Samstag, 30. Juli 2016

Rezension | Unrivaled - Gewinnen ist alles von Alyson Noel




Verlag: Harper collins
Seiten: 416
ISBN: 9783959679657
Preis: Taschenbuch 14,99 Euro | Ebook 12,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Mach diesen Sommer einen der Unrivaled-Clubs zum Hotspot der Stars, und sichere dir die Chance auf einen unglaublichen Geldgewinn!Drei sehr unterschiedliche Jugendliche folgen der Aufforderung und hoffen auf die Erfüllung ihres größten Traums – aber sie ahnen nicht, wie hart das schimmernde Parkett wirklich ist, auf dem sie sich bewegen müssen.

Wie weit werden sie gehen, um zu gewinnen?

Meine Meinung

Das Cover:
Ich finde das Cover unglaublich schön gestaltet. Auf dem Taschenbuch ist das Gold bei der Erdbeere, sowie der Autorenname erhöht, sodass man denkt es wäre richtiges Gold. Auch der schwarze, schlichte Hintergrund passt perfekt dazu.

Die Protagonisten:
Layla möchte unbedingt auf die Journalistenschule, leider kann sie das nicht bezahlen und ihren Vater zu fragen kommt garnicht in Frage. Dieser ist nämlich Maler und in letzter Zeit sehen seine Verkäufe eher Mau aus. Also versucht sie ihr Glück und macht bei dem Gewinnspiel mit. Ihrem Freund Mateo gefällt das allerdings nicht so... Anfangs dachte ich das Layla eher eine ruhige, nette Persönlichkeit ist, aber wenns um das Gewinnspiel geht wird sie Knallhart. Sie ist zickig und auch manchmal unfair den anderen gegenüber. Trotzdem war sie mein Lieblingscharakter im Buch.

Tommy ist noch nicht allzu lange in L.A. Er jobbt nebenbei in einem Musikgeschäft und er will sich vor dem Gewinnspielmacher beweisen. Denn er ist sein Vater. Nur weiß dieser es nicht. Er war mir eigentlich von Anfang an sehr sympathisch. Er ist freundlich und weiß was er will, doch leider traut er sich nicht so viel zu.

Aster möchte eine richtig berühmte Schauspielerin werden, dafür würde sie alles tun - und das tut sie auch. Ich fand sie sehr kratzbürstig und aggressiv, was mir nicht so gefallen hat. Klar, sie tut alles für ihren Traum, doch das kann man auch etwas freundlicher machen und nicht jedem Menschen der einen in den Weg kommt direkt niedermachen.

Der Schreibstil:
Ich muss zugeben vom Klappentext her wusste ich garnicht wirklich was mich mit diesem Buch erwartet. Doch es war eine sehr interessante Geschichte. Wir lernen zu Anfangs die Protagonisten kennen und in jedem Kapitel steht einer im Vordergrund. Die Idee an dieser Geschichte finde ich sehr originell und in dem Sinne hatte ich noch nie was gelesen. Der Fluss der Geschichte war gut, man kam als Leser gut mit und die Kapitel waren auch nicht zu lange.

Die Autorin:
Die internationale Bestsellerautorin Alyson Noël hat nach ihren Serien „Evermore“ und „Soul Seeker" einen festen Platz unter den erfolgreichsten Teen-Autorinnen. Ihre Romane sind in 37 Sprachen übersetzt, weltweit sind mehr als 10 Millionen ihrer Romane verkauft. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

Mein Fazit:
Ein etwas anderes Buch, aber trotzdem interessant zu Lesen. Die Geschichte war einmalig und hat Spaß gemacht

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Freitag, 29. Juli 2016

Rezension | Bärentöter 1 - Der Auserwählte von Roland Pauler




Verlag: Fabulus
Seiten: 288
ISBN: 978-3-944788-38-8
Preis: Gebunden 16,95 Euro | Ebook 4,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Im Schicksalsjahr 1348 begleitet der Bauernjunge Wilfried einen Viehtreck durch Bayern. Während die Pest bereits in Italien wütet, treiben gewissenlose Räuber ihr Unwesen und schrecken auch nicht vor heidnischen Ritualen zurück. Dem stellt sich der Vierzehnjährige beherzt entgegen. Als er gegen herrschendes Unrecht rebelliert, bekommt er es mit gefährlichen Mächten zu tun.

