Donnerstag, 17. Juli 2014

[Rezi] Lina - Hoffnung auf Leben von Emma S. Rose

 

Kurzbeschreibung:
Lina ist anders – irgendwie. Schon vor langer Zeit hat sie eine unsichtbare Mauer aufgebaut, um jeden Menschen von sich fernzuhalten, der näheres Interesse an ihr zeigen könnte. Das bemerkt auch Eric, der für sein letztes Schuljahr auf Linas Schule wechselt und schon in seiner ersten Stunde auf sie prallt. Im Gegensatz zu seinen neuen Mitschülern weckt Linas abweisende Art bei dem attraktiven Jungen jedoch Interesse, weshalb er fortan versucht, ihren Schutzwall zu durchbrechen. Dass er dabei gerade zur richtigen Zeit kommt, kann er nicht ahnen, auch wenn er immer häufiger spürt, dass etwas nicht stimmt.
Schließlich schafft er es, ihr Vertrauen zu gewinnen und zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle. Doch erst, als es zu einem dramatischen Vorfall kommt, kann Eric wahrhaftig hinter ihre Mauer schauen – und muss feststellen, dass manche Fassaden nur dazu da sind, um dunkle Geheimnisse zu verdecken. Geheimnisse, an denen Lina zu zerbrechen droht… 

Meine Meinung:

Vorsicht Triggerwarnung!!!

Die Story:
Lina ist ein sehr trauriges Mädchen, das niemanden an sich ranlässt. Denn sie hat ein unbeschreiblich schreckliches Leben. In der Hölle in der sie wohnt wird sie von ihrer Mutter ignoriert und von ihrem Stiefvater Vergewaltigt.
Ob sie es jemals schafft dem zu entfliehen?

Das Cover
Gefällt mir leider nicht so. Ich mag die Farben, aber die Gesichter gefallen mir irgendwie nicht und ich hab auch das Gefühl, es passt nicht so gut zu dieser harten Story.

Die Protagonistin:
Lina (ich denke mal sie ist 18 Jahre alt) ist sehr verschlossen. Klar, wenn man den Hintergrund kennt, dann ist das kein Wunder. Denn sie lebt in der Hölle. Ihr Stiefvater vergewaltigt und missbraucht sie seit sie 7 Jahre alt ist.
Sie hat gelernt sich vor anderen zu verschließen und sich hinter eine Dicke Mauer einzubauen.
Ich hab teilweiße ihr Verhalten nicht nachvollziehen können, das sie dort immer wieder zurück ist, obwohl sie volljährig ist, oder ihn nicht Angezeigt hat als sie die Chance dazu hatte.

Der Schreibstil:
Hat mir sehr gut gefallen. Die Story war flüssig geschrieben und die Sätze waren schön formuliert. Es waren nur wenig Fremdwörter vorhanden und ich bin auch schnell in die Story reingekommen. Es wurde abwechselnd aus der Sicht von Lina und aus der Sicht von Eric geschrieben, was ich super fand.
Auch die Kapitel hatten eine angenehme länge und waren nicht zu lang und nicht zu kurz gemacht.

Die Autorin:
Ich habe im Internet leider nichts über sie gefunden

Mein Exemplar:
War ein Rezensionsexemplar der Autorin - vielen dank dafür :)

Mein Fazit:
Eine interessante und auch aufwühlende Geschichte. Ich hätte mir eine etwas stärkere Protagonistin gewünscht und manchmal hatte ich das Gefühl die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Trotzdem hat sie mir gut gefallen.

Von mir gibts 3 von 5 Chibis



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