Samstag, 30. September 2017

Rezension | Love & Gelato von Jenna Evans Welch

Love & Gelato von Jenna Evans Welch | Harper Collins Verlag | Hardcover | Roman | 400 Seiten | Preis 16,00 Euro | ISBN: 9783959670913 | Erscheinungsdatum 12. Juni 2017

Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird …

Ich finde das Cover passt einfach perfekt zur Geschichte, es schreit förmlich nach Italien und einer locker-leichten Geschichte.

Linas Mutter ist vor kurzem gestorben und um ihr den letzten Wunsch zu erfüllen reist sie nach Italien. Dort lernt sie Howard kennen, von dem ihre Mutter immer erzählt hat und wohnt bei ihm. 
Ich fand Lina sehr authentisch, denn man merkt sehr wie ihr der Verlust ihrer Mutter nahe geht und wie sie trotzdem versucht für ein schönes Leben zu kämpfen. Sie ist eine sehr sympathische Person und bekommt deshalb auch sehr schnell Anschluss in Italien, was mich total für sie gefreut hat. Sie läuft sehr gerne und war damals in der Schule auch im Laufteam, so lernt sie auch Ren kennen und freundet sich mit ihm an.

Ich glaube, wenn ich euch erzähle das ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe, sagt alles. Ich liebe den Schreibstil des Buches, es lässt sich so unglaublich schön lesen und man versinkt in dieser Geschichte, die zwar öfter Traurig ist, aber auch Hoffnung gibt, das das Leben weitergeht wenn man einen wichtigen Menschen verliert. 
Toll fand ich auch die anschaulichen Beschreibungen der Plätze in Florenz. Ich bin selbst ein großer Fan der Stadt und konnte mich hier wieder zurück zu meinem Urlaub träumen, die Plätze waren mir gleich wieder alle in Erinnerung und es war einfach wunderschön.

Jenna Evans Welch hat ihre Jugendjahre in Florenz verbracht, wo sie auch zur Schule ging. Aber hauptsächlich düste sie mit der Vespa durch die Toskana, badete in Brunnen und aß viel zu viel Eiscreme. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Utah und zehrt von ihren Erinnerungen an die Sommer in Italien.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 3/5
Ende 5/5
Cover 4/5

Ein tolles Buch um sich den Sommer zu bewähren. Ich fand die Geschichte grandios und habe mich während des Lesens wegträumen können.

5 von 5 Chibis








Freitag, 29. September 2017

Rezension | Somnia von Christoph Marzi

Somnia von Christoph Marzi | Piper Verlag | Broschiertes Taschenbuch | Fantasy | 640 Seiten | Preis 14,99 Euro | ISBN: 978-3492269971 | Erscheinungsdatum: 02. Juni 2017 | Reihe Teil 4 von ?

New York: die Stadt, die niemals schläft. Gotham: die uralte Metropole an den Gestaden der neuen Welt. Schneesturmgeborene Wölfe streifen durch Manhattan, Kinder verschwinden vom Antlitz der Stadt, Träume werden zu tödlichen Fallen, Eis befällt klirrend die Flüsse. Scarlet Hawthorne, die orientierungslos und ohne Gedächtnis in einem Park erwacht, wird durch die Nacht gejagt und findet Zuflucht bei Anthea Atwood, einer liebenswürdigen alten Dame, die sie hinab in die Tunnel jenseits der U-Bahn führt. Dort stößt Scarlet auf das Geheimnis, das hinter ihrer eigenen Herkunft steckt, und sie muss erkennen, dass es keine Zufälle gibt, nicht in ihrem Leben und auch nicht im Schicksal der ewig schlaflosen Stadt ...


Ich finde das Cover sehr ansprechend wegen den schönen Ornamenten. Aber auch die Stadt in der Mitte gefällt mir sehr gut. Die Farben passen auch wunderbar, aber im allgemeinen passt das Cover nicht mehr so gut zur Reihe.

Scarlet ist eine Protagonistin die erstmal eher etwas unsympathisch rüberkommt, sie ist ein schwieriger Charakter, die ich aber im laufe des Buches immer mehr mochte. Ich konnte zwar oft ihre Handlungen nicht wirklich verstehen, trotzdem ist sie mir ans Herz gewachsen. Ich bin der Meinung das ihr Charakter sehr gut ins Buch und zur Geschichte passt, weshalb ich sie auch immer mehr mochte.