Meine Meinung

Das Cover:
Ich mag das Cover, es ist geheimnisvoll gemacht. Ich nehme an man sieht dort unseren Protagonisten Wilfried. Im Hintergrund ist ein schöner Bogengang zu sehen. Auch die Farben finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. 

Der Protagonist:
Wilfried was mir von Anfang an sympathisch. Er ist ein armer junge, dessen Familie nicht viel Geld hat und oft Hungern muss. Er lebt bei seiner Mutter, sein Vater ist bereits vor Jahren gestorben und er sinnt nach Rache an dem Mörder seines Vaters. Als er mit einem Ungarn nach Nürnberg aufbricht ereilt ihm eine Glückssträhne, die fast schon ein bisschen zu viel des guten ist. Aber auch trotz seines Glückes bleibt Wilfried sehr Bodenständig, was mir gut gefallen hat.

Der Schreibstil:
Sehr Angenehm zu Lesen. Man kommt bereits auf den ersten Seiten sehr gut in die Geschichte rein, der Protagonist wird vorgestellt und man erfährt etwas über sein Leben vor der Geschichte. Die Personen im Buch sind schön ausgearbeitet und auch wenn man manche nur am Rande kennen lernt mag man die meisten davon. Was mir nicht so gefallen hat waren die langen Textabschnitte über Götter wie z.B. Wotan. Es war zwar interessant, aber das die "Bösen" im Buch so lange darüber reden, Rituale abhalten ect. war irgendwann etwas langweilig.

Der Autor:
Geboren 1954 in Bamberg, war nach dem Studium der Geschichte, Altphilologie und Germanistik Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut, Rom. Danach von 1985 bis 1996 Mitarbeiter der Universität München. 1992 erfolgte die Habilitation in Mittelalterlicher Geschichte; anschließend Vertretung von Professuren in Regensburg, München und Erlangen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu historischen Themen, darunter »Der Kaiser und die Papessa« (1999), »Leben im Mittelalter« (2007) und »Karl der Große. Der Weg zur Krönung« (2009). „Der Bärentöter. Der Auserwählte“ ist sein erster Jugendroman, erschienen bei Fabulus.
Roland Pauler lebt mit seiner Frau als freier Schriftsteller in Windorf bei Passau

Mein Fazit:
Ein Spannendes Buch auf dessen zweiten Teil ich mich schon freue. Leider kommt dieser wohl erst nächstes Jahr raus. 

von mir gibts 3 von 5 Chibis


Dienstag, 26. Juli 2016

Rezension | Secret Elements 1 - Im Dunkel der See von Johanna Danninger




Verlag: Impress
Seiten: 297
ISBN: 978-3-646-60241-8
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Jessica hält sich nur an ihre eigenen Regeln. Sie gilt als aufmüpfig und unkontrollierbar, versteckt ihr feuerrotes Haar und ihre blasse Haut unter schwarzen Klamotten und schlägt sich als Barkeeperin heimlich die Nächte um die Ohren. Bis ihr eine fremde Frau ein antikes Amulett überreicht, das kostbarste Geschenk, das sie je bekommen hat. Fatalerweise kann sie es, einmal angelegt, nicht mehr ablegen und befindet sich plötzlich in einem Geflecht aus übermenschlichen Agenten und magischen Bestimmungen. Dabei soll sie ausgerechnet der arrogante Lee, der Menschen grundsätzlich für schwach hält, beschützen. Wenn er nur nicht so unglaublich gut aussehen würde…

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover wunderschön. Es zeigt das Amulett das Jay bekommt und außerdem im Hintergrund das Meer. Ich liebe die Farben des Covers und bin gespannt wie die weiteren dieser Reihe aussehen werden.

Die Protagonistin:
Jessica bzw Jay ist eher eine Außenseiterin. Sie lebt im Kinderheim und auch dort gehört sie nicht zu den beliebtesten Kindern. Doch ihr persönlich ist das recht egal, für sie ist das in Ordnung. Sie ist auch lieber allein und hällt wenig von Jungs, was sie sehr besonders in meinen Augen macht. Auch das ihre Klamotten meist schwarz sind fand ich super.
Naiv ist sie auf keinen Fall, sie hat auf die Welt eine klare Sicht und interessiert sich sehr für Physik.

