Mittwoch, 29. Juni 2016

Rezension | Calliope Isle von Marie Menke




Verlag: Impress
Seiten: 316
ISBN: 978-3-646-60224-1
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Seit ihrem neunten Lebensjahr verbringt Allie jeden Sommer auf der traumhaft schönen Tropeninsel Calliope Isle. Zusammen mit Gleichaltrigen besucht sie dort das Arts Camp und tut, was sie am liebsten macht und am besten kann: schreiben, schreiben, schreiben. Doch ihr siebter Sommer auf der exotischen Insel beginnt diesmal unter ganz anderen Vorzeichen. Erst erhält Allie die niederschmetternde Nachricht, dass sie adoptiert wurde, und dann wird ihr auf der Überfahrt auch noch zugeflüstert, dass dieser Sommer alles in ihrem Leben verändern wird – und das ausgerechnet von dem mysteriösen neuen Jungen im Camp. Schon bald stellt sich heraus, dass alle etwas wissen, was Allie nie erzählt wurde, und dass dieses Geheimnis nicht wenig mit ihrem außergewöhnlichen Schreibtalent zu tun hat…

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich bin der Meinung das das Cover Perfekt zum Buch passt. Es macht total Sommerstimmung mit dem Mädchen am Strand.

Die Protagonistin:
Allie ist sehr begabt was das Schreiben angeht. Wir lernen sie als 11jährige kennen, doch bei der Hauptgeschichte geht es dann um die 16jährige Allie. Sie hat zu Hause nicht viele Freunde, doch auf Calliope Isle hat sie ihre 2 besten Freundinnen, die sie 3 Monate im Jahr dort sieht. 
An sich mochte ich Allie ganz gerne, auch wenn sie ihre kleinen Macken hat. Doch ein Charakter mit verschiedenen Facetten ist doch auch was interessantes :)

Der Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir gefallen, teilweiße waren Dinge etwas seltsam beschrieben oder es gab Sachen die ich nicht nachvollziehen konnte, aber das mag eher an mir liegen. Die Geschichte an sich war schön geschrieben und man hat das Sommerfeeling richtig gespürt beim lesen. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Wegen dem offenen Ende bin ich jedoch nicht sicher ob es sich hier um eine einzelne Geschichte handelt oder das ganze eine Reihe wird.

Die Autorin:
Marie Menke wurde 1997 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in NRW auf und machte nach ihrem Abitur einen einjährigen Abstecher in Spaniens Hauptstadt Madrid. Wenn sie gerade nicht beim Schreiben von Jugendromanen oder für Online-Magazine und Lokalzeitungen ihrer Kreativität freien Lauf lässt, zählen das Tanzen von Ballett bis Hip Hop und das Reisen zu ihren größten Leidenschaften.

Mein Fazit:
Ein schönes Sommerbuch, das aber ein paar offene Fragen hinterlässt. Mir hat es dennoch Spaß gemacht zu lesen

von mir gibts 3 von 5 Chibis


Kurzrezension | Autopsieraum 4 von Stephen King




Verlag: Heyne
Seiten: 43
ISBN: 978-3-641-19348-5
Preis: Ebook 0,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Howard Cottrell wollte nur Golf spielen. Jetzt liegt er tot auf dem Seziertisch. Er selbst bezweifelt, tot zu sein, aber irgendwie kann er sich den Pathologen, die ihn aufschneiden wollen, nicht bemerkbar machen.

Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Stephen King sehr gerne, daher musste auch diese Kurzgeschichte her. Mir hat sie auf anhieb gefallen. 

Der Protagonist:
Howard Cottrell wollte eigentlich Golf spielen, doch plötzlich liegt er in Autopsieraum 4 und kann sich nicht mehr bewegen. Seine Gedanken rasen wild: Ist er tot? Ist das alles nur ein dummes Missverständnis? was passiert hier?

Der Schreibstil:
Bereits kurz nach beginn der Geschichte ist man schon total im Buch drin, man merkt das beklemmende Gefühl das der Protagonist fühlt und kann alles sehr gut nachvollziehen. Genau so muss es bei Horrorgeschichten sein.

Der Autor:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Basar der bösen Träume.

Mein Fazit:
Eine tolle Horrorgeschichte für Zwischendurch. Wer King mag sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen.

5 von 5 Chibis hierfür


Dienstag, 28. Juni 2016

Gemeinsam Lesen KW 26



Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die von Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Die Aktion findet wöchentlich immer Dienstags bei Steffi & Nadja von Schlunzen-Bücher statt. Teilnehmen darf jeder wann immer er Lust und Zeit dazu hat. Die Fragen dürfen auch nach Dienstag noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das Gemeinsam-Lesen Logo!






1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese Calliope Isle von Marie Menke und bin bei 29%

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Einmal Mango für Allie" verkündete Shayla, als wir am nächsten Tag am Strand saßen, und reichte mir meinen Cocktail, "und einmal irgendeinen komischen Mix für Liv", fügte sie hinzu und gab auch ihr ein Glas

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Bisher gefällt mir das Buch ganz gut, aber manche Sachen sind doch etwas seltsam. Zum Beispiel das der Protagonistin beim Gedanken an Nugat-Pommes so schlecht wird das sie sich übergeben muss. Fand ich irgendwie echt seltsam.

