Mittwoch, 31. Mai 2017

Rezension | Venetian Vampires 1 von Gabriele Ketterl

Venetian Vampires 1 von Gabriele Ketterl | Fabylon Verlag | Taschenbuch | Fantasy/Vampire | 452 Seiten | Preis 16,90 Euro | ISBN: 978-3-927071-93-3 | Erscheinungsdatum: 23.07.16

Andalusien, 15.Jh. In einer einzigen Nacht verliert Mohammed al Hassarin durch ein grausames Massaker seine gesamte Familie. Auch er selbst wird gefangen, gefoltert
und schließlich zum langsamen Tod verurteilt.
Doch im letzten Moment wird er gerettet – von den Kindern der Dunkelheit, einem sehr alten Volk, dessen Blut besondere Heilkräfte birgt. Überdies verfügen die Unsterblichen über außergewöhnliche Kräfte. Sie nehmen Mohammed in ihre Reihen auf – er wird zu Luca, dem Venezianer.

2010. Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Lebensgefährten findet die Münchnerin
Sabine sich in Venedig wieder, der Stadt voller Magie und Träume.
Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht so leicht abschütteln
– ihr Ex verfolgt sie, um sie zu ermorden. In letzter Sekunde wird die
schwer verletzte Sabine von einem geheimnisvollen Mann gerettet und ins
Leben zurück gebracht. Der gutaussehende Mann ist der über fünfhundertjährige
Luca, der auf diese Weise im eigenen Herzen Heilung erfährt. Er weiht Sabine in sein Geheimnis ein, und sie wird wie ein Teil seiner »Familie«.

Sabine ahnt nicht, dass ihre Entscheidung weitreichende Folgen haben wird
– für alle Kinder der Dunkelheit, die von einem tot geglaubten, grausamen
Feind der Vergangenheit heimgesucht werden, der seine Identität verborgen
hält.
Luca, seine unsterblichen Freunde und Sabine setzen alles daran, den unheimlichen
Mörder zu finden und aufzuhalten, doch bis dahin müssen viele Opfer gebracht werden . . .

Ich finde das Cover sehr passend für die Geschichte. Mit der Maske die an sich schon an einen Vampir erinnert kommt man direkt in die richtige Stimmung für das Buch.

Mohammed war mir Anfangs irgendwie nicht so sympathisch, das ganze hat sich erst während der Geschichte entwickelt, aber spätestens in der Gegenwart 2010 mochte ich ihn. Er hat eine tolle Art an sich und ist sehr liebevoll, als er Sabine kennen lernt merkt man richtig wie seine Gefühle erwachen und es ist einfach schön gewesen die beiden zusammen als Protagonisten zu haben. 

Den Schreibstil fand ich erstklassig, wobei ich mich zu Anfang etwas schwer getan habe. Es gibt sehr viele Namen in dem Buch und die Schrift ist wirklich winzig geschrieben (weswegen ich mir die beiden weiteren Bände wahrscheinlich als Ebook kaufen werde). Ich mochte die Charaktere sehr gern und ich fand es schön das auch mal Nebencharaktere sehr einnehmend sein können und den Leser ansprechen. So erging es mir bei Stefano, ein toller Charakter, der viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

Gabriele Ketterl wurde in München geboren, wo sie auch heute wieder mit ihrer Familie lebt. Sie studierte Amerikanistik und Theaterwissenschaften an der Ludwig Maximilians Universität, München.
Inspiration für ihre Geschichten sammelte sie durch zahlreiche Auslandsaufenthalte (Los Angeles, London, Madrid, …). 
Über zwei Jahre lebte sie auf den Kanarischen Inseln und mit dem Kurzroman „Mitternachtsflut“ gelang ihr 2012 eine romantische Liebeserklärung an ihre zweite Heimat Teneriffa.


Schreibstil 4/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Wer auf Vampire steht muss dieses Buch lesen. Es ist eine tolle Fantasy-Geschichte bei der man sich fühlt wie im Urlaub

4 von 5 Chibis










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