Montag, 21. August 2017

Rezension | Salzige Sommerküsse von Leila Howland

Salzige Sommerküsse von Leila Howland | Ravensburger Verlag | Taschenbuch | Jugendbuch | 352 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 978-3473585021 | Erscheinungsdatum: 14.02.17

Am Strand in Jay Logans Armen – für Cricket hätte es der perfekte Sommer werden sollen. Aber als ihre beste Freundin sie vom Familienurlaub auslädt, zerplatzt Crickets Traum. Anstatt mit ihren Freunden auf Partys zu gehen, heuert sie als Zimmermädchen in einer Pension an. Doch letztlich sind es die völlig unerwarteten Dinge – allem voran eine verbotene Liebe und ein lang gehütetes Geheimnis – die diesen Sommer unvergesslich machen.

Ich mag das Cover unglaublich gerne. Es vermittelt direkt Sommergefühle. Im Hintergrund sieht man einen Strand und das Meer, was ich super passend finde. Außerdem hat das Buch Ornamente auf dem Cover, die leicht erhaben sind und im Licht glänzen.

Cricket ist ein 17jähriges Mädchen das zusammen mit ihrer besten Freundin schon sehr viel erlebt hat. Sie sind wie Schwestern und auch die Familie von Jules nimmt sie wie ein eigenes Kind auf. Bis zu dem Moment, in dem etwas schreckliches passiert und Jules nicht mehr mit Cricket befreundet sein will. Von nun an versucht sie alles, um ihre beste Freundin zurück zu bekommen.
Ich muss sagen Cricket ist die perfekte Protagonistin in diesem Buch gewesen. Ich mochte ihre Art, ihren Mut alleine nach Nantucket zu fahren und auch ihr Selbstbewusstsein, das zwar manchmal etwas angegriffen wurde, aber dennoch immer standhaft blieb. 
Sie musste diesen Sommer sehr viel mitmachen und verlor trotzdem nicht das Ziel aus ihren Augen. Ich glaube jeder könnte froh sein, wenn er so eine tolle Freundin wie sie hätte.

Der Schreistil des Buches war klasse, es war flüssig und man konnte die Handlungen der Protagonistin nachvollziehen. Auch der Plot an sich war eine wunderbare Idee, die mir sehr gut gefallen hat und mich sowohl glücklich als auch traurig gemacht haben. Diese Gefühle hielten sich aber gut die Waage, sodass man in eine typische Teeniegeschichte reingeraten ist. Das Feeling dieser Insel kam während des lesens unglaublich gut rüber und ich habe selbst fast gedacht, das ich mich dort befinde. Leider blieben am Ende ein paar Fragen offen, was ich etwas schade fand. Ich hätte mir gewünscht zu erzählt wird, was nach den Sommerferien noch passiert. 
Trotzdem war diese Geschichte die Ideale Sommerlektüre.

Leila Howland wuchs in Providence, Rhode Island auf. Nach ihrem Abschluss an der Georgetown University lebte und schauspielerte sie fünf Jahre in New York, wo sie im Ensemble des vielfach ausgezeichneten Flea Theater in Tribeca war. Leila Howland lebt mittlerweile mit ihrer Familie in Los Angeles, wo sie die begeisterten Leser- und Pressestimmen zu ihrem Debütroman Salzige Sommerküsse zu weiteren Jugendromanen inspiriert haben.


Schreibstil 5/5
Charaktere 4/5
Spannung 4/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Ein tolles Buch und perfekt für den Sommer. 

4 von 5 Chibis









Samstag, 19. August 2017

Rezension | Das dreizehnte Zeichen 2 - Die Bürde von K. T. Meadows

Das dreizehnte Zeichen 2 -  Die Bürde von K. T. Meadows | Selfpublisher | Taschenbuch | Fantasy | 384 Seiten | Preis 9,95 Euro | ISBN: 9781521205372 | Erscheinungsdatum: 15. April 2017 | Reihe Teil 2 von 4

