Sonntag, 30. April 2017

Rezension | Blutbraut von Lynn Raven

Blutbraut von Lynn Raven | cbt Verlag | Taschenbuch | Fantasy/Vampire | 736 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 978-3-570-16070-1 | Erscheinungsdatum: 31.10.2011

Um was geht es?

Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor Joaquín de Alvaro, denn sie ist eine „Blutbraut", und nur sie kann den mächtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Dazu aber müsste sie ihm ihr Blut geben und sich auf ewig an den Mann binden, der für sie die Verkörperung alles Bösen scheint.
Doch dann tritt genau das ein, wovor sie sich fürchtet: Gerade als Lucinda sich erstmals verliebt hat, und zwar in den charmanten Cris, wird sie entführt und auf das Anwesen Joaquíns gebracht. Lucinda ist in eine Falle gelaufen, denn Cris ist kein anderer als Joaquín de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut …
Doch die beiden Brüder sind nicht die einzigen. Auch andere Mitglieder ihres Konsortiums begehren Lucindas Blut. Als Lucinda in die Gewalt eines von ihnen gerät und Joaquín sie unter Einsatz seines Lebens befreit, beginnt Lucinda sich zu fragen, welches die wahren Motive für sein Handeln sind …


Meine Meinung:

Das Buch liegt schon länger auf meinem SuB und ich wollte es unbedingt lesen, allerdings hatte mich die dicke des Buches abgeschreckt. Aber eine Freundin wollte es dann mit mir zusammen lesen und da geht doch alles gleich viel leichter.

Die Protagonistin Lucinda ging mir gehörig auf den Keks. Sie jammerte ständig, hatte immer nur Angst und war im allgemeinen auch eher langweilig. Ich konnte das Buch immer nur Stückchenweise lesen, weil ich es manchmal wegen ihr einfach am liebsten gegen die Wand gepfeffert hätte. 
Der andere Protagonist Joaquin war mir viel sympathischer. Er ist ein Vampir und sehr mächtig, leider wird er immer mehr zu einem Nosferatu und nur Lucinda kann ihm helfen. Er ist liebevoll, achtet darauf das es anderen an nichts fehlt und kann trotzdem knallhart sein, wenns ums geschäftliche geht.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte hatte Spannung und die Charaktere waren schön ausgearbeitet. Auch die Beschreibung der Schauplätze hat mir gut gefallen. Nur das Ende fand ich eher nicht so gut, für mich kam alles viel zu spät und war meiner Meinung nach überflüssig. 


Die Autorin:
Lynn Raven lebte in Neuengland, USA, ehe es sie trotz ihrer Liebe zur wildromantischen Felsenküste Maines nach Deutschland verschlug. Nachdem sie zwischenzeitlich in die USA zurückgekehrt war, springt sie derzeit nicht nur zwischen der High- und der Dark-Fantasy hin und her, sondern auch zwischen den Kontinenten, und ist unter den Namen Lynn Raven und Alex Morrin erfolgreich.

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Fazit:
Eine schöne Geschichte mit einer nervigen Protagonistin. Ich bin aber froh das ich es nun durch hab und mitreden kann, wenn jemand von diesem Buch spricht.

3 von 5 Chibis



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