Der Schreibstil:
So richtig in fahrt ist der Erste Band der Reihe noch nicht gekommen. Es handelt sich hier eher um einen langen Prolog, bei dem erst am Ende was vorran geht. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, man hat alles ein wenig Kennen lernen dürfen und konnte sich in die Geschichte einfinden. Die Charaktere mag ich bisher auch alle, vor allem Ivan den sprechenden Kater. Ich glaube ich würde ihn die ganze Zeit über nur streicheln wollen ^^ 

Die Autorin:
Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!

Mein Fazit:
Ein interessanter Erster Band der Reihe. Es war mal etwas anderes und ich bin gespannt wies weitergeht

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Rezension | Forbidden Touch 2 - Acht Momente von Kerstin Ruhkieck




Verlag: Impress
Seiten: 414
ISBN: 978-3-646-60117-6
Preis: Ebook 3,99 Euro

Band 2 von 3












Kurzbeschreibung:
Es gibt Momente im Dasein eines Menschen, die vermögen es, alles für immer zu verändern. In der neuen Welt von AurA Eupa entscheiden sie über Leben und Tod. Als der jungen Kaylana aus Liga 2 der Prozess gemacht wird, tritt ein solcher Moment ein. Für ihren unangemessenen Kontakt mit einem Jungen aus Liga 3 lautet das Urteil: Tod durch Verdursten oder Zwangsheirat binnen vierundzwanzig Stunden. Kaylana entscheidet sich für das Leben und damit für einen Ehemann, den sie noch nie gesehen hat: Jesper. Während sich das so fremde Ehepaar noch an die plötzliche Nähe gewöhnen muss, brechen in Liga 2 abermals Unruhen aus. Und wieder kommt es zu einem Moment, der über alles entscheidet…

Meine Meinung

Das Cover:
Wie bereits beim ersten Teil gefällt mir das Cover sehr gut, man sieht hier den Tunnel im Hintergrund um den es in dem Buch auch geht. Außerdem wieder die beiden Hände die sich nicht berühren.

Die Protagonisten:
Novalee und Crish haben wir bereits im ersten Band kennen gelernt, diese beiden spielen auch im zweiten Band eine große Rolle. Außerdem kommen noch hinzu:
Kaylana: Sie ist zum Tod durch verdursten verurteilt, doch wird dann vom mysteriösen Jesper gerettet, indem er sie heiratet. Kaylana ist an sich echt eine liebe, sie hat Kontakte zur Liga 3 und kümmert sich dort auch um die Familie ihres Freundes, der verschwunden ist.
Jesper hat Kaylana geheiratet. Er kennt sie schon länger, auch wenn sie sich nicht an ihn erinnern kann. Er ist ein guter Mensch und ich mag ihn sehr gerne. Er würde wohl alles für Kaylana tun, egal was sie von ihm verlangt.

Der Schreibstil:
Sehr spannend gings im Band 2 weiter. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hab es innerhalb von 2 Tagen fertig gelesen. Jetzt kommt das warten auf den Finalen dritten Band und ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte Enden wird.
Die Charaktere im Buch habe ich schon alle sehr liebgewonnen, es gibt nur wenige Randpersonen, die ich nicht so mag, aber die Protagonisten sind sehr schön gestaltet.

Die Autorin:
Kerstin Ruhkieck, Jahrgang 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit »Deutsche Sprache und Literatur« in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Mein Fazit:
Ein spannender zweiter Band, der mich vollends überzeugen konnte. Ich freu mich schon sehr darauf wenn Band 3 rauskommt

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Montag, 25. Juli 2016

Rezension | Für jetzt und immer? von Zoe Wall




Verlag: Forever
Seiten: 272
ISBN: 9783958180611
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Anna hat nur ein Ziel: Ein super Abi machen und dann Ärztin werden. Dafür arbeitet sie hart, und dass sie auf der Beliebtheitsskala ihrer Schule ganz unten steht, ist ihr egal. Sie hält die meisten ihrer Mitschüler eh für unreife Typen, die ihrem Ziel nur im Weg stehen würden. Vor allem Fatih Öztürk, den Neuen, der zwar unheimlich gut aussieht, aber auch genauso arrogant ist und Annas Welt gehörig auf den Kopf stellt. 

