Samstag, 14. Mai 2016

Rezension | Der Kalligraph des Bischofs von Titus Müller




Verlag: Heyne
Seiten: 464
ISBN: 978-3-453-47137-5
Preis: Taschenbuch 9,99 Euro














Kurzbeschreibung:
Turin im 9. Jahrhundert: Während die Stadt von den Sarazenen bedroht wird, wird der Westgote Claudius dorthin als neuer Bischof entsandt. Er nimmt Germunt an seinen Hof, einen Gelehrten, der in der Stadt Zuflucht vor seinen Bluträchern gesucht hat. Germunt bekommt die Erlaubnis, in den sieben freien Künsten zu unterrichten, und gerät bald in den Bann des Schreibens wie der Liebe, dringt tiefer in die Geheimnisse der Kalligraphie ein und muss eines Tages seine Kunst anwenden, um Leben zu retten.

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr schön gestaltet, man sieht einen Schreiber auf dem Bild und schöne Ornamente die auf Pergament verewigt sind. Auch der Schriftzug des Titels finde ich wunderschön.

Der Protagonist:
Germunt ist ein krimineller, doch er hat auch ein gutes Herz und weiß das das was er tut eigentlich falsch ist. Während der Geschichte ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Anfangs konnte ich noch nicht viel mit ihm anfangen, doch wenn man seine Leidensgeschichte erstmal kennt kann man ein wenig nachvollziehen wie er sich fühlen muss. Umso mehr freut es einen dann, das er das Schreiben lernen darf.

Der Schreibstil:
Sehr flüssig und schnell kommt man durch diese Geschichte. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen, von denen jeder individuell ist. Außerdem gibt es sehr viele spannende Passagen in dem Buch, die es einem nicht ermöglichen das Buch wegzulegen. 

Der Autor:
Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift „Federwelt“. Seine historischen Romane begeistern viele Leser. Titus Müller ist Mitglied des PEN-Club und wurde u.a. mit dem „C. S. Lewis-Preis“ und dem „Sir Walter Scott-Preis“ ausgezeichnet.

Mein Fazit:
Ein schöner historischer Roman, den ich weiterempfehlen kann. Man wird nicht erschlagen von Historischen Fakten, sondern liest eine Geschichte, die einen berührt.

von mir gibts 4 von 5 Chibis


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