Freitag, 14. Oktober 2016

Rezension | Narayan von Sarah Seifert

Narayan von Sarah Seifert | Brokatbokk Verlag | Ebook | Preis: 4,93 Euro | ISBN: 9783961180714 | Seiten: 250 | Erscheinungsdatum: 12. August 2016

Um was geht es?

Shanna´s Kindheit ist von Folter, Gewalt und Sklaverei geprägt. Nach dem sie als Kind den brutalen Mord an ihren Eltern miterlebte, beeinflusst es sie für den Rest ihres Lebens. Erst in einem abgelegenen Kloster findet sie als Teenager Geborgenheit und Ruhe. Ein Freund der Familie bringt das Mädchen nach langer Suche zurück nach London, wo sie das sorglose Leben auf dem Anwesen von Lord Skylight erwartet. Shanna und ihre Familie hüten seit Generationen ein Geheimnis. Sie sind die Erben des sagenumwobenen Atlantis. Vor den Augen der Menschen bewahren sie ihre Kultur und die Mysterien des einst versunkenen mächtigen Kontinents.
Dieses Wissen gerät in Gefahr, als Shanna während einer Feier mit ihren Adoptivgeschwistern einen Mann schwer verletzt. Eine Therapie bei Dr. Edwards kann sie vor einer Haftstrafe retten. Shanna stimmt zu – ohne zu ahnen, dass Dr. Edwards ein anderes Ziel verfolgt als ihre Heilung. Geschickt manipuliert er Shanna für seine Zwecke. Als es zur Katastrophe kommt, erkennt Shanna, welche Rolle sie in seinem gefährlichen Spiel hat.

Meine Meinung:

Das Cover und der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen, es hörte sich nach einer guten Geschichte für zwischendurch an.

Leider hat mir das Buch nicht so gefallen, wie ich eigentlich dachte. 
Die Protagonistin wirkt sehr kalt und zeigt wenig Gefühle, außer negative. Ich hatte das Gefühl man kommt garnicht richtig an sie heran, was ich sehr schade finde, denn wenn man einen Protagonisten schon nicht so mag, ist das Buch meist nicht so gut. Man möchte sich in jemand hineinversetzen können, oder ihn jedenfalls verstehen können. Das war hier leider nicht der Fall. In meinen Augen hat sich die Protagonistin sehr abgeschottet und man hat keinen Draht zu ihr gefunden.

Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen, leider waren hier sehr viele Rechtschreibfehler zu finden, die mich dann doch sehr gestört haben. Normalerweise lese ich über so etwas hinweg, doch teilweiße haben sogar Wörter in Sätzen gefehlt, sodass ich diese noch mal lesen musste um zu verstehen was gemeint war. Sowas stört den Lesefluss dann doch schon enorm und man hat wenig Lust weiter zu lesen.

Den Ansatz der Gesichte jedoch finde ich sehr gut, mit Atlantis habe ich bisher noch nichts gelesen und ich fand die Idee wirklich toll. Auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, ich hätte mir nur eben eine umgänglichere Protagonistin gewünscht.

Die Autorin:
Im Jahr 1977 erblickte ich in Helmstedt das Licht der Welt. Ich wuchs in Braunschweig auf, im Alter von neunundzwanzig Jahren zog es mich nach Berlin. Schon früh lernte ich in einer betreuten Wohngruppe traumatisierte Jugendliche kennen. Durch viele Gespräche, die ich mit den Jugendlichen führte, erhielt ich tiefe Einblicke in die Gefühlswelt von traumatisierten Jugendlichen und Kindern. Ich schloss im Jahr 2002 die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation erfolgreich ab und bemühte mich stets meine Fähigkeiten und Kenntnisse im Schreiben zu erweitern. Im Jahr 2003 nahm ich an einem Schreibwerkstattkurs der Volkshochschule in Braunschweig teil. In diesem Rahmen entstand auch meine erste Kurzgeschichte „Sternenschnuppenzauber“, die 2005 von dem Aurora Buchverlag in einem Sammelband „Fantasykurzgeschichten 2005“ veröffentlicht wurde. Seit 2011 bilde ich mich durch Privatunterricht über meine Lektorin Frau Astrid Pfister im Schreiben weiter.


Mein Fazit:
Eine tolle Geschichte, mit einer unsympathischen Protagonistin. Da könnte man noch dran arbeiten.

3 von 5 Chibis


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