Zuerst sollte ich sagen ich habe dieses Buch als Einzelbuch gelesen, da ich die Reihe, die vorher kommt nicht kenne. Man kann es super als einzelnes Buch lesen und hat keine Probleme in die Geschichte zu finden. 
Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und hat etwas poetisches an sich, das mir sehr gut gefallen hat, ich konnte mich gut in die Geschichte eindenken und mir sehr gut die Umgebung vorstellen. Dieser besondere Schreibstil macht den Autor einzigartig und man fühlt sich in diese fantastische Welt hineinversetzt. Ich habe durch diese Geschichte richtig Lust bekommen, auch die ersten 3 Teile zu lesen und freue mich auf mehr von diesem Autor.

hristoph Marzi wurde 1970 geboren und lebt mit seiner Familie im Saarland. Dort sammelt er in einem Haus mit verwunschenem Garten seine Ideen, die zu Romanen, Kurzgeschichten, Liedern oder Gedichten werden. Für sein Romandebüt »Lycidas« und die Kurzgeschichte »Nimmermehr« wurde Marzi mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Mit seiner Reihe um die »Uralte Metropole« feierte er fantastische Erfolge. Zuletzt erschien sein lang erwarteter neuer Roman »Mitternacht«.

Schreibstil 5/5
Charaktere 3/5
Spannung 3/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Ein wunderbarer Schreibstil, kombiniert mit einer interessanten Geschichte. Davon will ich mehr lesen

4 von 5 Chibis







Mittwoch, 27. September 2017

Rezension | Chronik des Cthulhu-Mythos 1 von H. P. Lovecraft

Chronik des Cthulhu-Mythos 1 von H. P. Lovecraft | Festa Verlag | Taschenbuch | Horror | 512 Seiten | Preis 13,95 Euro | ISBN: 978-3-86552-144-6 | Erscheinungsdatum: 20. Oktober 2011 | Reihe 1 von 2 | Verlag

Diese Chronik in zwei Bänden vereint erstmals die vollständigen Werke Lovecrafts zum Cthulhu-Mythos. Neben allen Kurzgeschichten auch die berühmten Novellen wie BERGE DES WAHNSINNS, DER SCHATTEN ÜBER INNSMOUTH oder DER FALL CHARLES DEXTER WARD. Mit einer Einleitung und ausführlichen Erläuterungen zu den einzelnen Werken von Marco Frenschkowski. 

Dieses Schmuckstück ist der Hingucker in meinem Bücherregal, denn es hat nicht nur ein (wie ich finde) sehr schönes Cover, auch der Buchrücken ergibt zusammen mit dem zweiten Band ein Bild, was mir sehr gut gefällt.

Im Buch selbst finden wir 11 Geschichten des Cthulhu-Mythos und ich war begeistert das jede einzelne Geschichte ein informatives Vorwort besitzt. Was ich dazu aber sagen muss, man sollte diese Vorworte erst nach der Geschichte selbst lesen, da manchmal doch etwas zu viel Information drin steckt und die Geschichten Spoilern könnte. 

Der Schreibstil der Geschichten ist wieder typisch Lovecraft: Düster, unheimlich und mit einer gewissen Melancholie versehen, die nur er hinbekommt. Mir haben alle Geschichten durchweg gefallen und ich könnte jetzt garnicht sagen ob ich wirklich eine Lieblingsgeschichte habe, denn jede ist auf ihre weiße schaurig-schön.

Auch die allgemeine Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig, denn der Umschlag des Buches sieht aus als wäre er aus Leder, auch die Haptik lässt das Buch angenehm in der Hand liegen. 
Was ich mir etwas mehr gewünscht hätte, wären Bilder im Buch. Hier finden wir leider nur eines ganz zu Anfang. 

Der US-amerikanische Schriftsteller Howard Phillips Lovecraft (20. August 1890 - 15. März 1937) ist einer der einflussreichsten Autoren im Bereich der fantastischen Literatur. H. P. Lovecraft ist der Erfinder des Cthulhu-Mythos.


Wieder ein außerordentlich gutes Buch, dieses tollen Schriftstellers. Ich bin einfach Fan von ihm und auch wenn er schon lange nicht mehr unter uns weilt, hat er dennoch die Fähigkeit uns immer noch zu gruseln.