4. Isst oder trinkst du gerne beim Lesen? Wenn ja, was?
Ja ich hab meist was neben mir stehen. Am besten einen Tee und ein bisschen Schokolade :D

Donnerstag, 23. Juni 2016

Rezension | Luca & Allegra 1 - Liebe keinen Montague von Stefanie Hasse




Verlag: Impress
Seiten: 280
ISBN: 978-3-646-60225-8
Preis: Ebook 3,99 Euro

Teil 1 von 2












Kurzbeschreibung:
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…

Meine Meinung:

Das Cover:
Unglaublich schön gestaltet, mit der Maske die Allegra im Buch trägt. Auch die Farben finde ich sehr gelungen.

Die Protagonisten:
Allegra ist fast 20 Jahre alt und Bildhübsch. Leider finde ich sie auch ein wenig Oberflächlich, sie verliebt sich sehr schnell in ihren Romeo, obwohl sie ihn garnicht so richtig kennt. Gut Liebe auf den ersten Blick gibt es immer mal wieder ;)
Sonst mochte ich ihre Art an sich sehr gerne, sie ist Lebensfroh, Selbstbewusst und auch Mutig. Was man gerade auch am Ende des Buches bemerkt.
Luca ist der unwiderstehliche Typ mit den blauen Augen, der den Gegenpart zu Allegra spielt. Er ist sehr hochnäsig, weiß aber auch was er will. Im Laufe der Geschichte merkt man aber auch das hinter seinem hochnäsigen Getue ein sehr liebenswerter Kerl steckt.

Der Schreibstil:
Die Autorin schafft es das Herz des Lesers höher schlagen zu lassen. Ich habe richtig mitgefiebert wie es Allegra und Luca mit dem Fluch der Liebe ergeht. Es war unglaublich spannend und nervenaufreibend geschrieben. Aber auch die Romantik kam natürlich nicht zu kurz, diese Szenen hätte ich mir aber doch etwas ausführlicher gewünscht.

Die Autorin:
Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen im Süden Deutschlands. Als Buchbloggerin taucht sie stets in fremde Welten ein und lässt ihrer eigenen Kreativität in ihren Romanen freien Lauf. Ihre zwei fantasybegeisterten Kinder machen ihr immer wieder aufs Neue deutlich, wie viel Magie es doch im Alltag gibt und dass mit einem kleinen Zauber so vieles einfacher geht.

Mein Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, neu erzählt. Ich bin schon sehr gespannt wie es im zweiten Teil weiter geht.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Dienstag, 21. Juni 2016

Rezension | Fünf am Meer von Emma Sternberg




Verlag: Heyne
Seiten: 464
ISBN:
Preis: Taschenbuch: 9,99 Euro |  Ebook: 8,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich liebe dieses Cover, es schreit förmlich nach Sommer. Die Bunten Farben des Schriftzugs und dahinter ein Strand mit Meer ist einfach perfekt für die Story.

Die Protagonistin:
Linn ist schon ziemlich blauäugig, erst bekommt sie nicht mit das ihr Freund sie betrügt und dann unterschreibt sie auch noch vorschnell einen Vertrag, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen. Aber sie hat auch etwas echt liebenswertes an sich, weswegen ich Linn als Protagonistin super fand. Sie hat Witz, ist die Freundlichkeit in Person und hat das mit ihrem Freund garnicht verdient. Umso mehr freut man sich danach das sie etwas schönes geerbt haben soll, doch da kommt auch noch sehr viel auf sie zu...

Der Schreibstil:
Selten hab ich ein Buch so schnell durchgelesen wie dieses. Ich mochte den Schreibstil unglaublich gerne, er war locker-leicht und genau das richtige für eine sommerliche Abendlektüre. Die etwas größere Schrift des Romanes hat meinen Augen sehr gut getan und ich auch die Kapitel hatten eine angenehme länge.
Besonders gut gefallen haben mir die bildlichen Beschreibungen der Orte, so konnte man sich direkt in die Geschichte hineinversetzen

Die Autorin:
Emma Sternberg, geboren 1979, hat schon fast überall gewohnt: in Hamburg, in Oberbayern, in Frankfurt, in Berlin. Wo es am schönsten ist? Natürlich immer da, wo sie noch nicht gewesen ist – das ist ja die Krux mit dem Leben.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch für den Sommer!

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Sonntag, 19. Juni 2016

Rezension | In die Finsternis von Scott McLeary




Verlag: Selfpublisher
Seiten: 348
Preis: Ebook 2,99 Euro















Kurzbeschreibung:
Als die Anomalie am Himmel erschien, ahnten die Gambrianer nicht, dass viele von ihnen dem Tod geweiht waren. Aus welcher Welt die Bestie stammte, vermochte niemand zu sagen, doch sobald sie ihren Fuß auf die Planetenoberfläche gesetzt hatte, begann das Sterben.
Die Streitkräfte Gambrias erlitten schwerste Verluste, und letztendlich mussten sie erkennen, dass sie niemals zuvor einem Feind wie diesem gegenübergestanden hatten. Erst als die gesamte gambrianische Zivilisation am Rande der Auslöschung stand, gelang es in einer verzweifelten Operation, das Monster gefangen zu nehmen.
Jahrmillionen später - auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - wird eine französische Spezialeinheit in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen.
Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so plötzlich verschwunden?
Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln.
Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte.
Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück.

Gambria war stark. Die Menschheit jedoch ... ist schwach.
Aber sie steht nicht allein.

Meine Meinung:

Das Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut, man sieht die Erde in diesem schönen Lilaton und davor die beiden Kreuzer, die in der Geschichte auch eine Rolle spielen.