»Lass uns sagen, bis morgen, auch wenn wir wissen, dass es eine Lüge ist. Wir leben ohnehin mit einer Lüge in unseren Herzen, was macht da eine mehr.« Ihr Schicksal scheint besiegelt. Auch wenn Isaams Herz immer noch für Levent schlägt, hat die Bürde sie endgültig zu Feinden erklärt. Kann sie ihm jetzt noch vertrauen? Auf der Suche nach der Wahrheit stolpert Isaam über dunkle Geheimnisse und verliert sich immer mehr selbst. Ihre neu gewonnene Gabe ist mehr Fluch als Segen, und um sie herum entbrennt ein Krieg, der von mehr als nur zwei Seiten entfacht wird. Verrat und Intrigen drängen sie zu Entscheidungen, die Leben kosten. Und plötzlich soll sie der Schlüssel zum Untergang des Dreizehnten Zeichens sein. Hätte sie das alles nur besser im Griff. Vor allem ihre Gefühle für Levent. Das fantastische Abenteuer um Liebe, Freundschaft, Verrat und die Macht der Zeichen geht weiter!

Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil, nur das dieses in rot gemacht wurde (der erste Teil war grün). Ich finde sowohl das Cover als auch die Haptik des Buches toll, es fühlt sich etwas gummiartig an, was aber das halten leichter macht (leider aber auch Fingerabdrücke hinterlässt)

Die meisten Protagonisten kennen wir aus dem ersten Band. Allen voran geht es natürlich um Isaam, deren Handlungsstrang wir wieder verfolgen. Ich finde sie ist in diesem Teil erwachsener geworden, aber sie weiß trotzdem noch nicht so recht zu wem sie stehen soll und zu wem nicht. Ihre Bürde macht ihr ziemlich zu schaffen, ich muss aber Sagen ich habe ihre Handlungen meistens verstehen können. Sie ist eine mutige junge Frau, die weiß was es heißt jemanden zu verlieren den man liebt und genau deswegen wählt sie ihre Aktionen auch mit bedacht.

Der Schreibstil hat mich wieder sehr gefesselt, ich konnte es kaum erwarten weiter zu lesen in dieser tollen Geschichte. Man merkt wie sehr alles zusammen gehört und wie schnell etwas vorbei sein kann, wenn man nur einen dummen kleinen Fehler macht. Auch die Sache mit Isaam und Levent geht natürlich weiter und ich war unglaublich gespannt darauf wie es für die beiden Enden wird. Am Ende des Buches kommen wir dem schon ganz nahe und ich weiß noch nicht wie ich das ganze finden soll. Auf jeden Fall war es wieder voller Emotionen und ich habe gelacht und geweint bei dieser Geschichte. Ich kann es fast nicht mehr aushalten, bis der dritte Band der Reihe kommt, da uns das Buch mit einem Cliffhanger verlassen hat.

K.T. Meadows wurde 1979 in Niedersachsen, genauer im Herzen Ostfrieslands, geboren. 
Bereits in ihrer Kindheit begann sie zu schreiben, doch erst mit 31 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman. 
Dabei fühlt sie sich vor allem im Romantic-Fantasy Genre zu Hause.
Seit einigen Jahren lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in Baden-Württemberg am südlichen Oberrhein.


Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Ich liebe diese Reihe einfach und freue mich schon unglaublich auf den nächsten Band.

5 von 5 Chibis













Buchvorstellung | Prager Fragmente von Roman Achmatow

Prager Fragmente von Roman Achmatow | Selfpublisher | Essays | Taschenbuch | 92 Seiten | Preis 11,45 Euro | ISBN keine | Erscheinungsdatum: 05.08.17

Ein Auslandsjahr in einer fremden Stadt, fernab der Heimat, umgeben von fremden Menschen, Gerüchen und Sitten. In 12 Essays berichtet Roman Achmatow von seinem Aufbruch nach Prag, seinem Leben dort und den guten wie schlechten Momenten. 

"Mit Abstand das beste Buch, das Roman Achmatow je geschrieben hat." - Roman Achmatow (hat bisher noch nie ein Buch geschrieben)


Ich habe das Buch vom Autor zur Rezension erhalten, vielen Dank erstmal hierfür :)

Ich fiinde das Cover für das Buch sehr passend. Die doch eher melancholische Art des Bildes verbinde ich mit Prag. Obwohl die Stadt auch wunderschön sein kann.