5 von 5 Chibis







Rezension | Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis von Danielle Paige

Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis von Danielle Paige | Thienemann-Esslinger Verlag | Ebook | Fantasy | 400 Seiten | Preis 14,99 Euro | ISBN: 978-3522202374 | Erscheinungsdatum 19. September 2017 | Reihe Teil 1 von ? | Verlag


„Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“ 

Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …

Das Cover des Buches sieht nicht nur wegen seines Namens sehr winterlich und magisch aus. Ich finde die Farbe passt einfach perfekt zum Buch und macht die richtige Stimmung, denn im Buch ist nicht immer alles glücklich sondern eher düster.

Snow ist eine schwierige Protagonistin. Ich muss sagen, ich hatte während des Lesens immer das Gefühl sie nicht richtig zu verstehen und auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Meiner Meinung nach war sie auch sehr Egoistisch, hat nur an ihre Vorteile gedacht, was mich doch etwas gestört hat.
Trotzdem passte sie als Protagonistin gut ins Buch, als Schneeprinzessin kann man gut nachvollziehen warum sie so ist. Sie hat auch schon sehr viel mitgemacht in ihrem Leben und weiß oft nicht wie sie sich richtig verhält. 

Der Buch war flüssig geschrieben und man ist sehr gut in der Geschichte mitgekommen, auch wenn es manchmal eher rasant zuging.  Gerade die Beschreibungen der Umgebung war sehr Bildhaft, was mir besonders im Land Algid gefallen hat, denn ich liebe Schneelandschaften. Auch die Story an sich fand ich schön ausgearbeitet und kam gut bei mir an. Was mich jedoch gestört hat waren die Protagonisten. Leider waren 90% davon eher unsympathisch, was mir das Lesen doch etwas schwer gemacht hat. Gerade zu Anfang habe ich mir immer gedacht: Warum sperrt man ein Mädchen lebenslang in eine Psychiatrie, nur weil es durch einen Spiegel gehen wollte? Da haut doch was vorne und hinten nicht hin? 
Alles in allem würde ich daher sagen das das Buch mittelmäßig war, ich jedoch sehr gerne wissen möchte wie das ganze weiter geht :)

Danielle Paige ist eine amerikanische Bestsellerautorin, ihre Serie "Dorothy Must Die" stand monatelang auf der Bestsellerliste der New York Times. Bevor sie sich ganz der Jugendliteratur verschrieb, arbeitete sie fürs Fernsehen. Dort wurde sie mit dem Writers Guild of America Award ausgezeichnet und mehrfach für den Daytime Emmy nominiert. Danielle Paige hat ihr Studium an der Universität von Columbia abgeschlossen und lebt in New York City.

Schreibstil 4/5
Charaktere 1/5
Spannung 3/5
Ende 3/5
Cover 5/5

Ein eher schwacher Start für eine Reihe, jedoch will man trotzdem wissen wie das ganze weiter geht. Ich freu mich auf Band 2

3 von 5 Chibis











Sonntag, 24. September 2017

Rezension | Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan

Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan | Klett Cotta Verlag | Hardcover | Fantasy | 832 Seiten | Preis 25,00 Euro | ISBN: 978-3608949742  | Aus dem Englischen übersetzt von Birgit Maria Pfaffinger und Sara Riffel | Erscheinungsdatum 09. September 2017 | Reihe Teil 1 von 3 | Verlag

Ich habe das Buch zusammen mit der lieben Lisa von Prettytigers Bücherregal gelesen

Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu. 

Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, da ich ein großer Fan von High Fantasy bin und Drachen liebe. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, denn Drachen gibt es zuhauf im Buch zu finden ;D

Lizanne ist eine Geheimagentin die mir bereits zu Anfang des Buches unglaublich sympathisch war. Sie hat ihre eigene Meinung zu allem und lässt sich nicht von anderen beeinflussen, außerdem hat sie ein extrem cooles Auftreten wie ich finde. Sie ist eine Blutgesegnete, was bedeutet das sie das Blut der Drachen benutzen kann, ohne daran zu sterben. Und das macht sie auch reichlich, denn als Geheimagentin ist sie ständig in Gefahr und jede Seite mit ihr war spannend.

Hilemore ist der zweite Leutnant eines Schiffes und kommt Anfangs etwas steif rüber. Er will alles wirklich korrekt machen, sich keine Fehler erlauben und wirkt dadurch irgendwie unnahbar. Man kann ihn aber auch gut verstehen, denn er ist sehr jung und hat trotzdem schon eine sehr hohe Position. Da möchte er sich natürlich beweisen und alles so gut wie möglich erledigen. 

