Dienstag, 13. Dezember 2016

Rezension | Survive the Night von Danielle Vega

Survive the Night von Danielle Vega | Gulliver Verlag | Hardcover | 272 Seiten | 14,95 Euro | ISBN: 978-3-407-74731-0 | Erscheinungsdatum: 11.07.2016

Um was geht es?

Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben?
Meine Meinung:

Allein schon der Klappentext spricht bei diesem Buch für sich. Ich war sofort angetan von der Geschichte und hab mich sehr auf dieses angsteinflößende Abenteuer gefreut.
Auch das Cover, das aus einer Mischung aus  und abgeblätterten Plakaten besteht fand ich sehr ansprechend und interessant.

Die Protagonistin Casey kommt gerade frisch aus der Entzugsklinik. Sie selbst streitet ab süchtig zu sein, doch ihre Eltern sind da anderer Meinung. Bereits sehr früh im Buch merkt man welch große Rolle Shana im Leben von Casey spielt, sie tanzt so ein bisschen nach ihrer Pfeife und macht eigentlich immer das was Shana von ihr verlangt. Doch Casey scheint das garnicht so aufzufallen und denkt das Shana ihr eine gute Freundin ist.

Es hat mir gut gefallen in den Kopf von Casey zu tauchen, ihre Gedanken mit zu erleben und die Geschichte aus ihrem Blickwinkel zu verfolgen. Die Story wirkt Anfangs vielleicht noch ein wenig wie eine Jugendgeschichte, doch mit der Zeit wird sie immer düsterer und dunkler. Die Freundinnen merken zu spät in welcher Gefahr sie eigentlich schweben und als Leser würde man am liebsten laut rufen: Nein! Macht das nicht!
Doch natürlich ist das nicht möglich und so verfolgt man gnadenlos was die Freunde auf der geheimen Untergrundparty in einem abgelegenen Ubahnteil erleben müssen.
Ich fand das Ende der Geschichte auch wirklich sehr passend und es war komplett anders als ich es mir vorstellt habe. Es war schön von der Autorin das nochmal so überrascht zu werden und die Geschichte auch mit einem leichten mulmigen Gefühl verlassen zu müssen.

Die Autorin:
Danielle Vega verbrachte ihre Kindheit versteckt unter ihrer Bettdecke, während ihre Mutter Geschichten aus Stephen-King-Romanen nacherzählte, anstelle von Märchen über Prinzessinnen und Zwerge. Jetzt, als Erwachsene, kann sie an einer Hand abzählen, wie oft sie wirklich vor etwas Angst hatte. Danielle Vega hat zahlreiche Preise erhalten, für Belletristik wie auch Sachliteratur, darunter die Nominierung für den Pushcart Prize 2009 für ihr Buch "Drive". Sie lebt in Brooklyn. In Deutschland erschien bereits ihr Roman "Die Unbarmherzigen".
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Mein Fazit:
Ein klasse Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Ich wurde komplett positiv überrascht von dieser Autorin.

5 von 5 Chibis



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