Bereits beim Einstieg ins Buch merkt man, das der Autor viel Humor hat, er nimmt sich selbst nicht allzu ernst und das mochte ich sehr gerne in diesem Buch. Obwohl er sehr detailreich schreibt bleibt es jedoch eher Oberflächlich. Von seinem Studium selbst bekommen wir nicht viel mit. Eher von Menschen denen er begegnet und dem Alltag in Prag. 

An jedem Kapitelanfang finden wir ein Zitat und außerdem ein Bild, das der Autor selbst geschossen hat. Ich persönlich bin begeistert von diesen Bildern, denn so bekommt man selbst total Lust, diese schöne Stadt (in meinem Fall wieder) zu besuchen. 

Es fällt bei diesem Buch überhaupt nicht schwer, sich in eine andere Welt abtauchen zu lassen und ein paar friedliche Momente dort zu verweilen.

Ahoj! Hallo! Yo! Mein Name ist Roman. Unter dem Deckmantel der frei gewählten Identität Essay rette ich tagtäglich die Welt, schreibe Texte oder fotografiere Landschaften und Personen. Vertrauliche Dokumente des Verfassungsschutzes beziffern mein Alter auf 18 bis 76 Jahre, behaupten mein Wohnort sei abwechselnd Köln, Istanbul, Prag oder Leipzig und meine Lieblingsfarbe Blau. Außerdem mag ich Himbeeren, Pferde und die neue CD von Adele (Spaß, ich mag gar keine Himbeeren). Neben meinem Studium – welches mir unter erstrebenswerten Umständen die Möglichkeit verschaffen könnte, aus der Gesellschaftsschicht der Unaufgeklärten in die Klasse der gut situierten Unaufgeklärten emporzusteigen – beschäftige ich mich regelmäßig mit praktischer Philosophie, Architektur, theoretischer Physik und Meeresbiologie („Das prüft sowieso niemand nach.“ – Petra Hinz). Außerdem bin ich sehr kreativ (das ist sonst niemand), ehrgeizig, ein Teamplayer und kreativ (man kann es nicht genug betonen).


Ein tolles Buch, das einen super Einblick in die Prager Welt gewährt. 

5 von 5 Chibis











Donnerstag, 17. August 2017

Rezension | Der Wanderer - Magie der tausend Welten Reihe von Trudi Canavan

Der Wanderer - Magie der tausend Welten Reihe von Trudi Canavan | Blanvalet Verlag | Taschenbuch | Fantasy | 704 Seiten | Preis 9,99 Euro | ISBN: 978-3734160745 | Erscheinungsdatum: 17.04.17 | Reihe Teil 2 von 3


Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf …

Das Cover passt sehr gut zum Fantasybereich und auch zu dieser Geschichte. Ich finde es richtig schön gemacht, wie der Magier mit dem Zauberbuch in einem geheimnisvollem Kreis aus Licht steht. 

Die Protagonisten sind uns aus dem ersten Band bereits bekannt. Tyen der Magier, der eine Lösung dafür sucht Pergama wieder in einen Menschen zu verwandeln und natürlich auch Rielle, die in einer Welt aufwächst in der Magie etwas böses ist. Beide Charaktere mag ich sehr gerne, da man merkt wie sie während der Geschichte reifen, aus ihren Fehlern lernen und immer mutiger und selbstbewusster werden. Gerade Rielle, die man eher als graue Maus sieht hat sich super entwickelt und ich habe mich sehr für sie gefreut. 
In diesem Buch gibt es aber noch eine vielzahl neuer Charaktere, die typisch für die Romane von Trudi Canavan sind. Viele Protagonisten und verschiedenste Völker, die wir alle gut kennen lernen, die jedoch teilweiße wegen ihrer Vielzahl zu Oberflächlich geformt sind. 

Ich liebe den Schreibstil von Trudi Canavan, sie hat es einfach drauf viele verschiedene Völker zu kreieren und diese in einem Zusammenspiel in die Geschichte einzubauen, das es einfach nur grandios wird. Ich bin jedes mal wieder von neuem begeistert, wie viel Herzblut sie in ihre Charaktere steckt und was sie sich alles ausdenkt. Hiermit hebt sie sich auf dem Fantasymarkt auf jeden Fall von vielen Autoren ab und genau deswegen liebe ich ihre Romane so sehr. 
Auch das Springen zwischen den Welten ist überhaupt kein Problem, wo bei einem anderen Autor vielleicht Verwirrung aufkommt, hat man hier einer klaren Linie der man folgt. Natürlich hat es auch in diesem Buch wieder nicht an Spannung gefehlt und ich freue mich schon auf Band 3.