Die Protagonisten:
Wir lernen die 5 Mann starke Spezialeinheit sehr schnell kennen. Es gab eigentlich keinen Charakter den ich lieber oder weniger lieb mochte, alle waren individuell und hatten Wiedererkennunswert. Schön fand ich das diese Anfangs auch vom Aussehen her beschrieben wurden, so hatte man gleich ein viel besseres Verhältnis zu ihnen.

Der Schreibstil:
Anfangs war ich doch noch etwas skeptisch ob das Buch was für mich wäre, denn Krieg und Aliens passen nicht wirklich zusammen finde ich. Doch der Schreibstil hat mich sehr schnell eines besseren belehrt, es geht nämlich auch darum den Leser damit zu überzeugen - und das wurde hier geschafft. Man bekommt eine tolle Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Die Orte und Personen sind gut und bildlich beschrieben, sodass man sich das ganze gut Vorstellen konnte. Auch die Geschichte an sich war schön ausgearbeitet und hat Spaß gemacht zu lesen.

Der Autor:
Scott McLeary, Jahrgang 1974
Als 8-jähriger hatte er das zweifelhafte Vergnügen, zusammen mit seinem Großvater den Gruselklassiker "Das Ding aus einer anderen Welt" im Fernsehen zu erleben.
Nachdem er über Wochen nur dann Schlaf finden konnte, wenn Licht durch den Türspalt fiel, hatte der junge McLeary die Sache schließlich verarbeitet.
Aber möglicherweise war es diese Kindheitserfahrung, die ihn mehr als 30 Jahre später dazu veranlasste, einen Science-Fiction-Thriller zu schreiben. Einen Thriller, der sich nicht um den Kinderschreck in einem Schwarzweißfilm dreht, sondern um eine hochüberlegene, abgrundtief böse Bestie, die keine Moral kennt. Keine Gnade. Und auch keine Furcht.

Mein Fazit: 
Ein interessantes zusammenspiel aus Aliens und Krieg. Mir hat die Geschichte gut gefallen!

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Donnerstag, 16. Juni 2016

Rezension | Being Beastly von Jennifer Alice Jager




Verlag: Impress
Seiten: 341
ISBN: 978-3-646-60256-2
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…

Meine Meinung:

Das Cover:
Gerade weil das Cover in einer eher außergewöhnlichen Farbe gestaltet ist, sagt es mir sehr zu. Man sieht eine Frau in einem Treppenflur, sie trägt ein wunderschönes Kleid, welches ich super gelungen für diese Märchen Adaption finde.

Die Protagonistin:
Valeria lernen wir als eine ziemlich eingebildete und hochnäßige junge Frau kennen. Anfangs war sie mir wirklich nicht sympathisch, doch der Wandel den sie während dieser Geschichte vollzieht ist wirklich wunderbar. Sie wird eine mutige, selbstbewusste Frau die sich auch für niedere arbeiten nicht mehr zu fein ist und sie wirkt viel menschlicher dadurch. Zum Schluss mochte ich sie sehr gerne.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, die Geschichte nimmt sehr schnell fahrt auf und man kann sich gut in die Protagonistin hineinfühlen. Oftmals passieren Dinge, die der Leser so nicht vorhergesehen hätte. Das ganze hält natürlich auch die Spannung weit oben und ich konnte das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen.

Die Autorin:
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.

Mein Fazit:
Eine gelungene Märchenadaption von "Die Schöne und das Biest"

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Rezension | Die Wolfselbin - der Dämon von Susanne Ferolla




Verlag: Digital Publishers
Seiten: 105
ISBN: 9783945298930
Preis: Ebook 0,99 Euro


Teil 1 von 3











Kurzbeschreibung:
Ohne die Wolfselbin Jerelin wäre das Leben für den Außenseiter Florin trostlos und ohne Träume. Als ein zum Dämon gewordener Kriegsherr hinter Jerelins Seele her ist, um wieder zum Menschen zu werden, muss er seine Ängste überwinden. Oder Jerelin ist verloren.

Meine Meinung:

Das Cover:
Das Cover gefällt mir unglaublich gut, schade das es das Buch nur als Ebook gibt, denn im Bücherregal würde es mir auch sehr gut gefallen. Man sieht darauf eine Frau -  ich nehme an es handelt sich um die Wolfselbin Jerelin selbst und darunter einen wunderschönen Palast mit Wasserfällen. 

Der Protagonist:
Florin ist ein Außenseiter bei sich im Dorf, da er eine Behinderung hat, er hinkt nämlich. Die Leute glauben das es die Strafe dafür ist das seine Mutter Jerelin aufgenommen hat und verachten die Familie.
Ich konnte Florin gleich von Anfang an gut leiden. Er ist zwar eher der ängstliche Typ, hat aber trotzdem außerordentlichen Mut bewiesen in dieser Geschichte, was mir gut gefallen hat. 

Der Schreibstil:
Auch der Schreibstil konnte bei mir Punkten. Ich mag die flüssige Schreibweiße, die nicht allzu langen Kapitel und die Aufmachung der Welt. Die Charaktere sind alle individuell gestaltet und auch an Spannung hat das Buch an nichts zurück gesteckt. 
Ich bin unglaublich gespannt wie es im zweiten Teil weiter geht, denn das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger.