Fatih kann immer noch nicht fassen, dass er von Hamburg aufs Dorf umziehen musste und nun unter den Landkindern die Schule beenden soll. Die sind doch alle tierisch verklemmt und leben quasi hinterm Mond. Allen voran Anna, die verwöhnte Streberin des Jahrgangs. Dabei sieht sie eigentlich gar nicht schlecht aus. Doch Fatih hat einen Ruf zu verlieren. Aber eben auch sein Herz …

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr sommerlich und passend zur Geschichte. Es bringt genau die richtigen Gefühle rüber, die das Buch ebenfalls mit sich bringt.

Die Protagonisten:
Anna ist eine kleine Streberin, sie hat eigentlich keine Freunde und ist eher unbeliebt, da sie so schlau ist. Dazu wohnt sie noch mit ihrer doch etwas durchgeknallten Oma und ihrer Mutter zusammen. Ich mochte sie Anfangs sehr gerne, doch leider kam nach und nach heraus das sie doch eher ein Oberflächlicher Mensch ist, das hat mich meine Meinung ändern lassen. Daher mochte ich sie nicht mehr so gerne zum Schluss des Buches, wie zu Anfang.
Fatih war in Hamburg auf der Schule beliebt, er treibt in seiner Freizeit Sport - nämlich Parkour und liebt es deswegen bewundert zu werden. Er ist ein recht egoistischer Typ, aber er kann auch ganz anders. Jedenfalls wenn er einen an sich ran lässt und sein innerstes zeigt. Dann kann er doch ganz sympathisch rüber kommen, was ich am Anfang ehrlich gesagt nie gedacht hätte.

Der Schreibstil:
Das Buch war angenehm zu lesen, die Geschichte flog nur so an mir vorbei und war etwas nettes für Zwischendurch. Die Charaktere waren leider nicht so meins, aber das ist nur meine Meinung. Der Rest der Geschichte war schön aufgebaut und auch das Ende fand ich wirklich toll. 

Die Autorin:
Zoé Wall ist das Pseudonym einer jungen Autorin, die mit ihrer Familie in Süddeutschland lebt. Schreiben bedeutet für sie, eine eigene Welt zu kreieren und die Leser daran teilhaben zu lassen. Alles was sie dafür braucht, ist ein guter Gedanke und einen Laptop. Besonders Spaß macht ihr dabei das Gestalten der Charaktere. Sie verfolgt ihre Leidenschaft nun schon seit ihrem zwölften Lebensjahr und kann sich nicht vorstellen, je damit aufzuhören. Wenn neben dem Schreiben doch noch Zeit bleibt, verbringt sie die mit ihren Freunden am liebsten beim Sport oder Backen. „Für Jetzt und Immer?“ ist ihr erster Roman.

Mein Fazit:
Ein schöner Roman für zwischendurch. Die Geschichte passt sehr gut in den Sommer und lässt sich schnell lesen

von mir gibts 3 von 5 Chibis


Samstag, 23. Juli 2016

Rezension | Sommer in St. Ives von Anne Sanders




Verlag: Blanvalet
Seiten: 416
ISBN: 978-3-7645-0546-2
Preis: Paperback 14,99 Euro | Ebook 9,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Meine Meinung:

Das Cover:
Mir macht das Cover so unglaublich Lust auf das Meer und den Sommer. Es ist sehr passend für das Buch und gefällt mir richtig gut.

Die Protagonistin:
Lola ist die mittlere Tochter 3er Kinder der Familie Lessing. Sie war meiner Meinung nach diejenige in der Familie die alles eher Neutral ansieht und nicht bei allem sofort lauthals schimpft, so wie ihre Schwester Lynda. Sie ist sehr gelassen und ich mochte sie direkt sehr gerne. Sie hat ein gutes Verhältnis zu ihrem Bruder Luca, der gerne Zeichnet, was ich toll fand. Außerdem Fotografiert sie sehr gerne, weswegen ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.

Der Schreibstil:
Locker, Leicht und genau das richtige für heiße Tage. Nichts anstrengendes, sondern eine schöne Geschichte voller Liebe und Sommergefühlen. Die Zeilen haben einen direkt in den Urlaub geschickt, nach England - St. Ives. Ich fühle mich dort richtig zu Hause, während ich die Geschichte gelesen habe. Auch die Zeitsprünge waren sehr schön gemacht, man wusste immer in welcher Zeit man sich gerade befand und hat nie den Überblick verloren.

