefiebert als er seinen Traum Soldat zu werden näher kommt.

Die Geschichte allgemein erinnert mich sehr an die Tribute von Panem. Auch hier im Buch gibt es verschiedene Distrikte, die Zirkel genannt werden. Das Land Hope ist in 10 dieser Zirkel aufgeteilt, wobei der erste Zirkel sehr viel Ähnlichkeit mit dem Kapitol hatte. Mir hat das gut gefallen, denn die Tribute von Panem gehören zu meinen Lieblings-Dystopien. Die Menschen in dieser Welt werden in 5 Kategorien geordnet: Gesegnete, 1er, 2er, 3er und Ghosts. Wobei die ersteren die besten sind und die Ghosts garnicht existieren dürften.
Was ich schade fand ist, das nicht darauf eingegangen wurde wo sich das Land Hope befindet und was außerhalb davon liegt. Es wird immer wieder von "den alten Menschen" geredet, aber leider wurde nicht geklärt was damals passiert ist, das die Menschen nun so leben.

Der Schreibstil an sich war sehr gut geschrieben, man konnte sich in diese Welt gut hinein fühlen und auch die Charaktere waren authentisch. Was mich jedoch unglaublich genervt hat, war das gefluche im Buch, beziehungsweiße nicht das Fluchen an sich sondern das Wort: Kallisto.
Es wird nicht erklärt warum sie dieses Wort benutzen und was es bedeutet. Für mich als jemanden der sehr an Astronomie interessiert ist weiß, das Kallisto der vierte Mond des Planeten Jupiter ist. Aber ob dieser gemeint ist, weiß ich leider nicht.

Des weiteren habe ich noch einen kleinen Vermerk zum Buch an sich: die Seiten sind sehr dünn und ab und zu musste man sich doch schon sehr beim lesen konzentrieren, weil man immer die Buchstaben zur nächsten Seite durchsehen konnte. Da würde ich mir beim nächsten Band gerne dickere Seiten wünschen.

Caroline Brinkmann ("Cari") verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit mit dem Veranstalten von Schnecken-Rennen. Eine heikle Angelegenheit! Meistens liefen die Schnecken in die falsche Richtung oder schliefen auf halber Strecke ein. Schnecken auf der ganzen Welt können wieder aufatmen, denn Brinkmann hat seit einigen Jahren ein neues Hobby gefunden: Bücher!

Nun verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben von Geschichten. Neben ihrer Autorentätigkeit, ist Brinkmann Gründerin des "Tintenfeder-Autorenportals", welches junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt.

Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5
Spannung: 3/5
Ende: 3/5
Cover: 4/5

Eine interessante Dystopie, die mich sehr an Tribute von Panem erinnert. Trotzdem konnte mich die Autorin in eine tolle Welt mitnehmen, die dem Leser sehr real vorkommt. Ich bin gespannt auf Band 2

3 von 5 Chibis





Sonntag, 19. November 2017

Rezension | Das Universum ist eine Scheißgegend von Heinz Oberhummer, Werner Gruber und Martin Puntigam

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Titel: Das Universum ist eine Scheißgegend
Autor: Heinz Oberhummer, Werner Gruber und Martin Puntigam
Buchart: Taschenbuch
Genre: Sachbuch
Seiten: 336
Preis: 11,90 Euro
ISBN: 978-3423349109
Erscheinungsdatum: 07. Juli 2017
Verlag: dtv



Die Science Busters erklären das Weltall: Fast überall wird man entweder verstrahlt, bekommt keine Luft, erfriert oder verbrennt. Eine ganz miese Gegend also, und daher raten die Science Busters von einer Reise dorthin dringend ab. Sie erklären, was sich Sternschnuppen wünschen, wenn sie einen Menschen sehen, wie das Universum endet – und wer das dann alles aufräumen muss. Eine faszinierende, exklusive Lese-Reise – ganz ungefährlich, neueste Experteninformationen und beste Unterhaltung inklusive.