Die Autorin:
Susanne Ferolla ist studierte Biologin und wurde 1968 in Freiburg im Breisgau geboren. Nach einem kurzen Abstecher nach Oberösterreich lebt sie seit einigen Jahren wieder mit Kind und Kegel in Süddeutschland. Sie ist ein so genanntes Gastarbeiterkind: Ihr Vater stammt aus Süditalien, ihre Mutter aus dem Schwarzwald. Kein Wunder, dass der Cilento im Süden ihre zweite Heimat ist.
Mit dem Schreiben hat die Autorin schon im zarten Alter von zwölf Jahren angefangen. Ihr erster Versuch war eine Geschichte über fünf Freunde, die mit einer Zeitmaschine in die Urzeit reisten. So in der Art ging es dann weiter: Fantasy, Science-Fiction und in ihrer Groschenromanzeit kam auch Horror hinzu.
2008 veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Der Thriller Haus der Hunde erschien im tredition-Verlag. 2014 folgte dann die zweite Veröffentlichung. Der Fantasy-Roman Der tote Schatten wurde vom Koios-Verlag publiziert. Da Susanne Ferolla gerne mit den Ängsten und Schwächen ihrer Figuren spielt, bietet ihr das Genre Fantasy unendlich viele Möglichkeiten, in die menschliche und nicht-menschliche Psyche zu schauen.

Mein Fazit:
Ein toller Auftakt der Trilogie, das Buch macht Lust auf mehr.

von mir gibts 5 von 5 Chibis




Dienstag, 14. Juni 2016

Rezension | Ebelle von Antonia Anders




Verlag: Impress
Seiten: 422
ISBN: 978-3-646-60240-1
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Eleanor ist anders als die Mädchen an ihrer Schule. Während jene shoppen gehen, hockt sie als leidenschaftliche Gamerin zu Hause und spielt bis tief in die Nacht heroische Online-Spiele. Bis eines Tages das Unmögliche wahr wird und sie im neuesten Trendgame »Ebelle« aufwacht. Ohne Waffe und in Schuluniform muss sie sich von Null auf ein Überleben sichern, Aufgaben erfüllen und vor allem einen Weg zurück in die Realität finden. Gar nicht so leicht, wenn man sich in einem mittelalterlichen Reich befindet, das kurz vor einem Krieg steht und in dem man noch nie etwas von heißen Duschen oder Smartphones gehört hat. Aber Eleanor ist eine gute Spielerin. Sie lernt die richtigen Leute kennen, schlägt sich durch und gewinnt sogar das Herz eines entscheidenden Kämpfers. Währenddessen braut sich über Ebelle ein Unheil zusammen, das nur sie aufhalten kann…

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr hübsch, man sieht eine Frau auf einem Berg, wie sie dasteht im Licht der untergehenden Sonne. Eigentlich hat das sehr wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun, trotzdem passt das Cover meiner Meinung nach sehr gut zu diesem Buch. 

Die Protagonistin:
Elle ist wohl das was man sich unter einem weiblichen Nerd so vorstellt (jedenfalls Oberflächlich betrachtet). Sie ist nicht sehr beliebt bei den Jungs und spielt sehr gerne Computergames, so auch Ebelle, das sie neu erworben hat. Doch plötzlich befindet sie sich in diesem Spiel, wie sie da wieder rauskommt? Keine Ahnung.
Ich mochte Elle - oder Elli (für Freunde) sehr gerne. Auch wenn mir ihre Handlungsweise doch manchmal sehr naiv vorkam. Sie vertraut unglaublich schnell fremden Leuten, bei denen ich misstrauen hätte. Außerdem scheint sie recht furchtlos zu sein, denn sie bricht weder in Panik aus als sie in Ebelle landet noch macht sie sich großartig Gedanken schnellstens wieder nach Hause zu kommen. Sie sieht das ganze als eine Art Abenteuer.

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Die Welt von Ebelle war schön gestaltet, sowohl in Orten wie auch in Personen. Es gab nette Leute die man direkt in sein Herz schließen konnte und auch finstere Schurken die durchs Land ziehen. Spannend ist die Geschichte allemal, denn wer will nicht wissen ob Elle da wieder heil rauskommt. Soviel kann ich verraten: Das Ende hat mich wirklich überrascht!
Einzig zu bemängeln hätte ich die länge der Kapitel, die waren für meinen Geschmack etwas zu lange.

Die Autorin:
Antonia Anders lebt bei ihrer Familie in einer bayerischen Kleinstadt. Das Schreiben faszinierte sie schon von Kindesbeinen an und entwickelte sich zu einer ausgeprägten Leidenschaft für das Fantasy-Genre, ganz egal, ob als Film, Buch oder Spiel. Wenn sie gerade einmal Stift und Notizbuch beiseitelegt, spielt sie gerne Querflöte oder Klavier – oder Online-Rollenspiele.

Mein Fazit:
Eine tolle Fantasygeschichte - nicht nur für Gamingfans. Die Story hat überrascht mit tollen Ideen und einer schön ausgearbeiteten Welt.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Samstag, 11. Juni 2016

Rezension | Wohin der Sommer uns trägt von Tanja Voosen




Verlag: Impress
Seiten: 403
ISBN: 978-3-646-60238-8
Preis: Ebook 3,99 Euro | Softcover 12,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Megan und Delilah sind beste Freundinnen seit Kindertagen und haben schon als kleine Mädchen einen Pakt geschlossen: Sobald der Sommer anbricht, gilt es ihm zu folgen, egal wohin er sie trägt. Deswegen graben sie jedes Jahr eine alte Kiste aus, um eine der Aufgaben daraus zu erfüllen. Dieser Sommer ist jedoch anders, denn er steht kurz vor dem Rest ihres Lebens. Während Megan davon träumt nach der Highschool etwas von der Welt zu sehen, möchte Delilah unbedingt an die Juilliard in New York. Große Pläne, die durch Geldsorgen, Sommerlieben und Selbstzweifel immer wieder auf die Probe gestellt werden – und sogar ihre Freundschaft zu verändern drohen. Doch manchmal reicht es auf sich selbst und den Sommer zu vertrauen…

Meine Meinung:

Das Cover:
Es passt einfach perfekt zum Sommer und zu dieser Geschichte. Die Farben und die glücken Mädels auf dem Cover erinnern mich total an meine Teenagerzeit mit meiner besten Freundin.