Zum Schluss gibt es noch Clay. Er ist ein unregistrierter Blutgesegneter und auch ein Dieb. Er war mir zu Anfangs unsympathisch, da ich sein Verhalten nicht nachvollziehen konnte, ich muss aber sagen das sich dies während des Lesens geändert hat. Zum Schluss mochte ich ihn sehr gerne und auch sein Handeln war mir nicht mehr so fremd. Er hatte gerade zum Ende hin die spannendsten Kapitel und ich habe richtig mitgefiebert, das ihm nichts passiert.

Man wird im Buch direkt in die Geschichte geschmissen und findet sich erstaunlich schnell darin zurecht. Besonders schön finde ich wieder die Karten die zu Anfang und Ende des Buches gezeigt werden. So kann man sich einen guten Einblick in die Welt geben. Auch der Schreibstil war sehr bildhaft, sodass man sich alles sehr gut Vorstellen konnte und sich gefühlt hat, als wäre man live dabei. Die Charaktere waren sehr schön gestaltet, was das Lesen natürlich noch mehr aufwertet. 
Es gibt im Buch auch einige Erfindungen und Dinge, die mich sehr an die Steampunk-Richtung erinnert haben (wovon ich großer Fan bin) und die ich sehr gut fand.
Was mich sehr erstaunt hat, das gerade der Krieg und die Schlachten sehr gut bei mir angekommen sind, normalerweise finde ich so was in Büchern immer langweilig oder verliere schnell den Überblick, doch in diesem Buch habe ich richtig mitfiebern können. Spätestens da hatte mich der Autor von seinem Buch überzeugt. Aber auch die Drachen und die Verwendung des Blutes sind eine neue Art von High Fantasy, die ich so noch nicht kannte. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen, wann dieser allerdings erscheint weiß ich nicht.

Anthony Ryan, geboren 1970 in Schottland, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London. Seit seinem großen Erfolg von »Das Lied des Blutes« gilt er als wichtigster britischer Fantasyautor der Gegenwart.

Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Ein unglaublich toller Fantasyroman, der mich packen konnte und trotz seiner dicke schnell gelesen war. Ich freue mich sehr auf Band 2 und hoffe das er bald erscheint.

5 von 5 Chibis











Samstag, 23. September 2017

Funkelnder Leseabend bei Prowling Books



Bei Prowling Books findet heute wieder ein Leseabend statt, hier mach ich auch sehr gerne wieder mit und freue mich darauf :D


Updates:

17:20 Uhr: 
Ich steige nun auch mit ein, komme gerade vom Einkaufen :D
Ich möchte heute "Das Erwachen des Feuers" beenden. Aktuell bin ich auf Seite 610 von 722.

Klappentext:
Im riesigen Gebiet von Mandinorien gilt Drachenblut als das wertvollste Gut. Rote, grüne, blaue und schwarze Drachen werden gejagt, um an ihr Blut zu kommen. Das daraus gewonnene Elixier verleiht den wenigen Gesegneten übernatürliche Kräfte. Doch das letzte Zeitalter der Drachen neigt sich seinem Ende zu. 

Kaum jemand kennt die Wahrheit: Die Drachen werden immer weniger und schwächer. Sollten sie aussterben, wäre ein Krieg Mandinoriens mit dem benachbarten Corvantinischen Kaiserreich unausweichlich. Alle Hoffnung des Drachenblut-Syndikats beruht auf einem Gerücht, nach dem es eine weitere Drachenart gibt, die weitaus mächtiger ist als alle anderen. Claydon Torcreek, ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter, wird von der obersten Herrschergilde in das wilde, unerforschte Inland geschickt, um einem Geschöpf nachzuspüren, das er selbst für reine Legende hält: dem weißen Drachen.

Frage um 18:00 Uhr (weil ich etwas länger gebraucht habe, gibts die Auflösung um 19:30 Uhr)
Welches Buch hat dich zuletzt so richtig begeistert bzw. enttäuscht? Fasse das Buch in 3 Adjektiven zusammen, ohne uns zusätzlich zu sagen was deine Meinung ist und lass uns ein wenig raten. =)

Dieses Buch hat mir zuletzt begeistert:

magisch
spannend
unerwartet anders

Auflösung: Septimus Heap - Magyk von Angie Sage

19:30 Uhr
So nun habt ihr die Auflösung bekommen :D
wir haben jetzt gerade gegessen und nun kann ich mich auch mehr aufs Lesen konzentrieren, leider sinds aktuell erst 20 Seiten O.o
Außerdem muss ich gleich noch ne Stöberrunde machen <3

Frage um 20:00 Uhr
Hattet ihr in eurem aktuellen Buch bzw. euren aktuellen Büchern schon eine Lieblingsstelle oder ein schönes Zitat? Konnte euch etwas besonders berühren oder zum Lachen bringen?