Ich bin jemand, der sich sehr für Astronomie interessiert und alles darüber wie ein Schwamm aufsaugt, einfach weil ich es wahnsinnig toll finde, mehr über unser Universum zu lernen.
Aus diesem Grund hat mich dieses Buch auch sehr angesprochen.

Ich finde ja bereits das Cover sehr süß gestaltet, die kleinen, pinken Astronauten sind einfach Zucker. Vor allem durch die Farben sticht das Cover sehr heraus, denn es gibt nicht viele Bücher, die diese Farbkombination haben.
Auch im inneren des Buches sieht es sehr bunt aus. Es gibt viele Infokästen, bei denen die Textfarbe rosa ist und damit heraussticht. So weiß man immer, wo im Buch sich besondere Infos verstecken, die teilweiße auch ein paar Seiten weiter (oder sogar ein paar Kapitel weiter) gebraucht werden. Schön finde ich hier, das an entsprechender Stelle angemerkt wird nochmals in den Infokasten zu schauen, sofern man mit einem Begriff nichts anfangen kann.

Das Buch an sich ist mit viel Humor geschrieben, was ich sehr erfrischend bei diesem Thema fand. Denn oftmals hat man doch eher trockene Texte vor sich, wenn man sich in das Thema einarbeiten will. Hier war dies überhaupt nicht der Fall, ich hatte das Gefühl das der Schreibstil auch ein größeres Publikum anspricht. Vor allem muss man hervorheben, das in dem Buch alles klar verständlich rübergebracht wird und jedermann mehr über unser Universum lernen kann.

Die Science Busters haben auch schon mehrere Bücher heraus gebracht, die ich jedoch noch nicht gelesen habe. Nach diesem Buch, das ich absolut toll fand, werde ich mir diese wohl auch noch zulegen.

Heinz Oberhummer (1941-2015) war Professor für Kern- und Astrophysik an der Technischen Universität Wien. Seine Arbeiten zur Feinabstimmung des Universums sorgten für internationales Aufsehen. Er war Vorsitzender der Konfessionslosen Österreichs, Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und Mitglied der »Science Busters« (zusammen mit Werner Gruber und Martin Puntigam).

Werner Gruber ist Eperimental- und Neurophysiker an der Universität Wien und Erfinder der kulinarischen Physik, auf deren Gebiet er weltweit führender Experte ist. Regelmäßig tritt er als Mitglied der »Science Busters« auf, der schärfsten Boygroup der Milchstraße.

Martin Puntigam ist ehemaliger Medizinstudent. Er wurde als Solokabarettist bekannt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Salzburger Stier, dem Prix Pantheon und dem Österreichischen Kleinkunstpreis. Er arbeitet in Wien für die ORF-Radiosender Ö1 und FM4 und tritt regelmäßig mit den Science Busters, der schärfsten Science Boygroup der Milchstraße auf.

 Ein Buch, mit dem man unglaublich viel über unsere Welt lernen kann. Leicht verständlich und mit viel Humor. So macht lernen Spaß!

5 von 5 Chibis


 Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag gestellt. Herzlichen Dank dafür!






Mittwoch, 15. November 2017

Rezension | Identität geht durch den Magen von Christine Ott

Identität geht durch den Magen von Christine Ott | Fischer Verlag | Hardcover | Sachbuch | 496 Seiten | Preis 26,00 Euro | ISBN: 978-3-10-002208-0 | Erscheinungsdatum: 27. April 2017

Unsere globalisierte Gesellschaft bietet eine scheinbar unendliche Vielfalt an Ernährungsoptionen, die Essen zum individuellen Lifestyle machen. Christine Ott zeigt jedoch in ihrem Buch ›Identität geht durch den Magen. Mythen der Esskultur‹, dass bei jeder Ess-Entscheidung mächtige Mythen wirken: Sie propagieren Auffassungen von Mann und Frau, Kultur und Natur, Zivilisation und Barbarei, Gesellschaft und Vereinzelung. Anhand politischer Statements, ernährungsreformerischer Ideologien, literarischer Texte und Filme beleuchtet sie kritisch ebenso populäre wie umstrittene Gastromythen (u.a. die Totem-Funktion von französischem Käse, das kulinarische Genie der Italiener, das Phantasma der essbaren Frau, das Reinheitsversprechen der Muttermilch) und deckt auf, was wirklich hinter den wechselnden Ess-Identitäten steckt.

