Montag, 5. Dezember 2016

Rezension | Die Traumtaucher von Alesia Fridman

Die Traumtaucher von Alesia Fridmann | Selfpublisher | Taschenbuch | Preis 14,98 Euro | 474 Seiten | ISBN: 978-3000535727 | Erscheinungsdatum 16. August 2016

Um was geht es?

Alexej ist gebürtiger Russe – und er ist Geheimagent des russischen Auslandsnachrichtendienstes. Für sein Vaterland betreibt er in den USA und in Deutschland Wirtschaftsspionage, arrangiert Komplotte und mordet sogar. Doch dann begegnet ihm Sarah, die Liebe, die sein Leben für immer verändern wird. Alexej muss feststellen, dass auch Sarah eine Frau voller Rätsel und Geheimnisse ist. Ihre Beziehung ist nicht einfach, immer wieder gibt es Konflikte, doch Alexej ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens einfach aufzugeben. Er kämpft um Sarah und ihre gemeinsame Zukunft. Das Dasein als Agent offenbart jedoch allzu bald seine Schattenseiten: Als Alexej in einen besonders heiklen Auftrag verwickelt wird, gerät alles außer Kontrolle, und er steht selbst auf der Abschussliste. Alexej wird betäubt und erwacht in einer fremden Umgebung. Doch er ist nicht in Russland, nicht der Geheimdienst hat ihn entführt. Er befindet sich in einem Dorf australischer Ureinwohner mitten im Busch. Nach und nach erfährt er den Grund, warum sie ausgerechnet ihn zu sich geholt haben: Eine uralte Weissagung prophezeit, dass Alexej der „weiße Wolf“ ist, der die Aborigines in ein neues Zeitalter der Freiheit und Selbstbestimmung führen wird. Was hat der geheimnisvolle Traum von dem weißen Wolf zu bedeuten, der Alexej immer wieder heimsucht? Wird es ihm gelingen, die Polizei, die mittlerweile allerlei Ungereimtheiten an Alexejs Verschwinden bemerkt hat, hinters Licht zu führen? Wird Alexej der neuen Aufgabe gewachsen sein, wird er sich der Ungerechtigkeit und Korruption stellen? Und wird er Sarah jemals wiedersehen?

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen. Vom Klappentext her hat mich das Buch schon sehr angesprochen, auch das Cover ist ein hingucker und es gefällt mir sehr gut. 

Die Protagonisten musste man erst ein wenig kennen lernen, damit man sie auch mochte. Vieles war für mich am Anfang doch eher verwirrend und ich konnte nicht nachvollziehen das so wenig was passiert ist hinterfragt wurde. Wenn ich in der Lage von Alexej gewesen wäre, hätte ich einige Fragen gehabt und hätte nicht so schnell alles abgetan, doch das war hier leider der Fall.
An sich mochte ich Alexej aber, er ist ein aufgeschlossener Mensch und auch wenn er bereits böse Dinge getan hat, so hat er doch irgendwo einen Sinn für Gerechtigkeit. 
Auch Sarah mochte ich am Anfang nicht so, bis man etwas von ihrer Vergangenheit erfährt und doch eher verstehen kann warum sie so gehandelt hat, wie in dieser Geschichte.

Der Schreibstil war sehr flüssig und hat mir gut gefallen. Man hat einen Einblick in die Welt der Aborigines bekommen und auch in das Land in dem sie Leben. Was ich sehr schade fand war, das der Abschnitt der beschreibt was Traumtaucher überhaupt sind nichtmal eine Seite einnimmt, ich hatte gehofft mehr darüber zu erfahren, denn das Buch hat ja nunmal den Titel "Traumtaucher", aber da wurde ich enttäuscht. Dieses Thema hätte mich sehr interessiert.

Ansonsten ist es eine spannende Geschichte, die mir Spaß gemacht hat. Man hat viel gelernt und auch wenn es nicht so das war, was ich mir davon versprochen habe, war es trotzdem ein schönes Buch.

Die Autorin:
Die Autorin hat in der Schweiz, den USA und in Deutschland gelebt. Bevor sie in der Nähe von Frankfurt zur Ruhe gekommen ist und begonnen hat, Belletristik zu schreiben, ist sie viel gereist. Nichts ist so inspirierend und gibt dem Leben neue Impulse wie das Bereisen anderer Länder und die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Menschen. Daher schreibt sie über das Reisen und die Liebe, die das Leben gleichermaßen bereichern und verändern.

Links:

Mein Fazit:
Ein Buch das mir gut gefallen hat, aber nicht das war, was ich erhofft habe.

3 von 5 Chibis


 

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