Die Protagonisten:
Megan ist die selbstbewusstere der beiden. Sie spielt Gitarre und Singt sehr gerne - und auch gut. Sie hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und hilft Delilah wo es nur geht.
Delilah ist eher ruhig und verschlossen. Sie Tanzt unglaublich gerne und möchte daraus auch etwas machen. Nebenbei arbeitet sie, wie auch Megan im Cafe ihrer Mutter als Bedienung.

Der Schreibstil:
Der Leser bekommt hier eine locker-leichte Geschichte zu lesen, in die man unglaublich schnell eintauchen kann. Ich selbst hab die Story innerhalb von 2 Tagen gelesen, einfach weil sie so super geschrieben ist. Was mir gut gefallen hat waren die kurzen Kapitel der Geschichte und das Gefühl von Sommer, das beim lesen rüberkam.

Die Autorin:
Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum.

Zitate:
Glück ist nicht das Ziel, sondern der Weg (41%)

Mein Fazit:
Genau das richtige für den Sommer, mir hat das Buch sehr gut gefallen

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Donnerstag, 9. Juni 2016

Rezension | Chaoskuss von Teresa Sporrer




Verlag: Impress
Seiten: 310
ISBN: 978-3-646-60253-1
Preis: Ebook 3,99 Euro

Band 1 von 3













Kurzbeschreibung:
Das Leben der 17-jährigen May wäre so viel einfacher, wenn sie sich nur mit den typischen Teenie-Problemen herumschlagen müsste. Doch May ist nicht wie die anderen – sie ist eine Hexe. Und trotzdem muss sie an ihrer Schule das normale Mädchen spielen. Immerhin ist sie nicht das einzige übernatürliche Wesen dort, weshalb es neben dem alltäglichen Highschoolwahnsinn auch Stress mit nervigen Vampiren, streitlustigen Walküren oder unzufriedenen Dämonen gibt. Aber dann lädt Noah – ein Mensch! – sie auf eine Halloweenparty ein und plötzlich scheint doch ein bisschen Normalität in Mays Leben einzukehren. Aber nicht für lange…

Meine Meinung

Das Cover:
Man sieht hier ein Mädchen dessen Haare vom Wind um ihr Gesicht fliegen. Ich finde das Cover sehr passend, da May Stürme heraufbeschwören kann. Allerdings hat die Protagonistin schwarze Haare und nicht braune, es handelt sich auf dem Cover also nicht um May.

Die Protagonistin:
May wird eher als ein Außenseiter angesehen an ihrer Schule. Jedenfalls von den Menschen. Bei den anderen Übernatürlichen Wesen ist sie sowas wie die Hüterin. Sie hat eine wundervolle Persönlichkeit, ist verantwortungsbewusst und weiß was sie will. Was ich ebenfalls an ihr mochte war ihr trockener Humor, der mir des öfteren ein Lachen entlockt hat beim lesen. Außerdem hat sie einen niedlichen Nilflughund als Hexentier

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Besonders das die Autorin so viele verschiedene Übernatürliche Kreaturen in das Buch gebracht hat, hat mir gut gefallen. Mays Freunde sind alle individuell gestaltet und jeder hat seinen eigenen Charakter. Es gibt Dämonen, Vampire, eine Succubus, Walküren und sogar eine Banshee.
Es gab nur eine Sache im Buch die mich etwas gestört hat und zwar war das der Satz "Oh ihr Götter" dieser viel meiner Meinung nach viel zu oft und hat irgendwann doch etwas genervt.

Die Autorin:
Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten.

Mein Fazit:
Ein toller einstieg in diese Trilogie. Ich freu mich jetzt schon auf den zweiten Band und bin sehr gespannt wie es weitergeht.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Rezension | Piratinnen von Piero Schäfer




Verlag: Novum Verlag
Seiten: 294
ISBN: 978-3-903067-01-1
Preis: Buch 22,90 Euro | Ebook 13,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Zur Zeit der Reformation macht eine Gruppe von Piratinnen den Schiffsweg auf dem Zürichsee unsicher. Sie überfallen Handelsschiffe und Kutschen und führen ein frivoles und lasterhaftes Leben, das nach einem Verrat mit der Hinrichtung auf dem Schafott endet.

Meine Meinung:

Das Cover:
Man sieht hier einen ruhigen See/Fluss bei Sonnenuntergang (oder Aufgang). Ich finde das Cover richtig schön und gut gewählt. Ich kann mir Anna und ihre Gruppe richtig gut mit ihrem Schiff darauf vorstellen.