Dieses Buch fand ich bereits vom Cover her schon interessant. Allein schon der Ballon der aus Bananen besteht ist total cool.

Im Buch finden sich wirklich sehr viele Informationen zusammen. Ich bin total begeistert wie intensiv und informell dieses Buch geschrieben ist und muss zugeben, das hätte ich nicht erwartet. 
Ich muss aber auch sagen, das dieses Buch eher viel Konzentration erfordert und nicht einfach nebenbei weggelesen werden kann, was völlig okay ist bei so einem Werk. 

Es wird sich sehr viel auf Literatur (unter anderem Sartre, Kafka ect.) bezogen und die damalige Stellung von Mann und Frau zum Essen. Es gibt viele verschiedene Meinungen, aber auch viele die sich gleichen. So zum Beispiel das der Mann eher der ist, der Fleisch ist, während die Frau eher für süßes gemacht ist. 

Auch die Entwicklung vom Baby und den Bezug auf die Mutter und das Essen im Erwachsenenalter wird angesprochen und informativ und spannend beschrieben. Allgemein gibt es im Buch sehr viele Nachweißquellen, die angesprochen werden, wovon ich einige bestimmt auch noch lesen werde. 

Alles in allem war es ein sehr informatives und umfassendes Werk, das ich gerne gelesen habe und mich allgemein sehr viel beschäftigt habe, da mich das Thema sehr interessiert. 

Christine Ott studierte Romanistik und Germanistik in Eichstätt und Saint-Étienne und war dann an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Harvard tätig. 2009 habilitierte sie sich mit einer Studie über die Bibliophagen. Seit 2011 ist sie Professorin für Italienische und Französische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Ein sehr umfassendes Werk zum Thema Essen und Esskultur. Für alle die sich näher mit diesem Thema beschäftigen wollen, ist dieses Werk wohl eines der Besten.

4 von 5 Chibis








Dienstag, 14. November 2017

Rezension | Gesund durch Fasten von Dr. Thomas Rampp & Sabine Pork

Gesund durch Fasten von Dr. Thomas Rampp & Sabine Pork | Knaur Verlag | Broschiertes Taschenbuch | Lifestylebuch | 192 Seiten | Preis 17,99 Euro | ISBN: 978-3426658079 | Erscheinungsdatum 10. Januar 2017

Das Praxisbuch aus Deutschlands bekanntester Mind-Body-Klinik vereint drei Formen des Fastens: klassisches Heilfasten, Intervall-Fasten und Kurzzeit-Fasten. Denn Fasten erhöht die Lebensqualität, hält gesund und wirkt sich so auf Körper, Geist und Seele aus.
Dr. Thomas Rampp und die Oecothrophologin Sabine Pork zeigen, wie man sich sein ganz individuelles Gesundheits-Programm zusammenstellen kann. Mit einem Baukastensystem kann jeder selbst auswählen, welche Art von Fasten in seiner momentanen Lebenssituation die beste ist.

Mit diesem Thema beschäftige ich mich nun schon länger und habe nun bereits mein zweites Buch dazu gelesen. 

In diesem Buch wird sachlich dargestellt wie gesund Fasten ist, was es mit unserem Körper macht und was Fasten alles heilen kann. Ich fand das ganze sehr interessant und bin immer wieder begeistert wie viel wir selbst heilen können. 

