Dienstag, 5. Juli 2016

Rezension | Remexan - Der Mann ohne Schlaf von Thomas Kowa




Verlag: Digital Publishers
Seiten: 410
ISBN: 9783945298800
Preis: Ebook 6,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Ein revolutionäres Medikament.
Ein Serienmörder, der seine Opfer verstümmelt wie Versuchsaffen.
Ein Wissenschaftler, der nicht die ganze Wahrheit erzählt.

Der Pharmakonzern GENEKNOV bringt mit „Remexan“ ein Medikament auf den Markt, das den täglichen Schlafbedarf auf eine einzige Stunde verkürzt. Inmitten einer sich unter dem Diktat der Effizienz rasant verändernden Welt versucht Kommissar Erik Lindberg, den brutalen Mord an einem ehemaligen GENEKNOV-CEO aufzuklären. Der Boss des Pharmakonzerns wurde wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden aufgefunden wurde. Waren es militante Tierschützer im Kampf gegen Tierversuche?
Auch der Mord an einer Prostituierten landet auf Lindbergs Schreibtisch, und als er herausfindet, dass sie an einer Remexan-Studie teilgenommen hat, scheinen beide Fälle miteinander verbunden zu sein.
Verzweifelt über seine im Koma liegende Freundin und vom Bundespolizeichef unter Druck gesetzt, beginnt Lindberg selbst Remexan zu nehmen. Bald erkennt er, dass wichtige Forschungsergebnisse über das Medikament geheim gehalten werden …

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover, es sieht schon richtig nach Thriller aus und es ist passend zur Geschichte. Das die Pillen bluten finde ich echt genial gemacht.

Der Protagonist:
Erik Lindberg ist bei der Bundespolizei der Schweiz angestellt, nachdem er aus Berlin in die Schweiz zog. Er ist ein seriöser Polizist der dem Leser gleich vermittelt das er alles im Griff hat. Auch Privat ist Lindberg ein sehr sympathischer Mann, auch wenn er etwas am Verzweifeln ist wegen seiner Freundin, die im Koma liegt. Mir hat er gut gefallen als Protagonist. 

Der Schreibstil:
Mir sind besonders die sehr kurzen und vielen Kapitel (über 100) aufgefallen. Aber ich bin jemand der sowas mag, so kann man zwischenzeitlich immer schön mal ne Pause machen. Die Geschichte ist sehr spannend und nervenaufreibend geschrieben, auch wenn zeitweiße alles etwas einzuschlafen scheint. Besonders das Spannende Ende hat mir total gefallen, ich konnte meinen E-Reader nicht mehr aus der Hand legen. 

Der Autor:
Thomas Kowa, geboren 1969, wohnt in Bern und Mannheim. Er hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitete über zwanzig Jahre in der Pharmaindustrie. Heute ist er Autor, Poetry-Slammer, Musikproduzent, manchmal Weltreisender und Mitglied der Schweizer Fußballnationalmannschaft der Autoren. Sein bei Lübbe erschienener Debütroman Das letzte Sakrament konnte gleichermaßen Leser, Kritiker und das Finanzamt begeistern. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, schafft er es in seinen Kurzkrimis, die Leser gleichzeitig zum Lachen und Fürchten zu bringen – und das ohne eine einzige Leiche.

Mein Fazit:
Eine spannende, durchdachte Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. 

von mir gibts 4 von 5 Chibis


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