Die Meisterin der Schwarzen Magie kommt aus Australien. Mit einer Fantasy-Kurzgeschichte gab Trudi Canavan (Jahrgang 1969), eine ausgebildete Grafikerin und Designerin, quasi nebenberuflich ihr gefeiertes Debüt als Autorin. Das war 1999. 2001 dann erschien der erste Band der inzwischen legendären Trilogie „Die Gilde der Schwarzen Magier“. „Das Zeitalter der Fünf“, ebenfalls eine Trilogie, und „Magie“ folgten und wurden ebenso zu weltweiten Bestsellern. Die Australierin ist immer noch begeistert und dankbar, dass so viele Menschen an ihren Büchern Spaß haben. Trudi Canavan schreibt unermüdlich weiter, schließlich bietet die Hauptfigur Sonea noch Stoff für zahlreiche Geschichten.


Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Wieder ein tolles Buch von ihr, ich freue mich schon sehr auf Band 3 der Geschichte, der auch schon im Handel erhältlich ist.

5 von 5 Chibis









Mittwoch, 16. August 2017

Rezension | Synthia 1 - Die Sanduhr des Lebens von Ralph Liewellyn

Synthia 1 - Die Sanduhr des Lebens von Ralph Liewellyn | SadWolf Verlag | Ebook | Fantasy | 268 Seiten | Preis 5,49 Euro | ISBN: 9783946446309 | Erscheinungsdatum: 12.04.17

Als der schwer kranke Steve seine Tochter Synthia zu sich an sein Krankenbett ruft und sie zu einem geheimen Zeichen im Keller ihres Hauses schickt, beginnt für diese eine abenteuerliche Odyssee in eine ihr vollkommen fremde Welt. Sie muss bald erfahren, dass sie von einem gefährlichen Widersacher ihres Vaters verfolgt wird. Mit der Hilfe ihrer neu gewonnenen Freunde Mark und Tormuff muss sie Abenteuer und Prüfungen bestehen, um ihren Vater vor dem sicheren Tod zu bewahren.

In das Cover habe ich mich sofort verliebt. Ich finde diese Sanduhr, die gleichzeitig noch das Portal zwischen den Welten darstellt einfach wunderschön. Auch das das Cover nicht komplett dunkel ist finde ich gut, denn so düster ist die Story garnicht.

Synthia ist ein junges Mädchen, dessen Vater schwer krank im Krankenhaus liegt. Als sie eines Tages seine Stimme in ihrem Kopf wahrnimmt beginnt das Abenteuer. Ihr Vater erzählt ihr nämlich von einem Portal in ihrem Keller. Nur die Sanduhr des Lebens kann ihren Vater retten und sie muss sie finden und zerstören. 
Für so ein junges Mädchen fand ich Synthia sehr mutig und habe ihre Geschichte gerne begleitet. Sie ist manchmal vielleicht etwas zu naiv, was sie aber auch wieder menschlicher macht und nicht zur Überheldin. Sie schließt schnell Freundschaft mit einem Wesen aus der anderen Welt: einen Tormuff. Dieser findet sie und begleitet sie durch dieses Abenteuer.

Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Auch die Ideen die der Autor mit einbringt, die verschiedenen Wesen von Hexen über sprechende Bäume, die gerne Rätsel aufgeben und so weiter, finde ich die Charaktere überaus gelungen. Auch die Protagonisten mochte ich sehr gerne. Das einzige was mir etwas Schwierigkeiten bereitet hatte war die Aussprache von Tormuff, dieser gibt nämlich immer seltsame laute von sich und irgendwie haben mich diese auch oft aus dem Lesefluss gerissen. Auch andere Wesen hatten eine Aussprache, bei der man sich teilweiße sehr konzentrieren musste sie zu lesen. Als Hörbuch könnte ich mir das super vorstellen, aber zu lesen fand ich es nicht so toll.

