Sonntag, 22. Oktober 2017

Rezension | Cinderellas Prinzessin von Annie Laine

Cinderellas Prinzessin von Annie Laine | moments Verlag | Ebook | Märchenadaption | 280 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3962320089 | Erscheinungsdatum 28. September 2017

Charleen ist die reichste Tochter der Stadt. Die Prinzessin des millionenschweren Hoteliers steht ständig im Rampenlicht und unterliegt dem Druck, perfekt sein zu müssen, denn schließlich muss der Ruf ihrer Familie gewahrt werden.
Bei Ashley sieht das ganz anders aus. Sie hat drei Jobs und schmeißt mit ihren neunzehn Jahren den Haushalt ihrer Familie. Freizeit und Schlaf kommen dabei zu kurz, aber sie nimmt es in Kauf, um irgendwann ihrer kleinen Schwester ein besseres Leben zu ermöglichen und aus dem desolaten Haushalt verschwinden zu können.
Als die beiden auf dem Ball zu Charleens Geburtstag aufeinandertreffen, ahnen sie noch nicht, dass sich diese folgenschwere Begegnung fast wie im Märchen von Cinderella entwickelt.

Mir gefällt das Cover sehr gut, da es etwas edles hat und passend zum Buch sehr in Cinderella erinnert. Ich mag auch den Rahmen, der um das Cover herum geht, dieser macht das Cover zu etwas besonderem.

Charleen ist die Tochter von reichen Eltern. Diese führen eine Hotelkette und Charleen hat bisher immer alles bekommen was sie wollte. Sie liebt alles was mit Cinderella zu tun hat und trägt nur blaue oder weiße Klamotten. Doch es ist nicht immer alles so schön wie es scheint, denn Charleen ist eigentlich ziemlich einsam. Ihre Eltern sind sehr distanziert und sie hat nur ihren Bruder, der zu ihr steht. Eines Tages soll sie die Hotelkette erben, doch eigentlich hat sie gar keine Lust darauf. Ich konnte mich ganz gut in sie hinein versetzten, da sie trotz dem Reichtum immer noch nicht abgehoben wirkte. Klar, sie geht mit Daddys Kreditkarte einfach mal fett shoppen, aber ich glaube das würden wir alle tun, wenn wir so aufgewachsen wären. Besonders als sie Ashley kennen lernt merkt man immer mehr und mehr, welch toller Charakter hinter der schönen Fassade liegt.

Ashley ist das totale Gegenteil von Charleen. Sie wächst in armen Verhältnissen auf und muss für ihre Familie arbeiten gehen. Da weder ihr Vater - ein säufer - noch ihre 2 Brüder arbeiten gehen und nur zu Hause rumsitzen bleibt alles an ihr hängen. Warum sie das tut? Für ihre kleine Schwester, denn diese ist die wichtigste Person in ihrem Leben, was man auch sehr schnell merkt. 
Mir tat sie wirklich furchtbar Leid und ich hab das ganze Buch über gehofft das es besser für sie kommt. Ob das passiert müsst ihr natürlich selbst lesen :D

Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt in die Geschichte gezogen. Da es sich um eine Märchenadaption handelt war mir schon ungefähr klar wie das ganze aufgebaut sein würde, ich wurde jedoch einige male wirklich positiv überrascht. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Charleen und Ashley geschrieben, was ich super fand. Denn beide Seiten waren sehr interessant zu verfolgen und es war spannend bei beiden in den Kopf gucken zu können. 
Auch das Ende des Buches fand ich sehr schön und hat wirklich gut zur Geschichte gepasst. Auch hier gab es wieder eine große Überraschung, die ich so niemals erwartet hätte.


Annie Laine wurde im schönen Osthessen geboren. Nach dem Realschulabschluss führt sie ihr Leben zunächst in ganz verschiedene Richtungen. Sie schließt eine Ausbildung ab und arbeitet ein halbes Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa, findet aber nicht ihre Passion darin. Das zieht sie schließlich zurück zu den Büchern.
Während sie tagsüber Buchhandel/Verlagswirtschaft studiert, verbringt sie ihre Nächte mit dem Schreiben eigener Texte und betreibt einen erfolgreichen Bücherblog.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 5/5
Cover 5/5

Eine Märchenadaption, die ich absolut klasse fand. Sie hat mich gefesselt und mir gezeigt, das es nicht schlimm ist, wenn man anders ist. 

5 von 5 Chibis








1 Kommentar:

  1. Klingt echt gut:) Werde mir dann gleich die Leseprobe reinziehen;)
    Liebe Grüße
    Jenny

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