Mittwoch, 10. Mai 2017

Rezension | Das Schicksal der Talente von Mira Valentin

Das Schicksal der Talente von Mira Valentin | Im.press Verlag | Ebook | Jugendbuch/Fantasy | 394 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3-646-60333-0 | Ab 14 Jahren | Erscheinungsdatum: 02.02.17 | Prequel zur Reihe

Der 17-jährige Jakob ist der geborene Anführer. Niemand kann seinem Charisma widerstehen, denn zu führen ist sein »Talent«. Fast ein ganzes Jahr musste vergehen, bis ihm eine eigene Talente-Truppe zugewiesen wurde, aber nun ist es soweit und das nicht zu knapp. Denn im Feindeslager der Faune hat sich eine rebellische Gruppe abgezweigt, deren Ziel es ist, so viele Talente wie möglich auszuschalten. Bald befindet sich Jakob in einem direkten Frontalkampf mit Levian, einem ihrer Anhänger. Doch beide haben eine gravierende Schwäche: Bei Levian ist es die Liebe zu seiner Gefährtin Morgana. Bei Jakob ist es die erzkonservativ erzogene Sektentochter Marie, für die er gegen alle Regeln mehr empfindet als es ein Anführer jemals tun sollte…

Ich finde das Cover wunderschön. Besonders der Wald im Hintergrund gefällt mir, das macht das ganze noch etwas düsterer. Bei den beiden Mädchen auf dem Cover denke ich das es sich um die Protagonistinnen Marie und Morgana handelt, die beide eine größere Rolle spielen.

Jakob ist ein Anführertyp, und genau das soll er auch sein. Denn er ist der Anführer einer Truppe Talente, die gegen das Böse kämpfen. Ich mochte ihn gerne, er ist ein netter Typ, aber schaut auch das er seiner Truppe nicht zu viel durchgehen lässt. Er kann auch ernst sein und in sich gekehrt, aber ich fand das passte nicht so ganz zu ihm. 

Marie ist mir besonders am Anfang sehr fremd gewesen, sie ist total anders aufgewachsen, als man das so kennt und mit ihrem Kleidungsstil hat sie wohl eher an eine Amish erinnert. Doch während der Geschichte blüht sie auf, sie wird mutiger und selbstbewusster, was mir sehr gut gefallen hat. Trotzdem legt sie ihre Art niemals ganz ab, was ich ein wenig schade finde, andererseits passt es einfach zu ihr.

Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, ich fand die Geschichte ist nicht so gut ausgearbeitet. Manche Dinge sind mir viel zu schnell passiert, andere wiederum hatten ihre Längen. Trotzdem hat mir das Buch an sich gut gefallen. Ich weiß nicht ob es anders gewesen wäre, wenn ich die Reihe an sich schon gelesen hätte, ich hab jetzt einfach mal mit dem Prequel angefangen, aber ich denke es könnte vielleicht die falsche Entscheidung gewesen sein. Ich hab die richtige Geschichte auch noch hier und werde sie die Tage anfangen zu lesen, ich freue mich sehr darauf, denn irgendwie macht diese Geschichte dennoch ein bisschen süchtig und ich würde gerne mehr über das ganze erfahren. 

Mira Valentin arbeitet hauptberuflich als Journalistin für Jugend- Frauen- und Pferdezeitschriften. Hoch zu Ross, mit Laufschuhen oder Fahrrad streift sie regelmäßig durch die ausgedehnten Wälder des Hessischen Hinterlands. Hier, zwischen mystischen Quellen und imposanten Steinbrüchen, kam ihr die Idee für »Das Geheimnis der Talente«. Seither sieht sie ständig Dschinn in den Baumkronen sitzen und kann kein Dorffest mehr feiern ohne sich zu fragen, welches arme Opfer heute wohl ausgesaugt wird.


Schreibstil: 3/5
Charaktere: 4/5
Spannung: 4/5
Ende: 3/5
Cover: 4/5 

Eine schöne Geschichte, ich bin schon sehr gespannt auf die Hauptstory

3 von 5 Chibis












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