Geboren in den USA, wuchs Ralph Llewellyn in Deutschland auf und lebt heute bei Heidelberg. Nach dem Besuch der Grundschule in Eppelheim und des Carl-Theodor-Gymnasiums in Schwetzingen studierte er an der Universität Karlsruhe.
1986 war er Mitbegründer der Firma Mythras und entwickelte Multimediatools. Ab 1989 war Ralph Llewellyn als Dipl. Informatiker und von 1994 bis 2006 als Geschäftsführer bei einem mittelständischen Unternehmen angestellt. Seit 2006 ist er Inhaber der TSL-Immobilien (TSL-Immobilien).
Nach der Veröffentlichung von diversen Sachbüchern wandte er sich ab 2005 dem Schreiben von Fantasy-Romanen und mystischen Thrillern zu. Zu seinen Werken zählen die Synthia – Bücher (Fantasy), die Alex Baxtor – Reihe (Mystik-Thriller) und “Incognito - Erbe des Königs” (Mystik-Thriller).
In seinem Werk 7 Tage mit Gott setzte er sich mit bissigem Humor mit der heutigen Zeit und den Irrungen auseinander.


Schreibstil 4/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Ein tolles Buch, über dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue.

4 von 5 Chibis












Dienstag, 15. August 2017

Buchvorstellung | 1733 - Der Alchemist von Lucian Caligo

1733 - Der Alchemist von Lucian Caligo | Leseratten Verlag | Ebook | Fantasy | 89 Seiten | Preis 3,99 Euro | ISBN: 978-3-945230-29-9 | Erscheinungsdatum 20.07.17

Jakob Wolff erhält von seiner Freundin Lilo einen Brief, dass er dringend nach Eberstadt kommen soll. Dort habe sie einen Arzt gefunden, der wohl eine Lösung gegen den Fluch sein könnte. Doch als Jakob dort ankommt, ist das Verhalten der Bewohner mehr als mysteriös. Wieso finden dort seltsame Rituale statt? Und wer ist der Doktor, der als Wohltäter in der Burg geradezu vergöttert wird? Auf der Suche nach den Antworten zu diesen Rätseln geraten Jakob und Lilo in tödliche Gefahr.

Dieses Buch habe ich im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen. 

Mir ist direkt das wunderschöne Cover ins Auge gesprungen, das mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Ich finde das ganze hat etwas Steampunk-artiges, auch wenn die Geschichte an sich damit nichts zu tun hat.

Die Charaktere waren schön ausgearbeitet. Dieses Buch ist Teil einer Reihe und ich kenne die Vorgänger nicht, dennoch bin ich gut reingekommen und hatte eine Probleme mittendrin anzufangen. Lilo war mir am Anfang etwas unsympathisch, da sie doch eher eine Person ist die sehr aufgekratzt wirkt. Doch sie hat ihr Herz am rechten Fleck, das merkt man vor allem zum Ende des Buches.

Jakob war mir direkt sympathisch. Er ist ein Mann der seine Seele dem Teufel verkauft hat und muss so jedes Jahr einen anderen Menschen opfern um ein weiteres Jahr leben zu können. Er hätte zwar nichts dagegen zu sterben, dennoch möchte er nicht in der Hölle schmoren, weshalb er nach einer Lösung sucht, sich von dem Fluch zu befreien. 

Auch der Plot der Geschichte war gut zu lesen. Ich mochte diese düstere und gruselige Atmosphäre, die sehr gut zu den verregneten Abenden gepasst hat, an denen ich das Buch gelesen habe. Hier hat der Autor wirklich super gearbeitet.

Lucian Caligo, 1985 in München geboren, gehört zu den neuen aufstrebenden Selfpublishern. Nach seiner Schulzeit stolperte er in eine Bauzeichnerlehre, von der er sich zur Krankenpflege weiterhangelte. Fantastische und vor allem düstere Geschichten zu ersinnen, war in dieser Zeit nicht mehr als eine heimliche Leidenschaft. Erst im November 2014 beschloss er all seine Bedenken, wegen seiner Legasthenie und tausend anderen Gründen, über Bord zu werfen und seine Werke zu veröffentlichen.


Schreibstil 5/5
Charaktere 4/5
Spannung 5/5
Ende 5/5
Cover 5/5

Ein durchweg gelungenes Buch, ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bände der Reihe auch zulegen und freue mich schon aufs Lesen.

5 von 5 Chibis