Es gibt im Buch auch eine Auflistung von wichtigen Dingen, die man zu Hause haben sollte, wenn man fasten möchte. Was mir gut gefallen hat ist, das man hier nicht nur das traditionelle Heilfasten anspricht, das im Normfall 8 Tage dauert und man nur sehr wenig oder gar nichts essen darf. Es gibt auch viele andere Formen des Fastens wie zum Beispiel das 16/8 fasten. Was bedeutet das man 16 Stunden lang fastet und am Tag einen Puffer von 8 Stunden hat in denen man essen darf. Ich persönlich praktiziere diese Art von fasten lieber, denn man darf essen, aber dennoch fühlt man sich wohler. 
Die 16 Stunden entstehen übrigens auch mehr oder weniger über Nacht. Wenn man also z.B. um 20:00 Uhr des Vortages nichts mehr isst und dann erst wieder am nächsten Tag mittags/nachmittags hat man das ganz einfach geschafft. Ich bin kein Mensch der ein Frühstück braucht, also verzichte ich gerne darauf.

Am Ende des Buches bekommt man auch einige Fallbeispiele, in denen Menschen ihre Krankheiten und Schmerzen lindern konnten, indem sie fasteten. Aber auch während des Buches gibt es immer wieder Seiten, bei denen Menschen, die eine Fastenkur gemacht haben ein Statement abgegeben haben. Das motiviert zusätzlich und man merkt, das es garnicht so schwer ist.

Außerdem werden auch einige Tipps aufgezeigt, die helfen sollen, wenn man mal einen durchhänger hat. Denn dies kann jeden passieren und ist einfach menschlich. Also nicht gleich aufgeben, sondern am Ball bleiben :)

Dr. med. Thomas Rampp ist Oberarzt an der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin und seit 2002 Leiter des Instituts für Naturheilkunde, Traditionelle Chinesische und Indische Medizin an den Kliniken Essen-Mitte, Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Traditionelle Heilverfahren mit Schwerpunkt Ausleitende Verfahren, einschließlich des medizinischen Heilfastens. Dr. Rampp ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit zahlreichen Zusatzqualifikationen sowie Dozent für diverse Ärztegesellschaften.

Ein interessantes Buch, wenn man sich mit dem Thema Fasten näher beschäftigen möchte. Ich fand es gut erklärt und habe hilfreiche Tipps bekommen.

von mir gibts 4 von 5 Chibis





Rezension | Der schwarze Thron 2 - Die Königin von Kendare Blake

Der schwarze Thron 2 - Die Königin von Kendare Blake | Penhaligon Verlag | Broschiertes Taschenbuch | Fantasy | 512 Seiten | Preis 14,99 Euro | ISBN: 978-3-7645-3147-8 | Erscheinungsdatum 25. September 2017

Mirabella, Katharine und Arsinoe sind Drillinge, jede eine Anwärterin auf den Thron der Insel Fennbirn. Ihr Reich verlangt nach einer neuen Königin – doch damit eine von ihnen die Herrschaft erlangen kann, muss sie ihre beiden Schwestern eigenhändig töten. Der Kampf um den Thron ist längst entbrannt, und jede Königin muss sich entscheiden, ob sie leben oder sterben will. Doch während zwei von ihnen noch gegen ihre Bestimmung rebellieren, schreckt die Dritte auf dem Weg zur Krone vor nichts zurück.

Nachdem mir Band 1 der Reihe sehr gut gefallen hat, habe ich mich gefreut nun endlich den zweiten Band in Händen zu halten. Vor allem, weil der erste Band mit einem Cliffhanger endete und ich wissen wollte, wie die Geschichte endet.

Das Cover ist wieder gestaltet wie der erste, wenn man die Bücher aneinanderstellt ergibt sich die komplette Krone, was ich toll gemacht finde und was meiner Meinung nach auch die Blicke im Bücherregal anzieht.