Achtung Spoiler:
Es wird ein Tempel gefunden, den ich unfassbar interessant fand und der auch ein Geheimnis birgt, die Szene fand ich wirklich toll.

Nachtrag:
leider bin ich gegen 22 Uhr am Sofa eingeschlafen und habe mein Leseziel nicht geschafft. Aber es war trotzdem ein schöner Abend mit euch :)


Mittwoch, 20. September 2017

Rezension | Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Hannah Tinti

Die zwölf Leben des Samuel Hawley von Hannah Tinti | Kein & Aber Verlag | Hardcover | Roman | 576 Seiten | Preis 25,00 Euro | ISBN: 978-3036957692 | Erscheinungsdatum 05. September 2017

Als Samuel Hawley mit seiner Tochter Loo nach Olympus zieht, soll das kleine Küstenstädtchen ihr Zuhause werden. Doch auch nachdem das ständige Umherziehen ein Ende hat, finden die beiden nur schwer Anschluss. Die Geheimnisse um Hawleys Vergangenheit machen die Einwohner von Olympus misstrauisch. Wieder sind Vater und Tochter sich gegenseitig die einzigen Freunde. Als Loo ihrer Großmutter begegnet, erfährt sie, dass hinter dem Unfalltod ihrer Mutter mehr steckt, als sie bisher glaubte. Loo wird eigenständiger, verliebt sich zum ersten Mal und sucht selbst nach Antworten. Hawleys Narben zeugen von seiner geheimnisvollen Geschichte, lange bevor es Loo gab. Und so sehr er auch versucht, seine Tochter zu schützen: Sein früheres Leben als Krimineller holt die beiden wieder ein.

Samuel Hawley hatte kein einfaches Leben, aber er ist auch kein Einfacher Mann. Er hat zwar viel durchmachen müssen, aber an so manchem Schlamassel, den ihm in seiner Vergangenheit passiert ist, ist er auch selbst Schuld. Man merkt ihm schnell an, das er eher ein verschlossener Typ ist und eigentlich hat nur seine Tochter Loo einen richtigen Zugang zu seinen Gefühlen, denn Loo ist die einzige die Hawley noch hat. 
Loo ist ein aufgewecktes Mädchen, das aber immer irgendwie vernachlässigt wirkt. Sie reist mit ihrem Vater ständig durch die Gegend und die beiden scheinen nie richtig anzukommen. Vielleicht ist Loo deswegen ein bisschen anders, als andere Kinder in ihrem alter. Da sie nie wirklich einen halt findet und nur ihren Vater um sich hat, der quasi der feste Bestandteil in ihrem Leben ist. Dennoch mochte ich sie gerne, auch wenn sie manchmal Handlungen tätigte, die ich so nicht für richtig halte.

Der Schreibstil ist wirklich große Klasse gewesen. Für das Buch habe ich mehr als doppelt so lang wie normal für ein Buch dieser dicke gebraucht, da man sich unheimlich darauf konzentrieren musste und auch viel Material zum Nachdenken bekommen hat. So manches mal musste ich das Buch zur Seite legen und erstmal über das gerade geschehene Nachdenken.
Was mir gut gefallen hat waren die Blicke in die Vergangenheit, die die Geschichte abgerundet und vor allem vervollständigt haben. So konnte ich mir alles gut zusammenreimen und vorstellen was passiert ist. Auch die Charaktere waren alles andere als Flach dargestellt, es waren super ausgearbeitete Personen, die mir gut gefallen haben.

Hannah Tinti, 1973 geboren, wuchs in Salem, Massachusetts, auf. Sie studierte Literatur an der New York University und ist Herausgeberin der Zeitschrift »One Story«. 2004 veröffentlichte sie den Erzählband »Tanz der Tiere«, der für den PEN/Hemingway Award nominiert und in mehr als sechzehn Sprachen übersetzt wurde. Ihr erster Roman, »Die linke Hand«, erschien 2009 auf Deutsch und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Hannah Tinti lebt heute in Brooklyn.


Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 3/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Ein Buch das nicht alltäglich ist, aber dennoch sehr mit seinem Schreibstil und den real erscheinenden Charakteren überzeugt

4 von 5 Chibis