Die Autorin:
Anne Sanders lebt in München und arbeitet als Autorin und Journalistin. Zu schreiben begann sie bei der Süddeutschen Zeitung. Als Schriftstellerin veröffentlichte sie unter anderem Namen bereits erfolgreich Romane für jugendliche Leser. Die Küste Cornwalls begeisterte Anne Sanders auf einer Reise so sehr, dass sie spontan beschloss, ihren Roman Sommer in St. Ives dort spielen zu lassen. Dieser eroberte die Herzen der Leserinnen und war wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Mein Fazit:
Ein ganz besonderes Buch, das einen Ehrenplatz bei mir im Regal bekommt. Sowohl wegen dem schönen Cover, als auch wegen der schönen Geschichte.

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension | Das Feuerzeichen von Fancesca Haig




Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 480
ISBN: 978-3-453-27013-8
Preis: Hardcover 16,99 Euro | Ebook 13,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen

Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Meine Meinung:

Das Cover:
Die Zeichnung des Covers wurde mir erst während des Lesens überhaupt richtig bewusst. Ich wusste zwar das es das Zeichen des Omegas ist, aber warum es so verbrannt aussieht wusste ich nicht. Es handelt sich tatsächlich um ein Brandzeichen, das Omegas auf die Stirn bekommen, damit jeder sehen kann das sie "niederes Volk" sind.

Die Protagonisten:
Cass ist eine Omega, doch sie kann das ganze ziemlich lange versteckt halten. Da sie keine missgestalteten Gliedmaßen oder sonstiges in der Richtung besitzt, wird lange gerätselt welcher der Zwillinge der Omega ist. Cass ist eine Seherin, das heißt sie hat Visionen, sowas kommt sehr selten vor und andere Omegas sind eher neidisch auf solche, denn diese haben sonst keinen Makel am Körper.
Zach ist eher ein düsterer Typ, man erfährt nich so arg viel von ihm, außer in seiner Kindheit die er mit Cass verbringt. Er ist in dem Fall der Alpha des Zwillingspaares und ist froh das Cass weggeschickt wird. 

Der Schreibstil:
Der Schreibstil war für mich sehr ansprechend. Er war einfach zu lesen und im typischen Jugendbuchstil geschrieben. Die Idee der Geschichte finde ich wirklich faszinierend, auch wie das ganze ausgearbeitet ist. Die Visionen der Explosion lassen darauf hindeuten das es evtl. damals eine große Reaktorexplosion gab und deswegen so viele Lebewesen verendet sind oder missgestaltet wurden. Das würde auch erklären warum immer ein Zwilling missgestaltet ist.
Zeitweiße war das Buch leider etwas dahinplätschernd, die ersten 100 Seiten hatten kaum Spannung, sonder waren eher in Erzählstil geschrieben, doch dann nimmt das Buch an fahrt auf und es wird bis zum Ende hin spannend. Das Ende hat mich auch noch sehr überrascht und ich bin deswegen sehr gespannt auf den zweiten Teil.

Die Autorin:
Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

Mein Fazit:
Eine tolle Dystopie mit einer super ausgearbeiteten Geschichte. Ich hab Lust auf mehr und freu mich auf Band 2 der Story

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension | Nemesis - Hüterin des Feuers von Asuka Lionera




Verlag: Drachenmond
Seiten: 450
ISBN: 978-3-95991-220-4
Preis: Softcover 14,99 Euro | Ebook 4,99 Euro














Kurzbeschreibung:
“Ich bin Nemesis. Ich verliere nie. Vor allem nicht gegen jemanden wie ihn.”

Evelyn Porter, genannt Nemesis, ist die beste Gamerin der Welt. Mithilfe einer neuen Technologie gerät sie in eine Spielwelt, aus der sie jedoch nicht mehr entkommen kann. Um sich wieder auszuloggen, hat sie nur eine Möglichkeit: das Spiel zu beenden. Dazu muss sie mit der Hilfe von vier Wächtern die Göttin Gaia aus ihrem jahrhundertelangen Schlaf erwecken. Gefangen in einer Welt aus Gier und Intrigen, muss Evelyn sich für einen Weg entscheiden, um endlich wieder nach Hause zu kommen.

Doch wem kann sie wirklich vertrauen – ihren Wächtern oder den realen Menschen aus ihrer Welt?


Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag die Gestaltung mit den Flammen sehr gerne, besonders weil sie auch so gut zum Buchinhalt passt. Das Mädchen auf dem Cover - das die Protagonistin sein könnte -  ich sehr hübsch und der Schriftzug mit dem Titel des Buches, der in Flammen steht, ist auch gut gelungen.

Die Protagonistin:
Evelyn - oder Eve ist eine Gamerin die direkt mein Herz erobert hat. Als jemand der selbst gerne Zockt konnte ich mich direkt gut mit ihr identifizieren und ihre Handlungen erschienen mir schlüssig. Außerdem hatte sie eine gute Portion Humor und Mut bei sich, was man ihr Anfangs garnicht so wirklich zugetraut hätte, doch im laufe der Geschichte immer mehr hervorbrach. Auch ihre liebevolle Art hat sie sehr sympathisch gemacht.

Der Schreibstil:
Aufregend war dieses Abenteuer auf jeden Fall, Spannung hat hier nicht gefehlt. Denn gefangen in einer Spielewelt zu sein, ist schon echt eine gute Story für ein Buch. Die Welt war wirklich schön geschildert und man konnte sich die Orte und Personen gut vorstellen. Einmal hatte ich etwas das Gefühl das Buch geht nicht so recht vorran, aber als die kleine Strecke überwunden war ging es wieder rasant weiter.

Die Autorin:
Asuka Lionera ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Sie wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Dorf. Als Jugendliche begann sie, Fan-Fictions zu ihren Lieblingsserien zu schreiben und entwickelte kleine RPG-Spiele für den PC. Nach ihrem Abitur schloss sie eine Lehre zur Bankkauffrau ab, arbeitete jedoch nicht lange in diesem Beruf.

2014 entdeckte sie das Schreiben wieder für sich, als sie eine alte Sicherungskopie ihrer entwickelten Spiele fand.
Asuka ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf in Hessen, das mehr Kühe als Einwohner hat. Neben dem Schreiben betreibt das Ehepaar einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör.

Mein Fazit:
Ein toller Fantasyroman, der nicht nur was für die Gamer unter euch ist. Die Geschichte hat mir Spaß gemacht zu lesen.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Donnerstag, 14. Juli 2016

Hörbuch-Rezension | Lady Mignight - die dunklen Mächte 1 von Cassandra Clare




Verlag: der Hörverlag
Dauer: 23h 8
Gelsen von: Simon Jäger
Preis: Hörbuch 19,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde besonders die Farben unglaublich schön auf diesem Cover, die Frau mit dem Schwert die im Wasser treibt ist auch sehr schön gestaltet - auch wenn es ein wenig traurig aussieht, da man nicht weiß ob sie Lebt oder tot ist.

Die Protagonistin:
Emma ist ein Mädchen das früh ihre Eltern verloren hat, gerade mal 12 Jahre war sie alt als sie starben. Doch sie ist auch eine Kämpferin, wild entschlossen den Mörder ihrer Eltern zu finden. Sie ist sehr fixiert darauf, weswegen sie manchmal etwas engstirnig rüberkommt, dennoch mochte ich ihren Charakter. Sie kämpft eben für das was sie liebt, auch wenn es das genau genommen nicht mehr gibt.

Der Schreibstil:
Es war mein erstes Buch von Cassandra Clare und ich mag den Schreibstil total. Man merkt das es ein Jugendbuch ist und deshalb nicht mit schweren oder unbekannten Wörtern gespickt ist, was mir gut gefällt. Auch die Spannung die es im Buch gab war immer auf einem Hohen Level gehalten. Ich kann es kaum erwarten das Band 2 rauskommt.

Der Sprecher: 
Simon Jäger, geboren 1972, ist u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Heath Ledger. Außerdem arbeitet der gefragte Synchron- und Hörbuchsprecher als Dialogbuchautor und -regisseur. Für den Hörverlag hat Simon Jäger bereits "Die dunklen Gassen des Himmels" und "Happy Hour in der Hölle" von Tad Williams gelesen.

Die Autorin:
Cassandra Clare ist eine internationale Bestsellerautorin. Ihre Bücher wurden über 36 Millionen Mal weltweit verkauft und in 35 Sprachen übersetzt. Die beiden Serien "Chroniken der Unterwelt" und "Chroniken der Schattenjäger" gehören zu ihren größten Erfolgen und stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Mit "Chroniken der Dunklen Mächte" setzt sie ihre Erfolgsserie fort. Cassandra Clare lebt in Massachusetts, USA.