In der Geschichte geht es natürlich um den Kampf der drei Königinnen Mirabella, Arsinoe und Katharine weiter. Wir haben auch wieder wechselnde Kapitel, die jede der Königinnen einzeln aufzeigt und die uns mitnehmen auf die verschiedensten Ecken der Insel. 

Meine Lieblingskönigin ist immer noch Arsinoe gewesen, da ich sie mit ihrer Wildheit und Frechheit einfach gerne mag. Sie lässt sich nicht in Kleider zwingen und trägt lieber funktionelle Kleidung, außerdem hat sie einen Dickschädel, genau das hat mir an ihr immer gefallen.
Mirabella fand ich weiterhin etwas zu Siegessicher, klar, ihr wurde von Anfang an gesagt, das sie Königin werden wird, dennoch hat es mich etwas gestört, das sie doch eingebildeter war, als die anderen beiden. 
Vor Katharine habe ich mich in diesem Band eher gefürchtet. Sie wird die untote Königin genannt und so kommt sie auch rüber. Niemand weiß was mit ihr passiert ist und sie selbst will es auch niemanden erzählen, doch sie hat sich verändert und das nicht unbedingt zum guten. 

Ich bin sehr gut wieder in die Geschichte gekommen, da mir die Protagonisten noch gut in Erinnerung geblieben waren. Außerdem finde ich die Geschichte ist sehr einzigartig, auch wenn es ähnliche Romane vielleicht gibt, habe ich das Gefühl gehabt, das man hier etwas neues erfunden hat. Die Story war bis zur letzten Seite spannend und ich muss leider sagen, ich bin mit dem Ende nicht so zufrieden. Ich finde das Ende ist eher offen und man muss sich selbst überlegen, was vielleicht noch passiert sein könnte. 
Hier könnte die Autorin jederzeit weiter schreiben, denn meiner Meinung nach, ist das ganze irgendwie noch nicht rund. 
Trotzdem fand ich die Geschichte wieder gut geschrieben und es wurden viele Fragen die ich noch von Band 1 hatte geklärt.

Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Die New York Times-Bestsellerautorin hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, darunter die düstere Fantasy-Saga »Der Schwarze Thron«. Kendare Blake wurde in Südkorea geboren und lebt heute in Kent, Washington. Die Tierliebhaberin liebt es zu reisen, Schokolade zu essen und bei »Final Fantasy« zu cheaten.

Schreibstil: 5/5
Charaktere 4/5
Spannung 5/5
Ende 3/5
Cover 5/5

Ein gelungener zweiter Band und damit auch das Ende dieser Reihe. Ich hätte gern noch einen langen Epilog im Buch gehabt, da man sich leider viel selbst denken muss. Dennoch eine Reihe, die ich so schnell nicht vergessen werde.

4 von 5 Chibis









Montag, 13. November 2017

Buchvorstellung | Live this book! Das alles bin ich von Tom Chatfield

Live this book! Das alles bin ich von Tom Chatfield | Ariston Verlag | Broschiertes Taschenbuch | Lifestylebuch | ISBN: 978-3424201604 | Erscheinungsdatum: 03. April 2017

Die vielen Seiten meines Lebens

Welche fünf Dinge inspirieren dich am meisten? Wann hast du zuletzt jemanden durch einen Witz oder eine Geschichte zum Lachen gebracht? Welche Ereignisse in deinem Leben hältst du für die bedeutendsten? 
Tom Chatfield hat eine Fülle von Fragen entworfen, die dazu anregen, über das eigene Leben nachzudenken, und Gelegenheit bieten, sich Zeit zu nehmen für sich selbst und das, was im Leben wirklich wichtig ist. Das aufwendig gestaltete und durchgehend farbige Ausfüllbuch bietet viel Platz, um Gedanken und Antworten aufzuschreiben – und es regt dazu an, das Geschriebene in die Tat umzusetzen. Ein einzigartiger, begeisternder Mix aus Inspiration und Reflexion!