Die Protagonistin:
Von Anna erfährt man Anfangs garnicht so viel wie man eigentlich denkt. Wir wissen das sie eine Zwillingsschwester hat und wohl eher der Böse Zwilling ist - bereits von Kindesbeinen an. Danach machen wir einen Zeitsprung, wir erfahren warum Anna auch im Erwachsenenalter so viel Hass in sich trägt und ich muss zugeben ich kann sie irgendwo versehen. Bei dem was sie durchgemacht hat kann man fast nur so werden wie sie... Ihre Geschichte zu begleiten war wirklich interessant.

Der Schreibstil:
In diesem Buch sind die Kapitel immer bestimmten Personen zugeordnet. Anna, Anton, ihren Eltern ect. was mir sehr gut gefallen hat. So bekommt man die Geschichte von jeder Seite erzählt und bekommt alles mit. Auch der Erzählstil hat mir gut gefallen, der Autor schildert dem Leser die Geschichte bildlich und man fühlt sich richtig in diese Zeit versetzt. Wohl auch wegen dem doch etwas gehobenerem Schreibstil, hier finden wir z.B. Wörter wie "Unbill" die man so heutzutage garnicht mehr verwendet.
Das einzige was mich etwas gestört hat waren die wenigen Absätze im Buch, dadurch konnte man oft das geschehene garnicht so gut sacken lassen.

Der Autor:
Piero Schäfer wurde 1944 geboren und wohnt in Zürich. Schäfer ist seit 40 Jahren als Journalist tätig. Der Sohn einer Sängerin und eines Arztes ist im Tessin aufgewachsen und studierte in Zürich Jura. 1977 trat er in den Journalismus ein und arbeitete bei der NZZ und diversen anderen Medien. 1990 machte er sich mit einem Büro für Publizistik und Kommunikationsberatung selbstständig. Sein erstes Buch "Falkenschloss" erschien im Herbst 2012.

Mein Fazit:
Ein wirklich interessantes und spannendes Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte. 

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Mittwoch, 8. Juni 2016

Rezension | Wiedersehen in Dorset von Lily Baxter




Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 414
ISBN: 978-3-7325-1502-8
Preis: Ebook 7,49 Euro














Kurzbeschreibung:
London 1939: die junge Poppy wird von ihren Eltern an die Küste Englands geschickt, um den Kriegswirren in London zu entgehen.

Poppy wird von der wohlhabenden Familie Carroll aufgenommen und fühlt sich in eine andere Welt versetzt: lebte ihre Familie in London in einfachsten Verhältnissen, so ist ihr neues Zuhause mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet.

Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu und Poppy muß ihr neues Heim wieder verlassen und in das zerbombte London zurückkehren.

Zerrissen zwischen der Sehnsucht nach Dorset und der Freude wieder bei ihrer Familie zu sein, wird Poppy erneut vom Schicksal geprüft ...

Meine Meinung:

Das Cover:
Bevor ich überhaupt wusste um was es in dem Buch geht hat mich das Cover schon direkt verzaubert. Man sieht darauf die Junge Poppy die am Eingang zum Herrenhaus steht, das der Familie Carroll gehört.

Die Protagonistin:
Poppy ist noch sehr jung als sie ihr Zuhause - das Londoner East End - verlassen muss. Aufgrund des Krieges werden alle Kinder in dieser Gegend evakuiert und so kommt es das Poppy zur Familie Carroll kommt. Anfangs ist sie sehr schüchtern, wird schlecht behandelt von den meisten Angestellten und der Hausherrin selbst, aber sie verliert nie die Hoffnung das alles wieder gut wird. Sie lebt sich sehr schnell in der Familie ein und wird wieder Lebensfroher.
Ich mag Poppy sehr gerne und habe ihr Leben sehr gerne in diesem Buch verfolgt, ihre Erfolge und ihre Misserfolge.

Der Schreibstil:
Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Stimmung des zweiten Weltkrieges kam sehr gut rüber und man merkte wie hoffnungslos alles zeitweiße schien. Die Autorin hat es geschafft das ich derart in der Geschichte war, das ich sogar weinen musste als etwas schlimmes passierte und das kommt bei mir nicht so häufig vor. Die Kapitel waren nicht allzu lang, sodass man das Buch auch immer mal wieder weglegen konnte um das geschehene zu verdauen bzw. sich zu freuen.

Die Autorin:
leider habe ich nichts über die Autorin herausfinden können. Außer das sie wohl selbst in Dorset wohnt.

Mein Fazit:
Ein wundervolles Buch das voller Gefühle ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Montag, 6. Juni 2016

Rezension | Hope & Despair - Hoffnungsschatten von Carina Müller




Verlag: Impress
Seiten: 321
ISBN: 978-3-646-60220-3
Preis: Ebook 3,99 Euro















Kurzbeschreibung:
Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen – jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen…

Meine Meinung:

Das Cover:
Man sieht eine junge Frau und einen jungen Mann auf dem Cover, man sieht die Gegensätze sehr gut, denn die Frau ist Hell und der Mann dunkel. Natürlich handelt es sich hier um unsere 2 Protagonisten und ich hätte mir kein besseres Cover vorstellen können für die Geschichte.

Die Protagonisten:
Hope steht für die Hoffnung und ist die wichtigste Person im Buch. Ich mochte sie sehr gerne, denn sie ist locker und lebensfroh. Auch wenn sie die Gefahr nicht immer ernst nimmt und denkt das ihr "Vater" Barry übertreibt mit den ganzem Training.
Despair steht für die Verzweiflung. Er ist der Gegenpart von Hope und will sie um alles in der Welt umpolen, sodass die Menschen keine Hoffnung mehr haben. Er ist ein kein typischer Bad Boy, aber dennoch sehr anziehend. Ich mochte seinen Charakter sehr gerne, man hat gemerkt das er viel Schmerz in seinem Leben bereits erleiden musste, dennoch ist er eine großartige Person.