Mein Fazit:
Ein wirklich tolles Hörbuch, das mir großen Spaß gemacht hat. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht mit der Geschichte

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Mittwoch, 6. Juli 2016

Rezension | Die Wolfselbin 2 - Die Schuld von Susanne Ferolla





Verlag: Digitalpublishers
Seiten: 252
ISBN: 9783945298534
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Als ein verbitterter Magier den toten Schatten aus den Fundamenten der Wasserfallstadt Thoran befreit, lastet auf den Schultern der Wolfselben eine große Schuld: missbrauchte doch einst Kriegsherr Xeres ihre Magie, um den Dämon zu erschaffen. Wolfselbenprinz Hurim kämpft um die Ehre seines Volkes und lehnt sich gegen seinen Vater auf, der sich mit dem Untergang der Wolfselben längst abgefunden hat. Doch Hurim zahlt einen hohen Preis für seinen Mut.


Meine Meinung:

Das Cover:
Wieder ein wunderschönes Cover, man sieht die Hauptstadt mit ihren Wasserfällen und dahinter einen Mond. Passend zu den Wolfselben, die eher mit der Nacht vertraut sind als wie mit dem Tag.


Der Protagonist:
Prinz Hurim ist ein Wolfselbe und von seiner Seite aus wird die Geschichte diesmal erzählt. Er hat Temperament, das er manchmal nicht zügeln kann, so gibt es ein paar unangenehme Situationen in die er hineingerät. Doch ich fand ihn eigentlich sehr sympathisch. Er hat eine etwas andere Art an sich, die man aber im laufe der Geschichte immer mehr mag.


Der Schreibstil:
Wieder ein toller Schreibstil. Ich mag die Art der Erzählung wirklich gerne, wie die Gegend beschrieben ist und die Personen gestaltet sind. Genau wie beim ersten Teil der Geschichte.


Die Autorin:
Susanne Ferolla ist studierte Biologin und wurde 1968 in Freiburg im Breisgau geboren. Nach einem kurzen Abstecher nach Oberösterreich lebt sie seit einigen Jahren wieder mit Kind und Kegel in Süddeutschland. Sie ist ein so genanntes Gastarbeiterkind: Ihr Vater stammt aus Süditalien, ihre Mutter aus dem Schwarzwald. Kein Wunder, dass der Cilento im Süden ihre zweite Heimat ist.

Mit dem Schreiben hat die Autorin schon im zarten Alter von zwölf Jahren angefangen. Ihr erster Versuch war eine Geschichte über fünf Freunde, die mit einer Zeitmaschine in die Urzeit reisten. So in der Art ging es dann weiter: Fantasy, Science-Fiction und in ihrer Groschenromanzeit kam auch Horror hinzu.

2008 veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Der Thriller Haus der Hunde erschien im tredition-Verlag. 2014 folgte dann die zweite Veröffentlichung. Der Fantasy-Roman Der tote Schatten wurde vom Koios-Verlag publiziert. Da Susanne Ferolla gerne mit den Ängsten und Schwächen ihrer Figuren spielt, bietet ihr das Genre Fantasy unendlich viele Möglichkeiten, in die menschliche und nicht-menschliche Psyche zu schauen.


Mein Fazit:
Ein toller Band 2, der direkt an den ersten anknüpft. Man bekommt neue Charaktere hinzu und auch von der Spannung her ist es nicht zu wenig


von mir gibts 4 von 5 Chibis


Dienstag, 5. Juli 2016

Rezension | Remexan - Der Mann ohne Schlaf von Thomas Kowa




Verlag: Digital Publishers
Seiten: 410
ISBN: 9783945298800
Preis: Ebook 6,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Ein revolutionäres Medikament.
Ein Serienmörder, der seine Opfer verstümmelt wie Versuchsaffen.
Ein Wissenschaftler, der nicht die ganze Wahrheit erzählt.