Ihr denkt euch jetzt bestimmt: Ohje, jetzt hat die schon wieder so ein Buch! Aber es hat mich eben total angesprochen :D ihr wisst ich liebe diese Art von Büchern und es ist auch etwas ganz besonderes.

Bereits wenn man das Buch aufschlägt sieht man eines: Es ist komplett bunt. Genau das ist das Besondere an diesem Buch. Es gibt wunderschöne inspirierende Illustrationen, die mit Sprüchen und Bildern zugekleistert sind und mich einfach total faszinieren.
Zwischendrin gibt es auch Texte und einige Aufgaben, bei denen man sich wieder ein bisschen besser kennen lernt und auch öfters etwas länger nachdenken muss. 

Das Buch eignet sich nicht nur um dort seine Gedanken zu den jeweiligen Fragen reinzuschreiben, sondern auch um kleine Bilder zu malen, das ganze regt bei mir immer die Phantasie an und hilft mir, weiter zu denken, als wie ich es sonst täte. 

Auch die Fragen sind teilweise sehr ungewöhnlich. Zu den ersten Fragen im Buch gehört diese, das man sich überlegen soll welchen Job man 1 Jahr machen würde, wenn man garnicht aufs Geld ect. achten müsste. 
Ich habe bei dieser Frage lange überlegt, denn es wäre ja möglich alles zu sein. Dennoch habe ich mich für Besitzerin eines Buchcafes entschieden, denn das wäre einfach mein Traum. Ich lese unglaublich gerne und backe sehr gerne. Warum nicht Menschen mit beidem Glücklich machen? 

Es gibt aber auch Fragen, die einen vielleicht eher traurig stimmen und bei denen man richtig ins Grübeln kommt. Das finde ich auch wichtig, denn so hat man eine tolle Selbstreflexion. 
Es ist ein Buch das man nicht mal eben komplett durcharbeitet, sondern für das man sich Zeit lässt und richtig nachdenkt, was man bei den Fragen beantworten möchte.

Tom Chatfield, Jahrgang 1980, hat am St. John´s College in Oxford studiert und dort seinen Doktortitel erlangt. Inzwischen lebt er in London und arbeitet als Schriftsteller und Redakteur, unter anderem beim Prospect Magazine. Er beschäftigt sich intensiv mit den Technologien unserer Zeit. Firmen wie Google, Six to Start und Intervox nehmen seine Beratertätigkeit in Anspruch.

Für mich ein Buch, bei dem ich mich viel besser kennen lernen durfte und an dem ich noch länger arbeiten werde.

5 von 5 Chibis





Buchvorstellung | Yummy Kitchen von Funnypilgrim

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Yummy Kitchen von Funnypilgrim | Community Editions | Hardcover | Kochbuch | 160 Seiten | 16,00 Euro | ISBN: 978-3-96096-016-4 | Erscheinungsdatum 29. September 2017

YummyKitchen ist eine kulinarische Reise um die Welt. Neu interpretierte Klassiker wie vegetarische Krautwickel treffen auf moderne Leckereien wie eine Sushi Bowl mit Quinoa oder den internationalen Allrounder Fried "Chicken" mit Portobello-Pilzen. Zum Dessert gib es philippinische Bananen-Lumpia mit Salted Caramel oder eine fruchtige Komposition aus Mango und Chia-Samen.
Ganz viel Gemüseliebe, gesunde Super Foods und die Kombination aus bekannten Geschmäckern und exotischen Komponenten machen aus YummyKitchen ein Kochbuch der besonderen Art.

Ich schaue Miras YouTube Kanäle nun schon fast seit Anfang und bin großer Fan ihrer Videos. Natürlich musste deswegen auch ihr Kochbuch bei mir einziehen. 
Auf ihrem Kochkanal stellt sie sehr oft leckere und abwechslungsreiche Gerichte vor, die ich schon ein paar mal nachgekocht hatte und sehr begeistert war. Weswegen ich mich auf dieses Kochbuch besonders gefreut habe.