Der Schreibstil:
Ich hab mich am Anfang etwas schwer getan in die Geschichte zu kommen. Es war zwar spannend, dennoch konnte ich mich irgendwie nicht in die Protagonisten hineinversetzen.
Das hat sich aber ab ca. 1/3 des Buches gelegt, als man die Charaktere ein wenig besser kennen gelernt hat.
Was mir gut gefallen hat war, das die Kapitel immer abwechselnd in 1x Hope und 1x Despair gegliedert wurden. So hat man beide Seiten immer mitbekommen und hatte ein gutes Gleichgewicht der Protagonisten.

Die Autorin:
Carina Mueller wurde 1984 im schönen Westerwald geboren, wo sie heute immer noch lebt und arbeitet. Neben ihrem Hund und ihren Pferden zählte das Lesen schon immer zu ihren größten Hobbies, woraus sich dann die Idee entwickelte, eigene Romane zu schreiben. Sie selbst liebt Jugendbücher und auch Fantasy-Romane, vor allem die ganz spannenden, weshalb sie auch in diesen Genres schreibt.

Mein Fazit:
Ein toller erster Band dieser Reihe und auch wenn ich mich Anfangs etwas schwer getan hab bin ich sehr gespannt wie es weitergeht.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


Samstag, 4. Juni 2016

Rezension | Inferi von J.K.Bloom




Verlag: neobooks
Seiten: 632
ISBN: 978-3-7380-6513-8
Preis: Ebook 3,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Die Welt ist eine trostlose, leere Wüstenlandschaft, in der nur noch wenige Menschen ums Überleben kämpfen. Monster, die den Namen 'Meregas' tragen, sorgen für diese Minderheit auf der Erde, indem sie die Menschen jagen und töten. Auch Belle und ihr Bruder müssen diesen Gefahren trotzen. Im staubigen Süden Amerikas wird Belle allerdings vor eine Entscheidung gestellt, die sie eigentlich ihr Leben hätte kosten sollen. Doch statt zu sterben, entdeckt sie eine tiefe Verbindung zu den Meregas, die eigentlich nicht sein dürfte. Im eiskalten Norden kämpft sich Luke jeden Tag durch ein Leben voller Schwernisse. Eines Tages beschließt er aufzubrechen, um nach der Ursache der Apokalypse zu suchen. Auf dieser Suche gerät er ständig in Konflikt mit den Meregas, die ihn ebenfalls auf eine nie dagewesene Art verändern. Zwar haben Belle und Luke dasselbe Ziel vor Augen, aber das scheint nicht die einzige Gemeinsamkeit zu sein. Ohne ihr Wissen haben sich auch ihre Schicksale miteinander verwoben.

Meine Meinung:

Cover:
Auf dem Cover sehen wir die untere hälfte einer Frau, die scheinbar in einer Wüste auf eine Stadt zuläuft. Ich mag das Cover sehr, sowohl die Farben als auch die schlichte Aufmachung des Titels.

Die Protagonisten:
Isabelle ist 20 Jahre alt und zusammen mit ihrem Bruder auf den Weg in die USA. Man merkt schnell das Isabelle ihren Bruder über alles liebt und ihn auch beschützen möchte. Umso wichtiger ist es für die beiden in die USA zu kommen, denn dort hoffen sie auf die Lösung ihrer Probleme.
Luke ist ein anfangs sehr verschlossener Kerl, er kommt unnahbar rüber, aber sobald man sich mehr in die Geschichte einliest merkt man das er echt ein netter Kerl ist, den man gerne zum Freund hat. Er kommt aus Reichem Elternhaus und hat schon einiges in seinem Leben durchgemacht. Auch er ist auf der Reise in die USA.

Der Schreibstil:
Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend geschrieben und diese Spannung hällt eigentlich das ganze Buch über an. Fast jedes Kapitel hat am Ende einen Cliffhanger sodass man immer sehr gespannt ist was als nächstes passiert.
Die Kapitel selbst sind abwechselnd aus Isabelles und Lukes Sicht geschrieben, was ich sehr mochte. So war man bei beidem immer auf aktuellen Stand.
Die Geschichte an sich ist auch etwas neues, was ich in dieser Form noch nicht gelesen habe.

Die Autorin:
Ich stelle mich mal kurz selbst vor: Mein Name ist JK Bloom und ich komme aus Saarlouis. Wenn ich mal nicht gerade an meinen Büchern schreibe, dann verbringe ich meine Zeit mit dem Lesen, treibe des Öfteren Sport und verschlucke eine Serie nach der anderen.

Mein Fazit:
Eine tolle Dystopie die ich gerne gelesen habe. Ich mochte die Charaktere und die Geschichte hat mich gefesselt.

von mir gibts 5 von 5 Chibis


Mittwoch, 1. Juni 2016

Rezension Hörbuch | Grey von E. L. James



Verlag: Der Hörverlag
Laufzeit: 18h 44
Preis: 14,99 Euro
















Kurzbeschreibung:
Die Welt von Fifty Shades of Grey auf ganz neue Weise – durch die Augen von Christian Grey

Erzählt in Christians eigenen Worten, erfüllt mit seinen Gedanken, Vorstellungen und Träumen zeigt E L James die Liebesgeschichte, die Millionen von Lesern auf der ganzen Welt in Bann geschlagen hat, aus völlig neuer Perspektive.

