Montag, 13. Februar 2017

Rezension | Rauklands Sohn von Jordis Lank

Rauklands Sohn von Jordis Lank | Verlagshaus El Gato | Taschenbuch | 364 Seiten | Preis 12,90 Euro | ISBN: 978-3-943596-04-5 | Erscheinungsdatum 07.03.13 | Ab 14 Jahre | Jugendfantasy | Band 1 der Trilogie

Um was geht es?

Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor.


Meine Meinung:

Mich spricht das Cover sehr an, da ich total auf Burgen und Ritter usw. stehe. Es passt auch unglaublich gut zum Buch und macht total Lust auf diese Story.

Wir begleiten unseren Protagonisten Ronan auf seiner Reise zur Insel Lannoch. Er wurde von seinem Vater dort hin geschickt um sie einzunehmen, als Strafe dafür das er einen Kampf verschlafen hat, dessen Anführer er sein sollte.
Am Anfang ist Ronan ein rauer, ungehobelter Klotz. Ich konnte seine Handlungen auch nicht recht verstehen, doch irgendwann wird er umgänglicher, man merkt das hinter der Fassade mehr steckt, als ein Rüpel. Er ist ein guter Kerl und das hat mir unglaublich gut gefallen. 
Dann gibt es noch Liam, ein junger Mann, den Roman aus dem Wasser gezogen und vor dem Ertrinken gerettet hat. Dieser wird sein Freund beim bewältigen der Aufgaben. Ich muss sagen, Liam mochte ich nicht so gerne, da er doch eher ein Angsthase ist wenns zur Sache geht. Er ist Ronan jedoch ein sehr guter Freund und es hat mich für ihn gefreut, das er jemanden um sich hat.

Die Aufgaben des Königs fand ich sehr interessant, es war sehr spannend geschrieben und man hat immer auf die nächste hingefiebert. Auch das Lösen der Aufgaben war teils sehr heikel, ich konnte das Buch garnicht mehr weg legen, weil ich einfach wissen wollte was noch alles kommt, was unsere Protagonisten noch erleben und ob sie es schaffen würden, alles zu bewältigen. 

Allgemein war das Buch sehr schön geschrieben, der Schreibstil war flüssig und sehr detailliert beschrieben, sodass man sich alles genau vorstellen konnte. Die Charaktere hatten alle ihre persönliche Note und man konnte bereits nach kurzer Zeit alle gut auseinanderhalten. 

Unglaublich toll fand ich zum Schluss des Buches auch noch die "Outtakes", also die vertipper der Autorin, die beim Lektorat aufgefallen sind. So etwas habe ich noch nie in einem Buch gesehen und finde diese Idee einfach unglaublich toll. Ich habe tränen gelacht und kann das allen Autoren einfach nur Empfehlen. Probiert das mal aus :D


Die Autorin:
Jordis Lank kam Anfang der siebziger Jahre im äußersten Zipfel des Bergischen Landes zur Welt. Zusammen mit vierzehn Hühnern, einem Hahn, 623.484 Bienen und geschätzten fünf Kaninchen wuchs sie in einem riesigen, halbwilden Garten auf, veranstaltete Schneckenwettrennen und konnte aus Weidenrinde unglaublich laute Hupen basteln.

Wenn sie nicht gerade schreibt, wirft sie Bälle und Keulen in die Luft, sucht verborgene Schätze per GPS oder spielt sich mit Freunden durch Brettspielestapel - das Erzählen von Geschichten ist und bleibt jedoch ihre größte Leidenschaft.


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Fazit:
Ein toller einstieg in die Trilogie, die Lust auf mehr macht. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe

5 von 5 Chibis


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