Das Kochbuch ist gegliedert in folgende Kapitel:

Throwback 
Rise and Shine
Naschkatze
Veggie Love
Yummy Favorites
Yummy Quickies

Die Rezepte im Buch haben alle jeweils ein Bild und es gibt (meiner Meinung nach unnötige) Kommentare von Kater Peaches. 
Was mir besonders gut gefällt ist, das man bei jedem Rezept sowohl Kalorienangaben hat, als auch Nährwertangaben. Das vereinfacht mir alles, beim zusammenzählen.

Außerdem gibt es zu jedem Rezept eine kleine Geschichte die Mira erzählt und auch zwischendrin sind immer mal wieder Seiten mit Hacks oder ein paar Infos zur Autorin. Das macht das Buch abwechslungsreich und interessant.

Natürlich zeige ich euch auch diesmal wieder ein Rezept aus dem Buch. Es ist eins meiner liebsten und ich könnte es jeden Tag essen:

Banana Bread

Zutaten:
3-4 Reife Bananen
120 g brauner Zucker
125 ml Pflanzenöl
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
1 Prise Salz
180g Vollkornmehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
30 g Pekanusskerne

Außerdem:
Fett für die Form
1 Kastenform

Zubereitung:
Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen, die Kastenform fetten.
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Für mehr Textur größere Stückchen in der Masse  belassen. Zucker, Öl, Vanilleextrakt, Zimt und Salz dazugeben und gut vermengen. Mehl, Natron und Backpulver darüber sieben und alles zügig zu einem Teig vermengen, bis das Mehl gut eingearbeitet ist. 
Wichtig: nicht mixen!
Den Teig in die Kastenform geben und die Pekanusskerne darüber verteilen. 
Im vorgeheizten Backofen 30-40 Minuten backen. 

Pro Stück:
235 kcal, Fett 13 g, Eiweiß 3 g, Kohlehydrate 27g

Auf ihrem YouTube-Kanal funnypilgrim lädt Mira Lifestyle- und Beauty-Videos hoch, doch mehr noch als Beauty liebt sie das Kochen. Daher gründete sie ihren Kochkanal yummypilgrim. Wöchentlich zeigt sie dort internationale Köstlichkeiten, gesunde Snacks und vor allem vegetarische und vegane Gerichte zum Nachkochen.

Ein muss für alle Genießer und keineswegs nur etwas für Vegetarier. Das Kochbuch glänzt durch eine tolle Vielfalt an verschiedensten Speisen, die uns bisher alle geschmeckt haben

5 von 5 Chibis


Das Kochbuch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur verfügung gestellt, vielen Dank!






Sonntag, 12. November 2017

Buchvorstellung | Gartenreiseführer Südwestengland von Heidi Howcroft

Gartenreiseführer Südwestengland von Heidi Howcroft | DVA Verlag | Broschiertes Taschenbuch | Reiseführer | 176 Seiten | Preis 19,95 Euro | ISBN: 978-3421040732 | Erscheinungsdatum: 13. Juni 2017

Perfekter Reisebegleiter für alle Gartenfans

Heidi Howcroft, die deutsch-britische Gartenjournalistin und Autorin des Bestsellers "Tee & Rosen" ist die Instanz, wenn es um Gartenreisen in England geht. Wer also einen Aufenthalt auf der Insel plant, ist mit der Lektüre ihres Gartenreiseführers Südwestengland bestens informiert und vorbereitet.
Im Südwesten Englands gibt es raues, karges Hochmoor, aber auch liebliche Kulturlandschaft sowie abwechslungsreiche Küstenstriche mit versteckten Buchten, langen Sandstränden und hohen Klippen. 
Wie findet man in diesem überreichen Angebot die interessantesten Gärten? Heidi Howcroft folgt ihrem untrüglichen Instinkt! Das Buch versammelt ihre Favoriten und bietet eine reiche Auswahl, die Vielfalt und Qualität vereint: Subtropische Paradiese, naturhafte Landschaftsgärten, botanische Sammlungen, produktive Nutzgärten, formale architektonische Gärten, beeindruckende Parkanlagen und last but not least zauberhafte Cottage-Gärten.
Als leidenschaftliche Gartenreisende sind ihr auch die "Extras" wichtig: so findet der Reisende zahlreiche Tipps und Informationen zu Möglichkeiten der Verköstigung und des Pflanzenerwerbs sowie zu regionalen Besonderheiten, wichtigen Terminen und sehenswerten Gärten in der Nähe.

