Mittwoch, 28. Juni 2017

Rezension | All die süßen Lügen von Rebecca Wild

All die süßen Lügen von Rebecca Wild | Im.press Verlag | Jugendbuch | Ebook | 281 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 9783646603569 | Erscheinungsdatum 04.05.17

Als Jaclin an ihrem achtzehnten Geburtstag nach Serena Hills zurückkehrt, hat sie nur eins im Sinn: ihren Vater zu rächen, der seit zehn Jahren im Gefängnis sitzt. Doch dann trifft sie Ian wieder, den süßen Nerd aus ihrer Kindheit, bei dem sie früher Schutz vor ihrem gewalttätigen Pflegevater gesucht hat. Mit seinem Charme und seinem Witz beginnt er ihr den Kopf zu verdrehen, doch Jaclin wagt es nicht, sich in ihn zu verlieben. Denn damit ihre Rachepläne aufgehen, muss sie einen anderen verführen…

Das Cover spricht mich nicht so sehr an. Es passt zwar einigermaßen zum Buch, dennoch würde ich mich im Buchhandel wohl nicht für das Buch entscheiden. Hier habe ich mir aber den Klappentext zuerst durchgelesen und dieser hatte mich angesprochen.

Jaclin lernen wir als 10 Jähriges Mädchen kennen, das mit ihrem Vater vor etwas flieht, als dieser Fest genommen wird kommt sie zu Pflegeeltern. Mit 18 Jahren beginnt die Geschichte dann richtig und in dieser Zeit ist sie eine selbstbewusste Frau geworden, die nach Rache sinnt. Meiner Meinung nach hat sie sich sehr oft eher unreif und naiv verhalten, was ich nicht nachvollziehen konnte. Dennoch mochte ich sie irgendwie. Während der Geschichte ist sie mir ans Herz gewachsen und ich war sehr gespannt wie das ganze ausgeht.

Ian ist ein Freund von Jaclin, er ist ein kleiner Computerfreak und arbeitet auch in der Branche. Er nimmt Jaclin auf und lässt sie bei sich schlafen, er verhilft ihr auf eine bestimmte Schule zu gehen  und ist immer freundlich. Ich mag ihn total und er ist auch mein Liebling in der Geschichte gewesen. Sein verhalten war immer Nachvollziehbar und er war für sein alter sehr erwachsen und verantwortungsbewusst.

Neil kennt Jaclin ebenfalls von früher. Er ist Schuld das ihr Vater damals Festgenommen wurde und an ihm schwört sie Rache. Als man ihn kennen lernt ist er eigentlich ganz sympathisch und ich konnte mir garnicht vorstellen, das er etwas schlimmes im Sinn hatte. Ob sich das als Wahrheit rausstellt, oder doch etwas ganz anderes passiert ist müsst ihr natürlich selbst lesen.

Der Schreibstil war flüssig und man kam gut in die Geschichte rein. Ich fand es etwas schade das Jaclin am Anfang so kindisch dargestellt wurde, denn sie ist eigentlich ein sehr intelligentes Mädchen. Der Aufbau der Geschichte ist etwas, was ich bisher noch garnicht gelesen habe, aber ich fand es nicht schlecht, mir hat es gefallen mal ein Jugendbuch der etwas anderen Art zu lesen und ich könnte mir vorstellen das ich nun öfter zu solchen Büchern greife. 
Das Ende war nochmal richtig Spannend gestaltet und kurze Zeit wusste der Leser garnicht was er nun glauben soll. Ich finde das Ende aber gelungen und die Geschichte hat mir Spaß gemacht.

Rebecca Wild wurde am 21. Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte jedoch einen Teil ihrer Kindheit in München. Schon früh zeigte sich ihre kreative Seite. So hat sie sich dem Zeichnen und dem Schreiben zugewandt und den Kern der Mathematik nie ganz verstanden. Heute lebt sie wieder in Salzburg, hat dort ihr Studium MultiMediaArt abgeschlossen und widmet sich dem Niederschreiben und Ausformulieren ihrer Tagträume.


Schreibstil 4/5
Charaktere 4/5
Spannung 3/5
Ende 4/5
Cover 1/5

Ein interessantes Jugendbuch das mir Spaß gemach hat zu lesen. 

3 von 5 Chibis












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