Dienstag, 28. Februar 2017

Rezension | Geheimzutat Liebe von Poppy J. Anderson

Geheimzutat Liebe von Poppy J. Anderson | Bastei Lübbe Verlag | Broschiertes Taschenbuch | 380 Seiten | Preis 12,90 Euro | ISBN: 978-3-404-17468-3 | Liebesroman | Erscheinungsdatum 13.01.2017


Um was geht es?

Eine Prise davon macht jedes Essen besser – Geheimzutat Liebe
Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?


Meine Meinung:

Oh mein Gott ich liebe dieses wunderschöne Cover. Es sieht aus wie ein Kochbuch und ich bin einfach nur begeistert von der Aufmachung, die mir persönlich total Lust auf Kochen macht :D

Die Protagonisten in dem Buch haben mir auch sehr gut gefallen. 
Da haben wir zum einen die forsche und sehr direkte Brooke, die manchmal etwas schwierig sein kann, aber trotzdem ein sehr lieber Mensch ist, der nur gutes im Sinne hat. Besonders wenn es um ihre Familie geht, die für Brooke alles bedeutet. Für das Restaurant, das ihren Vater gehört opfert sie sich regelrecht auf. Sie kocht, arbeitet im Service, putzt das ganze Lokal nachdem die Gäste gegangen sind und wohnt sogar in den Gästezimmern über dem Restaurant um Geld zu sparen. 
Auch Andrew - kurz Drew genannt - war mir gleich von Anfang an sympathisch. Er liebt seinen Job, das merkt man sofort, aber das ganze ist auch sehr stressig, sodass man verstehen kann das er einfach mal eine Auszeit braucht. Er hat eine richtige Leidenschaft fürs kochen und stellt sich damit auch gegen seine Familie, die komplett aus Juristen besteht und mit ihm nichts mehr zu tun haben will.
Umso schöner fand ich den Umgang den die beiden Protagonisten miteinander hegen. Sie lachen gemeinsam, keifen sich auch mal an, aber niemals böswillig. Es war für mich selbst als Leserin wie ein kleiner Urlaub, diese Geschichte zu Lesen.

Der Schreibstil konnte mich bereits auf den ersten paar Seiten mitreißen. Ich bin ja nicht so die große Liebesroman-Leserin, aber dieser Roman konnte mich völlig von sich überzeugen. Die Gefühle der Protagonisten waren für mich gut spürbar, egal ob es sich um Wut oder Freude handelte. Ich habe auch richtig mitfiebern können, was denn nun aus dem Restaurant wird, ob Brooke es schaffen kann alles wieder aufzubauen oder ob sie es verkaufen müssen. 
Selten hat ein Roman mich so mitgenommen.


Die Autorin:
Poppy J. Anderson hatte schon immer eine große Schwäche für das Geschichtenerzählen, ihre ersten schriftstellerischen Versuche brachte sie bereits mit zwölf Jahren zu Papier. Nach ihrem Studium nahm sie allen Mut zusammen und stellte endlich einen ihrer Texte einem größeren Publikum vor. Mit umwerfendem Erfolg: Ihre witzigen Romane, die alle in den USA spielen und von der großen Liebe handeln, begeisterten so viele Leser, dass Poppy als erste deutsche Selfpublisherin zur Auflagenmillionärin wurde.
Wenn sie nicht gerade schreibt oder über neue Geschichten nachdenkt, reist sie gerne an die abgelegenste Orte der Welt oder spielt zuhause in einer westdeutschen Großstadt mit ihren beiden Hunden Anton und Zipi.

Links:

Fazit:
Ein tolles Buch und eine tolle Reihe, die ich sehr gerne weiter verfolge. Ich freu mich auf Band 2

5 von 5 Chibis


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