ich bin schon seit ich ein kleines Kind war fasziniert von England. Obwohl ich noch nie dort war, habe ich schon immer den britischen Humor gemocht und fand auch das Land interessant. 
Da ich dieses Jahr nun endlich meine Traumkamera bekommen habe, bin ich am Planen was ich alles auf der Welt damit fotografieren möchte.
Ziemlich weit voran liegt natürlich England. Deswegen wollte ich diesen Reiseführer unbedingt haben und freue mich schon unglaublich, wenn ich (hoffentlich nächstes Jahr) diese tollen Orte besichtigen darf.

Das Buch ist schön aufgebaut, bereits in der Klappenbroschur haben wir eine kleine Übersicht an Symbolen und eine Erklärung um was es sich dabei handelt. Dies ist im Buch auf jeden Fall wichtig und kann jederzeit umgeschlagen werden, was ich sehr hilfreich finde. 
Ebenfalls ganz vorne verbirgt sich eine Karte, in der zu sehen ist,wo wir uns überhaupt alles befinden im Buch und auf welchen Seiten die einzelnen Orte zu finden sind.

Das Buch ist in folgende Kapitel geordnet: 

Einführung 
Dorset
Somerset
Devon
und Cornwall

In der Einführung bekommt man direkt erklärt wie man dieses Buch am besten benutzt. Auch wie man die Gartenreise am sinnvollsten zusammenstellt wird hier erläutert. Es gibt verschiedene Tipps zum Land, Unterkünften und wichtigen Infos, die der Reisende wissen sollte. Das hat mir besonders gefallen, denn so kann nichts mehr schief gehen.

Die vorgestellten Gärten sind alle Bebildert  und haben Folgende Infos: 

Adresse, Telefonnummer, Internetseite, Eigentümer, der Garten in Stichworten, Entstehungszeit, Gestalter, Größe, Empfohlene Jahreszeit, Mindestzeit für einen Besuch, Anfahrt, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Infos zur Touren und natürlich einen informativen Text. 

Ich persönlich bin absolut begeistert von den Bildern und den vielen Informationen, die man in diesem Buch bekommt. Ich muss ehrlich zugeben, ich habe schon eine kleine Route für uns geplant, die auch mit Kind möglich ist und freue mich bereits unglaublich auf die Reise. Natürlich wird das Buch auch mitkommen, sodass wir auch Änderungen vornehmen könnten, sollte etwas nicht so laufen wie geplant. 

Für mich ist es der perfekte Reisebegleiter, der richtig Lust auf ein Abenteuer in den Gärten Englands macht.

Heidi Howcroft ist Landschaftsarchitektin, Autorin und Gartenjournalistin. Nach einer Ausbildung in England hat sie ihre Berufserfahrung in Deutschland gesammelt, wo sie lange Jahre im Planungs- und Ausstellungswesen tätig war. Die deutschsprachige Britin hat bereits 20 Bücher veröffentlicht und ist eine gefragte Reisebegleiterin auf Gartenreisen und -kreuzfahrten. Wenn sie nicht mit Lesungen, Vorträgen oder dem Entwurf von Privatgärten beschäftigt ist, pflegt sie ihren Cottagegarten in einem kleinen Dorf im Südwesten von England.

Dieses Buch ist der ideale Reisebegleiter für Englandfans wie mich. Er ist einfach zu Handhaben und sehr informativ. 

5 von 5 Chibis