Der Pharmakonzern GENEKNOV bringt mit „Remexan“ ein Medikament auf den Markt, das den täglichen Schlafbedarf auf eine einzige Stunde verkürzt. Inmitten einer sich unter dem Diktat der Effizienz rasant verändernden Welt versucht Kommissar Erik Lindberg, den brutalen Mord an einem ehemaligen GENEKNOV-CEO aufzuklären. Der Boss des Pharmakonzerns wurde wie ein Versuchstier mit offenem Schädel und applizierten Elektroden aufgefunden wurde. Waren es militante Tierschützer im Kampf gegen Tierversuche?
Auch der Mord an einer Prostituierten landet auf Lindbergs Schreibtisch, und als er herausfindet, dass sie an einer Remexan-Studie teilgenommen hat, scheinen beide Fälle miteinander verbunden zu sein.
Verzweifelt über seine im Koma liegende Freundin und vom Bundespolizeichef unter Druck gesetzt, beginnt Lindberg selbst Remexan zu nehmen. Bald erkennt er, dass wichtige Forschungsergebnisse über das Medikament geheim gehalten werden …

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover, es sieht schon richtig nach Thriller aus und es ist passend zur Geschichte. Das die Pillen bluten finde ich echt genial gemacht.

Der Protagonist:
Erik Lindberg ist bei der Bundespolizei der Schweiz angestellt, nachdem er aus Berlin in die Schweiz zog. Er ist ein seriöser Polizist der dem Leser gleich vermittelt das er alles im Griff hat. Auch Privat ist Lindberg ein sehr sympathischer Mann, auch wenn er etwas am Verzweifeln ist wegen seiner Freundin, die im Koma liegt. Mir hat er gut gefallen als Protagonist. 

Der Schreibstil:
Mir sind besonders die sehr kurzen und vielen Kapitel (über 100) aufgefallen. Aber ich bin jemand der sowas mag, so kann man zwischenzeitlich immer schön mal ne Pause machen. Die Geschichte ist sehr spannend und nervenaufreibend geschrieben, auch wenn zeitweiße alles etwas einzuschlafen scheint. Besonders das Spannende Ende hat mir total gefallen, ich konnte meinen E-Reader nicht mehr aus der Hand legen. 

Der Autor:
Thomas Kowa, geboren 1969, wohnt in Bern und Mannheim. Er hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitete über zwanzig Jahre in der Pharmaindustrie. Heute ist er Autor, Poetry-Slammer, Musikproduzent, manchmal Weltreisender und Mitglied der Schweizer Fußballnationalmannschaft der Autoren. Sein bei Lübbe erschienener Debütroman Das letzte Sakrament konnte gleichermaßen Leser, Kritiker und das Finanzamt begeistern. Während in seinen Thrillern fleißig gestorben werden darf, schafft er es in seinen Kurzkrimis, die Leser gleichzeitig zum Lachen und Fürchten zu bringen – und das ohne eine einzige Leiche.

Mein Fazit:
Eine spannende, durchdachte Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. 

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Samstag, 2. Juli 2016

Rezension | Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler




Verlag: Goldmann
Seiten: 414
ISBN: 978-3-442-54737-1
Preis: Taschenbuch 9,99 Euro | Gebunden 17,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und ein kleine Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge.
Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie konnte.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover, es ist sehr einfach gehalten. Das Mädchen das man sieht steht auf einem Steg und um sie herum schwirren Libellen. Es hat zwar an sich nichts mit der Geschichte zu tun, trotzdem ist es irgendwie passend.

Die Protagonistin:
Rosemary erzählt im Buch die Geschichte ihres bisherigen Lebens. Ich mochte die Protagonistin, auch wenn ich manches was sie tat nicht wirklich verstehen konnte. Das liegt daran, das sie wohl ganz anders aufgewachsen ist als wir alle. Geprägt von ihrer Kindheit ist sie eine sehr stille junge Frau geworden, die nur wenige Freunde hat. Aber wenn man sie richtig kennt, ist sie eine sehr liebenswerte Person.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn mir das Thema im Buch garnicht so gefallen hat. Es gab viele wundervolle Zitate, die ich mir rausschreiben konnte und die Gefühle der Protagonistin kommen beim Leser an. Es gibt einige Zeitsprünge im Buch, die für mich jedoch kein Problem darstellten. Auch die Dramatik im Buch kommt sehr "echt" rüber, sodass man richtig mitfühlen kann.

Die Autorin:
Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreißig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller "Der Jane Austen Club", verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten PEN/Faulkner Award sowie dem California Book Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch mit einer interessanten Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. 

von mir gibts 3 von 5 Chibis