Freitag, 29. Juli 2016

Rezension | Bärentöter 1 - Der Auserwählte von Roland Pauler




Verlag: Fabulus
Seiten: 288
ISBN: 978-3-944788-38-8
Preis: Gebunden 16,95 Euro | Ebook 4,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Im Schicksalsjahr 1348 begleitet der Bauernjunge Wilfried einen Viehtreck durch Bayern. Während die Pest bereits in Italien wütet, treiben gewissenlose Räuber ihr Unwesen und schrecken auch nicht vor heidnischen Ritualen zurück. Dem stellt sich der Vierzehnjährige beherzt entgegen. Als er gegen herrschendes Unrecht rebelliert, bekommt er es mit gefährlichen Mächten zu tun.

Meine Meinung

Das Cover:
Ich mag das Cover, es ist geheimnisvoll gemacht. Ich nehme an man sieht dort unseren Protagonisten Wilfried. Im Hintergrund ist ein schöner Bogengang zu sehen. Auch die Farben finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. 

Der Protagonist:
Wilfried was mir von Anfang an sympathisch. Er ist ein armer junge, dessen Familie nicht viel Geld hat und oft Hungern muss. Er lebt bei seiner Mutter, sein Vater ist bereits vor Jahren gestorben und er sinnt nach Rache an dem Mörder seines Vaters. Als er mit einem Ungarn nach Nürnberg aufbricht ereilt ihm eine Glückssträhne, die fast schon ein bisschen zu viel des guten ist. Aber auch trotz seines Glückes bleibt Wilfried sehr Bodenständig, was mir gut gefallen hat.

Der Schreibstil:
Sehr Angenehm zu Lesen. Man kommt bereits auf den ersten Seiten sehr gut in die Geschichte rein, der Protagonist wird vorgestellt und man erfährt etwas über sein Leben vor der Geschichte. Die Personen im Buch sind schön ausgearbeitet und auch wenn man manche nur am Rande kennen lernt mag man die meisten davon. Was mir nicht so gefallen hat waren die langen Textabschnitte über Götter wie z.B. Wotan. Es war zwar interessant, aber das die "Bösen" im Buch so lange darüber reden, Rituale abhalten ect. war irgendwann etwas langweilig.

Der Autor:
Geboren 1954 in Bamberg, war nach dem Studium der Geschichte, Altphilologie und Germanistik Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut, Rom. Danach von 1985 bis 1996 Mitarbeiter der Universität München. 1992 erfolgte die Habilitation in Mittelalterlicher Geschichte; anschließend Vertretung von Professuren in Regensburg, München und Erlangen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu historischen Themen, darunter »Der Kaiser und die Papessa« (1999), »Leben im Mittelalter« (2007) und »Karl der Große. Der Weg zur Krönung« (2009). „Der Bärentöter. Der Auserwählte“ ist sein erster Jugendroman, erschienen bei Fabulus.
Roland Pauler lebt mit seiner Frau als freier Schriftsteller in Windorf bei Passau

Mein Fazit:
Ein Spannendes Buch auf dessen zweiten Teil ich mich schon freue. Leider kommt dieser wohl erst nächstes Jahr raus. 

von mir gibts 3 von 5 Chibis


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