Christian Grey hat in seiner Welt alles perfekt unter Kontrolle. Sein Leben ist geordnet, diszipliniert und völlig leer – bis zu jenem Tag, als Anastasia Steele in sein Büro stürzt, um ihn zu interviewen. Er versucht, sie zu vergessen und wird stattdessen von einem Sturm der Gefühle erfasst, den er nicht begreift und dem er nicht widerstehen kann. Anders als all die Frauen, die er bisher kannte, scheint die schüchterne, weltfremde Ana direkt in sein Innerstes zu blicken – vorbei an dem erfolgreichen Geschäftsmann, vorbei an Christians luxuriösem Lebensstil und mitten in sein zutiefst verletztes Herz. Kann Christian mit Ana an seiner Seite die Schrecken seiner Kindheit überwinden, die ihn noch immer jede Nacht verfolgen? Oder werden seine dunklen Begierden, sein Zwang zur Kontrolle und der Selbsthass, der seine Seele erfüllt, diese junge Frau vertreiben und damit die zerbrechliche Hoffnung auf Erlösung zerstören, die sie ihm bietet?

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich mag das Cover. Es ist in genau der richtigen Farbe gehalten und das Auge lässt uns ein bisschen hinter die Fassade von Christian blicken.

Die Story:
Ich glaube jeder kennt mittlerweile die Geschichte von Christian und Ana. Ich finde die Geschichte wirklich toll, weil es zu dem Zeitpunkt etwas total neues war.

Die Protagonisten:
Christian Grey: Wir sehen die Geschichte von seiner Sicht aus. Er ist ein von außen sehr kalt wirkender Firmenboss, der niemanden an sich heran lässt. Man erfährt in diesem Buch aber viel über die Hintergründe und seine Gedanken, warum er so ist wie er ist. Es war sehr interessant diese Seite der Medallie zu sehen.
Ana: Sie ist noch sehr unerfahren und naiv als sie Christian kennen lernt. Ich mag sie total, sie weiß trotzdem was sie will und kann sich durchsetzen, auch wenn nicht immer alle Entscheidungen so sinnvoll sind. 

Der Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil total. Er fesselt (im wahrsten Sinne des Wortes haha) und man wird direkt in die Geschichte gesogen. Christian und Ana sind ein wirklich tolles Paar und die Geschichte von dieser Seite zu sehen war sehr interessant und dem Leser/Hörer wird so einiges klar warum Christian so ist wie er ist. 

Der Sprecher:
Die Stimme von Martin Kautz ist sehr angenehm und passt sehr gut in die Geschichte. Er spricht klar und deutlich und ich finde die Auswahl des Hörbuchsprechers sehr gut.

Hier noch Infos zu ihm:
Martin Kautz, 1979 in Potsdam-Babelsberg geboren, ist Schauspieler, Musiker und Synchronsprecher. Im Alter von zehn Jahren beginnt er mit dem Schlagzeug- und Klavierunterricht und spielt als Schlagzeuger in Jugendorchestern wie der Jungen Philharmonie Brandenburg, dem Landesjugendjazzorchester Brandenburg, dem Deutschen Musikschulorchester und dem Bundesjugendorchester als einer der jüngsten Musiker seiner Generation. Er fängt ein Jungstudentenstudium im Fach Klassisches Schlagzeug am Julius Stern Institut der Hochschule der Künste zu Berlin an, studiert in Zürich Schauspiel und erhält im Anschluss an sein Studium eine klassische Gesangsausbildung. Es folgen Engagements am Schauspielhaus Zürich und in der freien Theaterszene, in Berlin, Düsseldorf, Krakau, am Thalia Theater Hamburg und in Teheran. Während seines Studiums in Zürich baut er seine Affinität zum Sprechen immer weiter aus. Martin Kautz lebt in Berlin und gibt seine Stimme Hollywoodstars wie Jon Bernthal, Michael Ealy, Taylor Kinney, Matthias Schoenaerts, Channing Tatum, Sean Harris, Joel Kinnaman, Kirk Acevedo, Jay R. Ferguson und Jon Seda. Die Musik ist seine größte Leidenschaft, 2015 ist er im Studio und schreibt an seinem neuen Album. Für den Hörverlag las er bereits: „Kein Tag für Jakobsmuscheln“ von Catherine Simon und „Der Leichensammler“ von D.E. Meridith.

Die Autorin:
Nachdem sie 25 Jahre für das Fernsehen gearbeitet hat, beschloss E L James, Geschichten zu schreiben, in die sich die Leser verlieben sollten. Das Ergebnis war die mittlerweile weltberühmte „Fifty Shades of Grey“-Trilogie, die sich global mehr als 125 Millionen Mal verkaufte und in 52 Sprachen übersetzt wurde. Der erste Band, „Fifty Shades of Grey. Geheimes Verlangen“, stand 147 Wochen ununterbrochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Und die Verfilmung von Band 1, die im Februar 2015 in die Kinos kam, brach weltweit alle Rekorde. E L James lebt in Westlondon mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller und Drehbuchautor Niall Leonard, und ihren beiden Söhnen.

Mein Fazit:
Ein tolles Hörbuch das ich sehr genossen habe. Die Geschichte ist super und einfach zauberhaft.

von mir gibts 5 von 5 Chibis